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Imprimatur: Roman
 
 
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Imprimatur: Roman [Gebundene Ausgabe]

Rita Monaldi , Francesco Sorti , Maja Pflug , Friederike Hausmann
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 752 Seiten
  • Verlag: Claassen; Auflage: 1 (1. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546003357
  • ISBN-13: 978-3546003353
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.673 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

In der Herberge Locanda del Donzello haben die Gäste Angst. Einer der ihren ist gestorben, ganz plötzlich und qualvoll, womöglich an der Pest? Wir schreiben das Jahr 1683, und in Rom wütet gerade der Schwarze Tod. Dann aber keimt der Verdacht auf, dass der Tote einem Giftmord zum Opfer gefallen sei. So recht kann da niemand aufatmen.

Denn die Gäste der Loconda sind alle nicht die, die sie vorgeben zu sein: der Glasbläser aus Venedig, der Musiker aus Frankreich, der Arzt aus der Toskana, die Kurtisane und der Astrologe, sie alle rasten hier unter falschem Namen und mit falscher Identität -- wie auch der Kastrat und Abbé Melani, der wichtigste, inkognito reisende Spion des Sonnenkönigs. Er nimmt sich des Falles an -- und entführt den Leser in ein opulentes Buch über die politischen Konflikte im französischen Königshaus, die auch die Belagerung Wiens entscheiden könnten, über Intrigen, Diplomatie und Ränkespiele, über ein grausames Verbrechen und die verzweifelte Suche nach einem Heilmittel gegen die Pest.

Zehn Jahre haben die Philologin Rita Monaldi und der Musikwissenschaftler Francesco Sorti recherchiert für ihr Buch, dessen Sprache vom üppigen Erzählstil Boccaccios und seiner barocken Nachfolger geprägt ist und zwischen historischem Roman und Polit-Thriller gekonnt changiert. Imprimatur ist ein Name der Rose des 17. Jahrhunderts: wuchtig, fulminant und vollmundig erzählt, mit Witz und Morbidität gleichermaßen. Dieses Buch hat es verdient, ganz oben auf den Bestsellerlisten zum Stehen zu kommen. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Eine geheimnisvolle und unglaubliche Geschichte; ein atemberaubender historischer Roman.« PANORAMA, Italien »Ein zwischen den Polen Bildung und historischer Roman oszillierender Thriller, der uns in ein spannungsgeladenes und barockes Euro

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. Löhr
Format:Taschenbuch
Imprimatur - Druckerlaubnis. Endlich bin ich dazu gekommen nachzuschauen, was dieser Begriff bedeutet. Und damit sind in einem Satz auch schon die Schwächen und Stärken des Buches zusammengefasst: Auf der einen Seite die große Anzahl an Fachwörtern, veralteten und lateinischen Ausdrücken, für die es kein Glossar gibt. Auf der anderen Seite die ungeheuer spannende, geschickt konstruierte Geschichte, die einen so in ihren Bann ziehen kann, dass man überhaupt keine Zeit mehr hat, diese Begriffe nachzuschlagen.

