Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,09

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
la-era In den Einkaufswagen
EUR 9,22
per-fekt In den Einkaufswagen
EUR 9,98
Amazon.de In den Einkaufswagen
EUR 13,16
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
In Den Wahnsinn
 
Mehr Bilder ansehen
 

In Den Wahnsinn

Westernhagen Audio CD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (77 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,22 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf durch Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. und Versand durch Amazon.de.  Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen.
Noch 2 Stück auf Lager.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In den Wahnsinn ist ein zwiespältiges Album von Marius Müller-Westernhagen -- teilweise. Manche Stücke rocken besser denn je, rotzig, frech, sind keinesfalls politisch korrekt, also guter Rock'n'Roll. Aber bei gut einem Drittel der zwölf Songs stellt sich doch ein gewisses Unbehagen ein, vor allem bei den Texten. Die sind mal sehr kryptisch wie bei der Single "Es ist an der Zeit" oder sehr banal, etwa bei der faden Ballade "Die Liebe lebt", ja selbst dann, wenn die Musik zündet wie Raketen, siehe "Böser Engel". Wenig überraschend sind die vielen Rolling Stones-Riffs und die Krächz-Stimme à la Mick Jagger. Irritierend das Melodram "Lichterloh", als sei es ein Stück der schottischen Band Simple Minds samt imitierter Gesangsphrasierung, wahnsinnig doof der Nostalgie-Schieber im Caféhaus-Reggae-Rhythmus "Geneviève". Beängstigend dicht hingegen der Psychothriller "Why Don't You Say Your Name?".

Nach dem Pressegeplänkel zwischen Grönemeyer und Westernhagen sind Vergleiche zwischen den Titanen der deutschen Rockszene erlaubt, wenn auch schwierig. Grönemeyer hat seine echten Lebenskrisen souverän bewältigt, Westernhagen ist der mimosenhafte Zyniker, der versucht menschliches Scheitern und niedrige Instinkte auf hohem Niveau abzuhandeln, und genau hier hakt es. Nervig ist das Bombardement vorwurfsvoller, gar arroganter Textfragen an den Zuhörer, der ob so vieler "Wenn du glaubst...", "Ist es das" oder "Was du..." eingeschüchtert in Deckung geht.

Westernhagen hatte anscheinend den Druck im Kopf, er müsse alles durchhecheln, verstrickt sich gehetzt in unglücklichen Formulierungen zwischen Gassenjargon und wirrer Symbolik. Er ist zwar auf der Route 66 guten Musikern begegnet, aber auch kleinen Teufelchen. Den aufgesetzten Prolo-Charme nimmt man ihm nicht mehr ganz ab, zu viel Pose. Diesem Westernhagen-Album fehlt trotz erdiger, griffiger und kompakter Produktion die Bodenhaftung. Bei so vielen Fragen an den Zuhörer sei eine unsererseits erlaubt: Bin ich in einer Psycho-Quiz-Show zum Thema Wahnsinn gelandet? --Ingeborg Schober

kulturnews.de

Die Frage des Jahres: Wie besteht Marius gegen Millionenseller Grönemeyer? Textlich ist Westernhagen chancenlos. Seine lyrische Technik besteht im Wesentlichen aus dem Zusammenfriemeln von Phrasen. Zeilen und Titel wie "Im Westen nichts Neues", "Es ist an der Zeit", "Die Hoffnung stirbt zuletzt" oder "Wie ein Blatt im Wind" sind so abgegrabbelt wie ein Türgriff im Sozialamt Kreuzberg-Friedrichshain. Musikalisch aber verlässt er den Pfad des Stones-Kopisten und findet zu neuer alter Härte zurück, die dem geschniegelten Armani-Mann wieder etwas von der Rotzigkeit seines frühen alter ego Theo gibt. Sein knochentrockener Schreihalsrock rührt kunstvoll Beton an und vertuscht mit klanglicher Dichte geschickt die verbratenen Produktionsmilliönchen. Zwischendrin ruhen Akustikballaden, die an ferne Großtaten wie "Johnny W." erinnern. Es ist dieser Mix aus nostalgischer Beschwörung und Anti-Herbert-Rock, mit dem Westernhagen die Frage des Jahres beantworten will, und zwar zu seinen Gunsten. Doppelplatin in der ersten Woche: Das ist ein Anfang. (mw)

Produktbeschreibungen

Deutsch
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. Versandbedingungen von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. Umtausch- & Rücknahme bei Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.