Sie galten Ende der Siebziger als die "best angezogenste Punk-Band in London": The Jam, die bereits 1977 diese, ihre erste, Scheibe veröffentlichten. Mastermind, Sänger und Gitarrist Paul Weller war gerade 17, hatte ein Faible für Northern Soul und schwärmte für die englischen Mod-Bands der 60er Jahre, wie die Small Faces oder Action. Mit dieser ersten Platte hatten The Jam eigentlich schon vieles von dem gesagt, was sie bis 1982 noch folgen lassen sollten. Laut, roh und krachig brettert sich das Trio durch einen Sack hervorragender Eigenkompositionen ("Away from the Numbers") und einige Klassiker ("Slow Down"). Paul Weller ließ das erste Mal sein noch ungeschliffenes Genie aufblitzen, dass er sich bis heute - sozusagen als "elder Statesman of Pop" - bewahrt und fortentwickelt hat. "In the City" ist, wenn auch nicht musikalisch, so doch von der Attitude für mich die beste Jam-Platte geblieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)