"Imprimatur" spielt im Jahre 1683 in Rom. Neun Personen, die in einer Herberge logieren sowie der Wirt selbst und sein Küchenjunge sehen sich mit dem Tod eines Gastes konfrontiert. Der schreckliche Verdacht: Pest. Deshalb wird die Herberge unter Quarantäne gestellt. Offiziell darf niemand das Gebäude verlassen.
Einige der Gäste, unter ihnen der undurchsichtige Abbé Atto Melani, glauben allerdings nicht an die Pest als Todesursache sondern vermuten einen Giftmord. Zusammen mit dem Küchenjungen macht sich der Abbé daran, den Mord und seine Hintergründe aufzuklären. Dabei wird schnell offenbar, dass alle Gäste der Herberge das ein oder andere Geheimnis zu verbergen haben. Auch Melani enthüllt mehr und mehr ungeahnte Seiten. Die beiden „Detektive" kommen schließlich politischen Intrigen und Ränkespiele auf die Spur, die Europas Zukunft entscheiden können.
Geschickt führen die Autoren den Leser immer wieder auf falsche Spuren und lassen ihm häppchenweiße, gleich einem Puzzle langsam das Gesamtbild der Verschwörung zukommen. Dabei lernt man zahlreiche Details über das Leben, die Herrschenden, Wissenschaft und Aberglauben am Ende des 17. Jahrhunderts. Das ganze ist spannend verpackt und bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr glaubhaft. Was am Ende herauskommt ist, im Gegensatz zu vielen anderen Romanen mit angeblich so großen Verschwörungstheorien, dann auch die ganze Aufregung wert.
Angeblich haben die Autoren zehn Jahre für diesen Roman recherchiert. Das merkt man dem Werk auch an. Noch einmal so interessant wie das Buch ist mit Sicherheit seine Entstehungsgeschichte, die man zum Teil nach der eigentlichen Geschichte in Form einer fiktiven Recherche nachlesen kann. Der größte Clou an „Imprimatur" ist sicherlich die Tatsache, dass die Autoren bei ihren eigenen Recherchen auf Dokumente gestoßen sind, die einen seit Jahrhunderten schwelenden Streit zwischen Historikern klären. Auf diesen Dokumenten basiert auch der politische Skandal, der den Hintergrund für „Imprimatur" bildet. Auch wenn die Erzählung selbst fiktiv ist, zeigt dies wieder einmal, dass das Leben die besten und spannendsten Geschichten schreibt.
Einziges Manko des Romans sind, wie oben schon erwähnt, die zahlreichen veralteten und lateinischen Ausdrücke, zu denen es kein Glossar gibt. Lässt man sich aber auf diese Sprache ein, ohne sie groß zu hinterfragen, sieht man sie einfach als Stilmittel, dann kann man den Roman auch ohne jedes Fremdwörterbuch genießen, und sich tief in die historische Atmosphäre hineinziehen lassen. Und keine Angst, wenn etwas für die Handlung von Bedeutung ist, dann wird es auch übersetzt. „Imprimatur" ist Kriminalroman oder sollte man besser sagen spätmittelalterlicher Politthriller und Historienroman in einem. Die Story ist gut recherchiert, die Charaktere glaubhaft. Durchgehend anhaltende Spannung, hier und da ein paar humorige Szenen und nicht zuletzt die Macht der Musik machen dieses Buch zu einem der faszinierendsten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Der Vergleich mit „Der Name der Rose", den die Herausgeber gewählt haben, hinkt ausnahmsweise einmal nicht. Und allen, die von „Das Foucaultsche Pendel" enttäuscht waren, kann ich „Imprimatur" nur wärmstens ans Herz legen.

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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Imprimatur von Rita Monaldi und Francesco Sorti

Auf die Idee, dieses Buch mit dem "Namen der Rose" zu vergleichen, können wohl auch nur die Werbestrategen des Verlages gekommen sein. Zwar kommt dem Leser die Geschichte von einem gefundenen Manuskript, dessen Quelle wiederum die handschriftlichen Aufzeichnungen einer anderen Person sind, ziemlich bekannt vor. Aber der Vergleich mit dem Namen der Rose wird beiden Büchern eigentlich nicht gerecht. Doch schnell zu Geschichte :

