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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen18
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am 28. November 2006
Robert Harris hat einen Stil gefunden, bei dem er dringend bleiben sollte. Er hat das Angeben mit historischem Wissen hinter sich gelassen und schreibt mit "Imperium" einen entspannten und spannenden Roman. Das Selbstbewusstsein eines Wissenden merkt man auf jeder Seite, aber es paradiert nicht, wie in den vorherigen Büchern, sondern es ist selbstbewusst vorhanden. Man kann sich auf den Autor verlassen und fühlt sich nicht durch ihn belästigt.

Inhaltlich geht es um die politische Karriere des Marcus Tullius Cicero. Die zynischen Parallelen zum heutigen Politikbetrieb braucht Harris gar nicht zu betonen, sie liegen auf der Hand. Die Unterschiede zwischen Antike und Jetztzeit werden so selbstverstädnlich präsentiert, dass man sich an Harris Wissen ohne Umschweife beteiligt fühlt.

Welche Kräfte an der Entstehung einer politischen Karriere beteiligt sind, welches Bild man von sich entwerfen und welche Kompromisse man auf dem Weg nach oben machen muss, zeigt das Buch, ohne diesen Weg polemisch abzuwerten. Andauernd in einem Work-In-Progress-Verfahren zu stecken, verlangt dem Politiker Stehvermögen, Redekunst und Wendigkeit ab, über die Cicero in erstaunlichem Ausmaß verfügt.

Politikwissenschaftler können anhand dieses Textes beispielhaft den Verlauf einer politischen Karriere studieren. Allen anderen hat Robert Harris sein bislang bestes Buch zur gespannten Lektüre geschenkt. Herzlichen Dank dafür!
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am 11. November 2007
Muss sagen, dass das Buch absolut lesenswert ist: Spannend geschrieben, unterhaltsam und vermittelt einen sehr nahen Eindruck vom politischen Leben im alten Rom der vorkaiserlichen Zeit.

Allerdings orientiert sich Harris weniger an den historischen Gegebenheiten als man nach Lesen des Buches vielleicht annehmen möchte. Einge Darstellungen entsprechen den tatsächlichen historischen Tatsachen, andere wiederum sind doch deutlich verändert. Bemerkenswert find ich allerdings, dass Harris nicht (wie man vielleicht erwarten würde) irgendwelche Begebenheiten zu dem Leben Ciceros hinzufügt, sondern eher welche aussen vor läßst, selbst wenn diese sicherlich von historischer Wichtigkeit und spannend im Sinne von Actionreich waren. D.h., man kann sich das Leben Ciceros vielleicht noch aufregender vorstellen, als es der Roman beschreibt.
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am 16. September 2007
Eigentlich war Imperium ein Notkauf: ich wollte ein englisches Buch am Bahnhf erwerben und es war das einzige, das mir halbwegs spannend vorkam. Allerdings hat sich Imperium dann als wahrer Glücksgriff erwiesen. Robert Harris schildert die Geschichte von Cicero aus der Perspektive seines Sklaven Tiro. (Dieser kam selbst zu einem gewissen Grad an Berühmtheit, da er die Stenographie erfunden hat.) Hochspannend erzählt Harris die Geschichte von dem Prozess gegen den korrupten Gouverneur Gaius Verres, den Cicero in einem beispiellosen Prozess zur Strecke bringt. Im Mittelteil hat das Buch eine kleine Schwächephase, bis Cicero schließlich seine Kampagne zur Wahl des Konsuls bestreitet ... der Showdown am Ende ist unerwartet und genial zugleich.

