Das schlechte gleich vorweg: Ich finde dieses Buch als Roman vergleichsweise ziemlich schlecht. Das ist aber nicht verwunderlich, schließlich ist es soweit ich weiß das Erstlingswerk des Autors und die Geschichte ist eh viel mehr ein Aufsatz um diverse "Fakten" dastellen zu können. Diese Fakten wiederholen sich recht oft, die Geschichte hat keinen wirklichen roten Faden, man (bzw ich) kann keine Bindung zu den Characteren aufbauen, da diese und die Schauplätze sehr oft wechseln.
Aber gerade unter dem Gesichtspunkt dieser Fakten, die durchaus sehr glaubwürdig sind wie ich finde, wirkt das ganze sehr authentisch, was auch gleichzeitig die große Stärke dieses Buchs ist. Mit fortschreitender Seitenanzahl bekommt man aber immer mehr das Gefühl dass die "Fakten" verschwinden und durch des Authors Vision einer besseren Welt ersetzt werden, was sich dann zum Ende hin (das gar kein richtiges Ende ist), immer mehr verstärtk.
Aber wie gesagt, es wirkt sehr glaubhaft und man denkt danach sicher anders über Weltbank, IMF, UNO, etc. das ist schon 4 Sterne wert.