Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. In The Flesh | |||
| 2. Happiest Days Of Our Lives, The | |||
| 3. Another Brick In The Wall (Part 2) | |||
| 4. Mother | |||
| 5. Get Your Filthy Hands Off My Desert | |||
| 6. Southampton Dock | |||
| 7. Pigs On The Wing (Part 1) | |||
| 8. Dogs | |||
| 9. Welcome To The Machine | |||
| 10. Wish You Were Here | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Breathe In The Air | |||
| 2. Time | |||
| 3. Money | |||
| 4. Pros & Cons Of Hitch Hiking Part 11, A.K.A. 5:06 AM(Every Strangers Eyes) | |||
| 5. Perfect Sense (Parts 1 & 2) | |||
| 6. Bravery Of Being Out Of Range, The | |||
| 7. It's A Miracle | |||
| 8. Amused To Death | |||
| 9. Brain Damage | |||
| 10. Eclipse | |||
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Objektiv ist der Unterschied nicht wirklich epochal: Was Waters mit sechsköpfiger Band und drei Sängerinnen auf die Beine stellt, kommt dem Hochglanz-Bombast seiner Ex-Kollegen, zuletzt auf deren Live-Album Pulse nachzuhören, schon sehr nahe. Bisweilen überschwappendem Pomp (lange Saxofon-Soli, viele Background-Chöre) ist auch Waters nicht abgeneigt. Reizvoll ist die Songauswahl: Mit "In The Flesh", "Get Your Filthy Hands Off My Desert", "Southampton Dock" und vor allem "Dogs" gibt es hier Floyd-Songs, die man zum Teil seit 20 Jahren nicht mehr live zu hören bekam, weil Gilmour & Co. sie nicht im Programm führen.
Andere Floyd-Klassiker wie "Time", "Money" oder "Welcome To The Machine" und "Another Brick In The Wall Part 2" kommen anständig rockend daher, doch vermisst man deutlich den zupackenden David Gilmour an der Gitarre, dem der Waters' Mitstreiter Andy Fairweather-Low und Snowy White auch bei noch so genauem Notenstudium der Soli nicht das Wasser reichen können. Dazu gibt es viel Waters Solo-Material (unter anderem den epischen neuen Song "Each Small Candle"), wo man sich vielleicht noch die eine oder andere alte Pretiose (mehr von dem Floyd-Album Animals wäre schön gewesen) gewünscht hätte.
Unter dem Strich bleibt ein passables Live-Album und ein interessantes Dokument für Fans, das einmal mehr darüber träumen lässt, wie es wohl wäre, wenn der rauhe Misanthrop Waters und der vom Blues beseelte Gemütsmensch Gilmour sich irgendwann wieder zusammen täten. Aber das wird in diesem Leben wohl nicht mehr passieren. --Josef Winkler
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Wie oft wurde Roger Waters schon abgeschrieben und doch schlug er immer wieder zurück. Während bei seiner Ex-Band Pink Floyd wohl endgültig die Langeweile gesiegt hat, lieferte Waters 1992 mit „Amused To Death" ein höchst intelligentes Konzeptalbum, das Floyds „Division Bell" in jeglicher Hinsicht in den Schatten stellte - außer was die Verkaufszahlen anging. Bei „In The Flesh" wird es ihm ähnlich gehen. Im Vergleich zu Floyds Live-Album „p.u.l.s.e." hat Waters bei der Auswahl des (Floyd-)Materials und besonders bei den Arrangements das bessere Händchen, wird aber wohl kaum den Erfolg seiner Ex-Kollegen erreichen. Von den 24 Tracks, die `99/`00 in den Staaten aufgenommen wurden sind nur sechs Soloproduktionen (neben dem genialen neuen Song „Each Small Candle" noch vier von „Amused" und einer von seinem ersten Album „Pros And Cons Of Hitch Hiking"), die restlichen 18 umspannen die Floydjahre 1968-1983. Klassiker aus „The Wall" und „Dark Side" sind ebenfalls vertreten wie fast die komplette „Wish You Were Here" (nur „Have A Cigar" fehlt), „Dogs" von „Animals", leider viel zu wenig von „Final Cut" und als Leckerbissen „Set The Controls" vom zweiten Floyd-Album in einer überzeugenden Neuinterpretation. Rogers Post-Pink-Stil zeigt sich z.B. in wesentlich besserem Einsatz seiner Sängerinnen. Was er im Studio mit zunächst mäßigem Erfolg später zur Vollendung brachte, setzt er jetzt auch bei seinem Floyd-Katalog vorteilhaft ein. Seine Versionen von „Time", „Money", „Wish You Were Here", „Shine On" und „Mother" klingen besser als je zuvor. Dafür sind natürlich auch seine Sidemen verantwortlich. Graham Broad an den Drums (man beachte das „Time"-Intro) sowie Allroundwaffe Andy Fairweather Low (auch bei Clapton tätig) gehören ebenso langjährig zur Stammcrew wie Gitarrist Snowy White, der schon in den Siebzigern zweiter Gitarrist der Floyds war. Und Keyboarder Jon Carin kennen wir seit nunmehr zwölf Jahren auch von der direkten Konkurrenz... Einziges Manko sind Snowy Whites Soli, die kaum an gewohnte Gilmour-Qualität gereichen - aber daran hat man sich ja schon gewöhnt. Für 2001/02 hat Waters einiges vor: Studioalbum, Europatour, Oper („Ca Ira") und eine „In The Flesh"-DVD. Man darf gespannt sein...
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