Unbeständigkeit, so der Albumname, kann man Sebastien Devaud wirklich nicht vorwerfen. Ganz im Gegenteil - mit welcher Beständigkeit er über all die Jahre großartige elektronische Musik veröffentlicht, ist schon fast beängstigend.
Es ist eher in dem Sinne zu verstehen, dass er sich ständig weiter entwickelt und mit jedem seiner Alben, die Sounds verfeinert, sich verändert, aber doch unverkennbar seinen Stempel aufdrückt und die Messlatte versucht noch höher zu legen.
Dies ist ihm im vorliegenden Fall mehr als gelungen, denn was er hier abliefert, ist wieder einmal allererste Sahne. Er verbindet wieder mehrere Stile zu einem großen Ganzen und zieht einen mit den 10 Tracks in einen Bann.
Das Album klingt trotz der verschieden Stile wie aus einem Guss.
Er paart hier Tracks voller Schönheit ("Kiss My Soul" mit der wunderbaren Sängerin Kid A oder das zum Dahinschmelzen schöne und träumerische "Grande Torino") mit Clubtracks wie "Little Shaman" oder "Speechless", dem Carl Craig mit seiner unverkennbaren Stimme und insbesondere den eindeutigen Textzeilen die nötige Prise Sexappeal verleiht.
Das Album sollte man sich unbedingt in der von Agoria vorgegebenen Reihenfolge anhören, denn nur so spürt man die Dramaturgie und es entfaltet seine volle Wirkung.
Fazit: Eine Stunde voller Hörgenuss!