"In the court of the crimson king" ist ein Meisterwerk. Das Debutalbum von King Crimson aus dem Jahr 1969 war seiner Zeit meilenweit voraus! Ich kenne kein Album, auf dem so viele Musikrichtungen (Klassik, Jazz, Rock...) so gekonnt vermischt wurden.
Jeder der fünf Lieder ist ein Klassiker. "21st Century Schizoid Man" mit seinem eingängigen Riff und dem verzerrten Gesang ist fast schon Heavy Metal, "Moonchild" mit seiner 10-minütigen Improvisation ist der Inbegriff des Progressive Rock, "I talk to the wind" besticht durch die wunderschöne Flötenmelodie und den sanften Gesang und der Titeltrack rundet das Album mit einem ebenso einfachen wie bombastischen Refrain ab, den man nie mehr aus dem Kopf bekommt... zu "Epitaph" fehlen mir die Worte, das muss man gehört haben!
Die Texte von Pete Sinfield sind einfach nur genial und entführen den Hörer in eine Fantasiewelt. Dazu dieses eindrucksvolle Artwork...
Ich weiß nicht, wie viele 16-jährige auf der Welt King Crimson hören. Ich bin in jedem Fall stolz einer von ihnen zu sein :-)
"The rusted chains of prison moons
Are shattered by the sun.
I walk a road, horizons change
the tournament's begun!
The purple piper plays his tune,
The choir softly sing;
Three lullabies in an ancient tongue,
For the court of the crimson king."
Grandios.