Harris gibt dem Leser eine Art Lebensgefühl für das alte Rom, ohne sich dabei unnötig in Details zu verlieren. Er verleiht der Gestalt Ciceros einerseits das Geicht eines opportunistischen Politikers, der aber dadurch an Sympathie gewinnt, indem er seinen eigenen Ethikcode darlegt und konsequent verfolgt. Eine ordentliche Prise ironischen Humors (Brite eben) und der geniale Erzählstil machen Imperium zu einem meiner Lieblingsbücher.
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am 25. Juli 2008
Die bereits beschriebenen Punkte kann ich nur unterstreichen. Ein lesenswertes Buch. Einige kleine logische Aspekte haben mich jedoch beim lesen immer wieder etwas irritiert. Es mag ja Absicht sein, und hat oft auch einen witzigen Anstrich, aber gelegentlich klingen Ciceros Handlungen und Äußerungen ein wenig zu sehr nach 21. Jahrhundert. Auch wenn man unterstellt dass die Zeit viel moderner gewesen sein mag als man sich das heute vorstellen kann: die Charaktere wirken sehr oft wie amerikanische Präsidentschaftskandidaten. Zum anderen, es mag ja pedantisch sein, aber wenn die Geschichte 79-70 vor Christus spielt und dann dauernd kommentarlos die Monate Juli und August auftauchen (z.B. S 183-183), Jahrzehnte bevor diese Monate "erfunden" wurden, dann ist das etwas ärgerlich. Aber trotzdem: ein gutes und lesenswertes Buch.
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am 9. September 2006
I didn't think much of Harris' last book about the Roman Empire, Pompeii, so I approached Imperium with some nervousness. But this book is vastly better than Pompeii. The characters are believable, the dialogue flows smoothly and it really is an exciting read. Harris has done a magnificent job with his research and so everything is historically accurate.

The book follows Marcus Cicerro (who DID exist, he isn't a fictional charcter)and his rise to absolute power in the Roman Empire, to the office of Consul (hence the title of the book which is the Latin word for "absolute power"). The story is narrated in the first person tense by Cicerro's slave and private secretary Tiro. At the beginning of the story, Cicerro is a stuttering nervous young lawyer but he is coached and tutored to be a good politician and then after marrying a rich woman, the newly confident Cicerro is elected to the Roman senate. From then on, in order to reach the ultimate office of consul, he has to be elected to two other offices first, first that of aedil and then praetor. Each time, he makes mortal enemies with the emerging power forces at the time - Pompey the Great, Crassus and then the rising force of one Julius Caeser. He has to bargain with each enemy camp to get what he wants and navigate each political minefield as it appears.

What really catapaults him into the political big leagues (and what takes up a good part of the first half of the book) is his prosecution of Governor Verres, the governor of Sicily on charges of murder, theft and corruption. At first Cicerro is loath to take the case because as he says "there's no votes in Sicily" but as he investigates the case more and more, he realises that Verres has powerful backers in Rome determined to protect him and that Verres (if left unpunished) could change the political scene in Rome for the worse. So Cicerro, partly motivated by a sense of justice and mostly out of political ambition, prosecutes Verres and in the process, makes himself popular with the common people but makes deadly enemies with the Roman aristocracy...

This story is very fast moving and very gripping. Once you start reading it, you'll be with the story until the end. Once you've finished the book, I recommend you then watch the HBO TV series, "Rome" which features Cicerro, Pompey, Crassus and Caeser.
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am 4. Oktober 2015
The perfect companion for all Roman history enthusiasts is the ROMA VICTRIX WINE BEAKERRoma Victrix Wein Becher

There is something about a fictional biography - a work written about a person's life but supplying details that the author does not know to be true - that makes it easier to read. Harris tells us that his story respects all of the known facts about Cicero, but where we are ignorant, he supplies the details based on his own view of Cicero.

There is, of course, always the possibility that the fictional biographer will lead us astray by supplying unlikely or mistaken details. But, of course, the nonfictional biographer can also lead us astray, since he will have a take on his subject.

Harris does a great job of describing the political context in which Cicero lived and how he rose as a "new man" through his intelligence, oratory, and ambition in a world largely dominated by wealthy aristocrats. One of the key aspects of the book is how Cicero can both be a famous philosopher of stoic leanings and a successful politician. Harris portrays Cicero as facing several situations where he must choose between public virtue and ambition, and in many of them he chooses the latter, although he generally has arguments attempting to justify his actions. Whether he entirely believes them, Harris does not really tell us.

