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Improvisation und Schauspielkunst
 
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Improvisation und Schauspielkunst [Gebundene Ausgabe]

Gerhard Ebert
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Henschel Verlag; Auflage: 4 (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894871725
  • ISBN-13: 978-3894871727
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 640.728 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Autor über sein Buch

Kurzinformation über den Inhalt des Buches
Die Improvisation ist das Wesen des schauspielerischen Schöpfungsaktes. Schauspielerinnen wie Schauspieler sollten sie beherrschen. Mein Buch informiert ausführlich und hilft, die gemäße Methode zu trainieren, Figuren mittels Improvisation zu kreieren und stabil zu fixieren. Beispiele aus dem Improvisations-Seminar an der Schauspielschule Berlin (seit 1981 Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch") unterstützen die Anschaulichkeit. Das Werk, das sich von willkürlich formalisierenden Darstellungsweisen abgrenzt, eignet sich hervorragend als Lehrbuch, ist aber auch für die tägliche Theaterpraxis geschrieben. Gerhard Ebert

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gehobene Literatur 3. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor, Prof. Dr. Gerhard Ebert, geb. 1930, studierte Theaterwissenschaft am Deutschen Theaterinstitut in Weimar und an der Theaterhochschule Leipzig. Er war von 1963 bis 1981 stellvertretender Direktor, dann Erster Prorektor an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Dozent für Theorie und Geschichte des Theaters war er als Theaterkritiker aktiv.

Wie sich unschwer aus der obigen Beschreibung des Schriftstellers erahnen lässt, ist dieses Buch alles andere als leichte Kost. Der Autor beherrscht einen sehr intellektuellen Schreibstil, was das Werk eher anspruchsvoll macht. Trotzdem sollte man sich heranwagen, denn Gerhard Ebert hat doch einiges zum Thema der Improvisation bzw. zur Kreativität des Schauspielers zu sagen.

1964 hatte das Internationale Theater-Institut sein Symposium in Bukarest speziell der Improvisation als einem wesentlichen Bestandteil schauspielpädagogischer Ausbildung gewidmet. Zum Thema "Die Improvisation als ein Mittel zur Entwicklung der physischen und psychischen Fähigkeiten des Schauspielers" sprach Michel Saint-Denis aus Frankreich. Unter anderem machte er die Aussage: "In der Entwicklungsgeschichte der Theatererziehung nimmt seit der Jahrhundertwende unter den Ausbildungs-methoden des Schauspielers die Improvisation den ersten Platz ein." Gerhard Ebert stellt sich die Frage, wodurch die Improvisation auf diesen ersten Platz gelangte und was sie so geeignet für die Ausbildung von Schauspielern macht. Bei diesen Überlegungen geht er auf zwei Wegen vor. Erstens befasst er sich mit dem Ursprung der Improvisation vom Mimen der Commedia dell'arte bis zum Regietheater. Dies legt er denn auch im ersten Abschnitt des Buches dar. Zweitens zeigt er das Praktische der Impro-visation. Er erläutert das Erfinden oder Finden eines Vorgangs, das Aufbauen einer Situation, das Verknüpfen der Situationen, das Improvisieren hin zur Figur (die modellierende Improvisation), das Improvisieren mit dem Partner als Figur, das Improvisieren einer Begebenheit und das Entwickeln des Untertextes. Wer sich vielleicht nach anfänglichen Schwierigkeiten in dieses Buch hineingräbt, kann sicher viel profitieren.

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Format:Gebundene Ausgabe
Improvisation ist für Gerhard Ebert eigentlich nur Mittel zum Zweck. Dass aus Improvisation mitreißende, gehaltvolle Szenen oder gar Stücke entstehen können, die mehr als nur vorläufigen oder Übungs-Charakter haben, kann sich Ebert nicht vorstellen.
Die Entwicklung des Improvisationstheaters, wie es in den letzten Jahrzehnten vor allem in den USA, Kanada und Westeuropa geprägt wurde, blendet Ebert völlig aus. Die gesamte Chicagoer Schule, Spolin, Johnstone, Second City, Randy Dixon, Del Close - davon hat er offenbar noch nie gehört.
Eberts Stil ist nicht "intellektuell", er ist bürokratisch. Der Mann kann nicht schreiben.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fox067
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor, Prof. Dr. Gerhard Ebert, geb. 1930, studierte Theaterwissenschaft am Deutschen Theaterinstitut in Weimar und an der Theater-hochschule Leipzig. Er war von 1963 bis 1981 stellvertretender Direktor, dann Erster Prorektor an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Dozent für Theorie und Geschichte des Theaters war er als Theaterkritiker aktiv.

Wie sich unschwer aus der obigen Beschreibung des Schriftstellers erahnen lässt, ist dieses Buch alles andere als leichte Kost. Der Autor beherrscht einen sehr intellektuellen Schreibstil, was das Werk eher anspruchsvoll macht. Trotzdem sollte man sich heranwagen, denn Gerhard Ebert hat doch einiges zum Thema der Improvisation bzw. zur Kreativität des Schauspielers zu sagen.

1964 hatte das Internationale Theater-Institut sein Symposium in Bukarest speziell der Improvisation als einem wesentlichen Bestandteil schauspiel-pädagogischer Ausbildung gewidmet. Zum Thema "Die Improvisation als ein Mittel zur Entwicklung der physischen und psychischen Fähigkeiten des Schauspielers" sprach Michel Saint-Denis aus Frankreich. Unter anderem machte er die Aussage: "In der Entwicklungsgeschichte der Theater-erziehung nimmt seit der Jahrhundertwende unter den Ausbildungs-methoden des Schauspielers die Improvisation den ersten Platz ein." Gerhard Ebert stellt sich die Frage, wodurch die Improvisation auf diesen ersten Platz gelangte und was sie so geeignet für die Ausbildung von Schauspielern macht. Bei diesen Überlegungen geht er auf zwei Wegen vor. Erstens befasst er sich mit dem Ursprung der Improvisation vom Mimen der Commedia dell'arte bis zum Regietheater. Dies legt er denn auch im ersten Abschnitt des Buches dar. Zweitens zeigt er das Praktische der Impro-visation. Er erläutert das Erfinden oder Finden eines Vorgangs, das Aufbauen einer Situation, das Verknüpfen der Situationen, das Impro-visieren hin zur Figur (die modellierende Improvisation), das Improvisieren mit dem Partner als Figur, das Improvisieren einer Begebenheit und das Entwickeln des Untertextes. Wer sich vielleicht nach anfänglichen Schwierigkeiten in dieses Buch hineingräbt, kann sicher viel profitieren.

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