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Impromptus/Moments Musicaux
 
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Impromptus/Moments Musicaux

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Produktinformation

  • Komponist: Franz Schubert
  • Audio CD (9. Oktober 2009)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Virgin Cla (EMI)
  • Spieldauer: 73 Minuten
  • ASIN: B002KIGIH4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 3.781 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Moments musicaux D.780: No.1 in C major
2. No.2 in A flat major
3. No.3 in F major
4. No.4 in C sharp minor
5. No.5 in F minor
6. No.6 in A flat major
7. Allegretto in C minor D.915
8. Impromptus D.899: No.1 in C minor
9. No.2 in E flat major
10. No.3 in G flat major
11. No.4 in A flat major

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Das Orchester im Klavier: David Fray spielt Schubert

„Ich versuche nicht wie ein Pianist Musik zu machen, sondern wie ein Dirigent. Ich frage mich immer, wie der Komponist das Werk geschrieben hätte, wäre es nicht für das Klavier gedacht gewesen.“

Der Pianist David Fray gehört zu den Ausnahmeerscheinungen der Musikszene: Nicht pure Virtuosität, sondern hintergründige, tief schürfende Philosophie ist für ihn die Quelle der großen künstlerischen Leistungen, die international Aufmerksamkeit erregen.
Nach Bach und Boulez wendet sich der Künstler jetzt einem Komponisten zu, der Frays Vorliebe für Grenzüberschreitungen teilt: Franz Schubert. „Stellen Sie sich das erste Impromptu vor. Es beginnt wie ein Orchestertutti, dann erscheint die Melodie wie von einer Flöte gespielt. Die Bläser übernehmen das Thema, bevor die Streicher ihren Einsatz haben.“ Der Pianist knüpft mit dieser außergewöhnlich farbigen, von einer wahren Orchesterpalette im Klavier geprägten Einspielung der Impromptus D 899 und der Moments musicaux D 780 an seine überaus erfolgreiche Aufnahme von Bach-Klavierkonzerten mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen an. Schon hier bescheinigte man ihm eine äußerst originelle wie meisterhafte Annäherung. Der Spiegel sprach sogar von einer „Bel-canto-Ästhetik“ am Klavier und bescheinigte Fray einen Klavierstil, den es in der Pianistenlandschaft lange nicht mehr gegeben hat.
In diesem Sommer gab David Fray übrigens sein Salzburger Festspiel-Debüt mit Mozarts Klavier-konzert Nr.25 KV 503 - und zwar mit dem Salzburger Mozarteum-Orchester unter Jean-Christophe Spinosi.

Produktbeschreibungen

IMPROMPTUS/MOMENTS MUSICAUX

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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Alles Winterreise ?, 12. Oktober 2009
David Fray hatte bereits bei seiner Debut-Platte Schubert im Programm und legt nun eine Aufnahme von moments musisicaux und Impromtus vor.

Heute wird diese Aufnahme gar nicht freundlich aufgenommen. Der Kritiker Raab meint, hier spiele ein furchtbar selbstverliebter Pianist.

Wie kann man dann noch hören ? Die Posen eines Künstlers sollten von seiner Kunst getrennt werden oder geht das gar nicht ?

Im Einspieler zu dieser Aufnahme macht Fray eigentlich keine Posen. Er erklärt seine Position zu Schubert. Eine Einsamkeit, weil kein Gottvertrauen, unterstellt ihm Fray. Das ist eine Position, die man einnehmen kann.

Der Kritiker meint, Schlichtheit oder liedhafte Innigkeit gehe seinem Spiel ab.
Dem kann ich mich nicht anschliessen. Im Gegenteil insceniert Fray nach meinem Hören nichts, er spielt so, wie er Schubert definiert hat: intim, immer ein Wanderer,verloren,einsam.

Man höre etwa das dritte moments: schlicht gespielt, mit einem Hauch Melancholie, sehr prägnanter Rhythmus, fast ein wenig unerbittlich, als sei es Bach.

Raab wirft Fray vor, bei ihm sei immer "Winterreise." Einzuräumen, man hört viel Melancholie, aber ist das nicht Schubert-gemäss ? Ich finde nicht, dass Fray übertreibt, im Gegenteil, die Stücke werden auch so zart gespielt.

Ob Fray ein grosser Schubert-Spieler wird, weiss ich nicht. Höre Frau Pires, wie sie , einige Jahrzehnte älter als Fray, diese Stücke spielt, hat er dieses Niveau nicht erreicht, aber ich finde seinen Schubert durchaus anhörenswert.

Keinesfalls eine Inscenierung eines Selbstverliebten, sondern die Deutung eines ernsthaften jungen Mannes.

















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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich, 17. Dezember 2009
Von D. Thomas - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein stilsicheres Musizieren mit Seele und Feingefühl, ohne Sentimentalität und
Übertreibung. Lebendig und heiter, und doch verhalten, von innen heraus gespielt, in sich stimmig und schlüssig. Der rote Faden läßt einen nicht los. Die Affinität zu Wilhelm Kempf ist hörbar.
Man hört zu und freut sich auf die nächsten Takte. So macht Schubert Spaß.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen schubert ganz fray, 29. Oktober 2009
schubert als tranquilizer für die melancholisch-blaue stunde - eine sicht,
noch 'wattierter' daherpedalisiert als die schon 'verfeinerte' ausführung des
andras schiff, der aber immerhin behutsam-sensibel die tempi-charaktere zu
differenzieren verstand.
obwohl die tempi zwischen andantino und allegro vivace vorgegeben sind,
gewahrt man hier bei david fray ein z.t. zähes einheits-moderato, dass schubert nie und
nimmer und, wenn überhaupt, nur ganz einseitig wiederspiegelt.
schubert war noch in seinem todesjahr ein junger, seinen genius aufbäumend
produktiv getriebener, der sich nicht - romantical-modisch wie fray - trauerflor
umgehängt hat.
selbst das berühmte as-dur impromptu wird zu einem zerdehnten rührstück.
ein vergleich mit dem 'klassiker' (nicht stürmer) clifford curzon! lässt aufhorchen,
was durchaus 'verhaltene' phrasierungskunst mehr von schubert aussagen kann.

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Im Epilog seiner "Notizen zur Arbeit an Schubert" (s. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Marisa Vau veröffentlicht

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