Aufgrund einer Pestquarantäne finden sich in einer römischen Herberge eine Gruppe von Personen zusammen, die nur scheinbar zufällig dort abgestiegen sind und nun auf unbestimmte Zeit miteinander auskommen müssen. Der Autor der handschriftlichen Aufzeichnungen, der Hausbursche der Herberge sowie der geheimnisvolle Kastrat Abbé Melani versuchen sich nachfolgend als Detektivgespann und ergründen viele mysteriöse Dinge. Neben den Geheimnissen, die die Herberge und die römische Unterwelt zu bieten hat, werden eine Mordverschwörung entdeckt und die merkwürdigen Machenschaften des damals aktuellen Papstes Innozenz XI. durchleuchtet. Der Leser taucht tief in das späte 17. Jahrhundert ein und erfährt viel über die damalige politische Situation Europa, das Leben in der ewigen Stadt Rom, aber auch über die damaligen Erkenntnisse der Medizin.
Die erzählte Detektivgeschichte ist perfekt recherchiert und sprachlich auf hohem Niveau, dabei aber immer flüssig zu lesen. So verfügen die "Bewohner" des unterirdischen Rom über eine teilweise recht witzige Sprache und der Kommentar des Ciacconio, einer dieser Bewohner, Gfrrlûlbh wird zum "running gag" des Buches.

Apropos "gut lesbar", einige Vorraussetzungen sollte man als Leser des Buches mitbringen, sonst verliert man sehr schnell den Spass an der Lektüre :

1. Lateinische, italienische und französische Bemerkungen kommen häufig vor, ohne übersetzt oder näher erklärt zu werden. Wer alle diese Fragmente ins Deutsche übersetzen möchte verliert schnell den roten Faden. Mein Tip lautet daher : Einfach hinnehmen und weiterlesen.

2. Das Buch wimmelt nur so von historischen Ereignissen, Personen und Hintergründen die der Laie einfach so zur Kenntnis nehmen sollte. Leider fehlt dem Buch eine "Dramatis personae", die in der einen oder anderen Situation sicherlich sehr hilfreich gewesen wäre, vor allem wenn man sein Geschichtsstudium noch nicht abgeschlossen hat. Wer tiefer in die Materie eintauchen will, der sollte unbedingt ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen.

Abgeschlossen wird das Buch von der umfangreichen Erläuterung, warum nach "Imprimatur" Teile der europäischen Geschichte neu geschrieben werden müssen. Das ist zwar nicht uninteressant, hat aber letztlich mit der eigentlichen Story nichts mehr zu tun.

Für Freunde des historischen Romans, die zur Abwechslung mal nicht nur reine Fiktion lesen wollen und auch einmal intellektuell gefordert werden wollen, ist das Buch sicherlich empfehlenswert. Wer einen spannungsgeladenen Krimi oder einen Thriller erwartet, der wird sicherlich von Imprimatur nicht überzeugt sein.

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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. Löhr
Format:Gebundene Ausgabe
Imprimatur - Druckerlaubnis. Endlich bin ich dazu gekommen nachzuschauen, was dieser Begriff bedeutet. Und damit sind in einem Satz auch schon die Schwächen und Stärken des Buches zusammengefasst: Auf der einen Seite die große Anzahl an Fachwörtern, veralteten und lateinischen Ausdrücken, für die es kein Glossar gibt. Auf der anderen Seite die ungeheuer spannende, geschickt konstruierte Geschichte, die einen so in ihren Bann ziehen kann, dass man überhaupt keine Zeit mehr hat, diese Begriffe nachzuschlagen.