All in all Harris has bitten off a lot here, but he handles history quite well. The novel is engaging enough throughout -- a good story, plenty of evil characters (and a few noble ones), some dramatic events and court clashes, a bit of detective work, lots of politics,enough to keep things going at a good trot. It's hardly a substitute for a history book, but does offer a few easily-digestible lessons.
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am 14. Januar 2010
Das Leben Ciceros - Teil 1:
Ciceros Aufstieg - Intrigen, Zynismus und hohe Politik im alten Rom

Der von Robert Harris verfasste Roman stellt das Leben des berühmten Redners, Juristen und Politikers Cicero dar, von seinen frühesten Anfängen bis hin zum römischen Konsul.
Muss er sich zunächst noch Nachhilfeunterricht in Gestik, Rhetorik und Sprachgestaltung geben lassen, so reift doch allmählich ein wortgewandter und hochkompetenter Jurist und Staatsmann heran.
Im aufsehenerregenden Prozess gegen den korrupten Stadthalter Verres und seinen berühmten Verteidiger Hortensius sammelt Cicero erste Lorbeeren und macht sich über die römischen Grenzen hinaus einen Namen.
Er wird Mitglied des Senats und erklimmt allmählich die Karriereleiter, bis hin zum mächtigsten Mann der Republik: am Ende wird er zusammen mit Hybrida vom Senat zum Konsul gewählt.
Der aus Sicht seines Schreibers Tiro erzählte Roman beschreibt Ciceros ewigen Spagat zwischen den volksnahen Populares und den alteingesessenen Patriziern, dem römischen Adel.
Für gehobene Unterhaltung beim Leser sorgt Ciceros Fähigkeit, Konflikte wortgewandt - und häufig mit sarkastischem Unterton - zu seinen Gunsten zu entscheiden.
Atmosphärisch dicht und literarisch ansprechend nimmt Robert Harris den Leser mit auf die Reise ist antike Rom.
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am 12. Februar 2010
Aus der Perspektive seines Schreibsklaven erlebt man hier den römischen Anwalt und Politiker Cicero hautnah.
Den berühmten Gerichtsfall hat es in der Antike wirklich gegeben, man kann die Reden Ciceros vor Gericht auch in Originalformulierung mit deutscher Übersetzung genießen.
Reden gegen Verres I , Lateinisch - Deutsch
Reden gegen Verres II, Lateinisch - Deutsch
Der Autor Robert Harris, ein Schwager des berühmten Nick Hornby, ist für gut recherchierte geschichtliche Romane wie z.B. Pompeii oder Fatherland bekannt.
Auch diesmal hat er mich nicht enttäuscht.
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am 14. Februar 2014
Imperium beschreibt den historischen Alltag zur Zeit Ciceros in Rom. Wahrscheinlich ist es besser, wenn man eine gewisse Vostellung von dieser Zeit schon vorher hat. insgesamt aber gelingt es Harris, die Materie sehr anregend zu erzählen und lebendig zu machen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
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am 14. Februar 2016
Das Leben von Cicero, die gesellschaftliche und politische Situation wird hier spannend und lebhaft dargestellt. Ich habe dieses Buch in kurzer Zeit verschlungen und dafür auch Nachtschichten eingelegt. Ob es - wie in anderen Kommentaren dargestellt - Abweichungen / Kürzungen / Auslassungen von der Realität gibt, kann ich nicht beurteilen, aber einen plausiblen Gesamteindruck von der damaligen Situation und Lebensweise liefert dieses Buch auf jeden Fall (künstlerische Freiheit!).
Gerade die Charaktäre und Intriegen sind sicherlich so aktuell wie heute und daher lässt sich die Geschichte - wenn auch schon über 2.000 Jahre alt - auch heute noch spannend lesen und verstehen.
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