"In the Cut" besitzt zwar ein ansehnliches DVD-Cover und wurde visuell eigensinnig und interessant realisiert (Kamera- und Schnitttechnik) - mehr aber auch nicht. Die Handlung ist zäh wie eine ausgetretene Schuhsohle, die man zu kauen versucht. Ähnlich uninspirierend ist auch der Beigeschmack, der zurückbleibt, wenn man es tatsächlich schafft, diesen Film zu überstehen, ohne zwischendurch wegzunicken. "In the Cut" gleicht in seinem Bemühungen eher dem französischen Independent-Kino, als dass Assoziationen zu wesentlich aufwendiger inszenierten Hollywood-Thrillern entstehen könnten. Die Dialoge sind langatmig, Spannung kommt nur äußerst selten auf und die Synchronisation ist unzulänglich. Fazit: Kein Film für Action-Fans und Blockbuster-Freunde. Eher ein in sich schwächelnder, alternativer und inkosequenter B-Film ohne nennenswerte Spitzen. Ein guter Film zeichnet sich nun mal durch mehr aus, als eine halbnackte, ausgehungerte und kurzsequentierte Meg Ryan. Das reicht nicht! Für "In the Cut" kann ich keine Empfehlung aussprechen!