"Imprimatur" spielt im Jahre 1683 in Rom. Neun Personen, die in einer Herberge logieren sowie der Wirt selbst und sein Küchenjunge sehen sich mit dem Tod eines Gastes konfrontiert. Der schreckliche Verdacht: Pest. Deshalb wird die Herberge unter Quarantäne gestellt. Offiziell darf niemand das Gebäude verlassen.
Einige der Gäste, unter ihnen der undurchsichtige Abbé Atto Melani, glauben allerdings nicht an die Pest als Todesursache sondern vermuten einen Giftmord. Zusammen mit dem Küchenjungen macht sich der Abbé daran, den Mord und seine Hintergründe aufzuklären. Dabei wird schnell offenbar, dass alle Gäste der Herberge das ein oder andere Geheimnis zu verbergen haben. Auch Melani enthüllt mehr und mehr ungeahnte Seiten. Die beiden „Detektive" kommen schließlich politischen Intrigen und Ränkespiele auf die Spur, die Europas Zukunft entscheiden können.
Geschickt führen die Autoren den Leser immer wieder auf falsche Spuren und lassen ihm häppchenweiße, gleich einem Puzzle langsam das Gesamtbild der Verschwörung zukommen. Dabei lernt man zahlreiche Details über das Leben, die Herrschenden, Wissenschaft und Aberglauben am Ende des 17. Jahrhunderts. Das ganze ist spannend verpackt und bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr glaubhaft. Was am Ende herauskommt ist, im Gegensatz zu vielen anderen Romanen mit angeblich so großen Verschwörungstheorien, dann auch die ganze Aufregung wert.
Angeblich haben die Autoren zehn Jahre für diesen Roman recherchiert. Das merkt man dem Werk auch an. Noch einmal so interessant wie das Buch ist mit Sicherheit seine Entstehungsgeschichte, die man zum Teil nach der eigentlichen Geschichte in Form einer fiktiven Recherche nachlesen kann. Der größte Clou an „Imprimatur" ist sicherlich die Tatsache, dass die Autoren bei ihren eigenen Recherchen auf Dokumente gestoßen sind, die einen seit Jahrhunderten schwelenden Streit zwischen Historikern klären. Auf diesen Dokumenten basiert auch der politische Skandal, der den Hintergrund für „Imprimatur" bildet. Auch wenn die Erzählung selbst fiktiv ist, zeigt dies wieder einmal, dass das Leben die besten und spannendsten Geschichten schreibt.
Einziges Manko des Romans sind, wie oben schon erwähnt, die zahlreichen veralteten und lateinischen Ausdrücke, zu denen es kein Glossar gibt. Lässt man sich aber auf diese Sprache ein, ohne sie groß zu hinterfragen, sieht man sie einfach als Stilmittel, dann kann man den Roman auch ohne jedes Fremdwörterbuch genießen, und sich tief in die historische Atmosphäre hineinziehen lassen. Und keine Angst, wenn etwas für die Handlung von Bedeutung ist, dann wird es auch übersetzt. „Imprimatur" ist Kriminalroman oder sollte man besser sagen spätmittelalterlicher Politthriller und Historienroman in einem. Die Story ist gut recherchiert, die Charaktere glaubhaft. Durchgehend anhaltende Spannung, hier und da ein paar humorige Szenen und nicht zuletzt die Macht der Musik machen dieses Buch zu einem der faszinierendsten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Der Vergleich mit „Der Name der Rose", den die Herausgeber gewählt haben, hinkt ausnahmsweise einmal nicht. Und allen, die von „Das Foucaultsche Pendel" enttäuscht waren, kann ich „Imprimatur" nur wärmstens ans Herz legen.

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unterhaltsame Geschichtsstunde
ein barockes Lesevergnügen, heisst es in einer Rezi und genau das findet man in diesem faktenreichen gewaltigen Schmöker. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Flocke veröffentlicht
Zäh zu lesen
Leider ist dieses Buch sehr zäh zu lesen, an mancher Stelle möchte man es oft auf die Seite legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von Hauptsache lesen
Gähn
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Veröffentlicht am 26. Oktober 2009 von radiotrackerman
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Veröffentlicht am 13. Februar 2009 von Picus der Waldspecht
Bis zur Seite 270 bin ich gekommen...
...dann habe ich das Buch nach dem dritten Anlauf endgültig zur Seite gelegt.

Sicherlich handelt es sich hierbei um ein sehr gut recherchiertes Werk, das auch mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2009 von CHARLIE GERD
Grandios!!!
Einerseits die große Bühne von Politik, Intrige und Krieg! Andererseits das Leben in der kleinen Pension! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2009 von Flaccus
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Veröffentlicht am 16. Januar 2009 von Ralf Schulz
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Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 von merome
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Veröffentlicht am 11. Oktober 2008 von Maria Reichel
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