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Produktinformation
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Beispielhaft sei hier die Aussage genannt, dass Tetanus heutzutage bei uns eben nicht sicher zum Tode führt, die durch das "Epidemiologisches Bulletin 19, 1999, S.119-141" untermauert wird. Gerade weil das Bulletin nicht im Verdacht steht, von Impfgegnern herausgegeben zu werden, ist diese Information so wichtig.
Sehr gut ist aber auch der Hinweis auf fehlende Studien, insbesondere zum Thema Langzeitwirkungen von Impf- und Zusatzstoffen. Denn die Aussage "Man konnte keinerlei Langzeitschäden nachweisen" erscheint in einem ganz anderen Licht, wenn man überrascht feststellen muss, dass es ernsthafte Bemühungen zu solchen Studien nie gegeben hat. Man stellt sich dan als wacher und erstaunter Leser sofort die Frage, wer solche teuren und aufwändigen Studien wohl auch durchführen würde, und mit welcher Motivation.
Letztlich sind die Eltern verantwortlich für das Impfen oder Nicht-Impfen ihrer Kinder. Weder das geradezu traditionelle Belächeltwerden von Ärzte- oder offizieller Seite, wenn man Impf-Aufklärung wünscht, noch eine Verteufelung aller Impfungen durch sogenannte Impfgegner helfen einem da weiter. Daher ist das Buch so wertvoll, wie gesagt für Eltern, die sich nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden möchten.
Wenn man abwaegen moechte, welche Impfungen man
selbst, bzw. das eigene Kind braucht, ist "Impfen Pro & Contra"
sehr hilfreich, denn zu jeder Impfung wird die zugehoerige
Krankheit mit Verbreitung/Haeufigkeit in Deutschland beschrieben,
und auch wie der typische Krankheitsverlauf ist, und welche
schweren Komplikationen auftreten koennen. Dem gegenuebergestellt
sind die Impfungen mit ihrer Wirkungsweise, moeglichen
Nebenwirkungen (wobei er die Problematik der Impfstudien im
Anfangsteil beschreibt), und dem zu erwartenden Schutz.
Praktisch fand ich die Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte
am Ende jedes Unterkapitels. So braucht man nicht immer nochmal
das ganze Buch zu lesen, wenn man z.B. kurz nachschauen will,
bei welcher Impfung nochmal Komplikation xy auftreten konnte.
Andere ordnen das Buch, denke ich, gerne in der Impfgegner-Ecke
ein, und wenn man als Impfgegner jeden bezeichnet, der nicht
komplett den Empfehlungen der Staendigen Impfkomission folgend
impft, ist es das wohl auch. Ich hingegen halte es fuer
wirklich einigermassen objektiv, auch wenn (oder gerade weil)
es nahelegt, nicht unreflektiert alles zu impfen, sondern
jede einzelne Krankheit/Impfung fuer sich zu wuerdigen.
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