|
|
Produktinformation
|
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch hochwertige DVD-Umsetzung des teuersten französischen Filmes aller Zeiten
Bild: Der Bildlauf ist sehr ruhig, das Quellmaterial absolut sauber. Das sind optimale Voraussetzungen für ein perfektes Bild und das ist bei einer Bilderoper wie dieser einfach wichtig. Wer würde schon Star Wars in Stereo wirklich "genießen" können? Einzelne Bartstoppeln in Thomas Kretschmanns Badewannenszene sind lupenartig erkennbar, als würde jemand darauf weisen und sagen, hey ich bin eine DVD und ich zeige Dir mal, was die so kann! Sehr beeindruckend. Einige Kamerafahrten mit vielen Details ruckeln etwas unsanft (00.23.10), dies ist aber stets ein Einzelfall. Rauschen tritt immer nur gewollt z.B. in den visuell verfremdeten Szenen aus Jills Perspektive auf und führt hier nicht zur Abwertung.
Ton: Beide deutschen Tonspuren liegen in allen technischen Faktoren gleich auf, was auf die Verwendung eines DD-Masters zur Generierung der DTS-ES-Spur schließen läßt. Denn die Akustik bietet doch erhebliches Potenzial in Raumtiefe und Effektdynamik, um die DD-Spur klar von sich zu distanzieren. Tut sie aber nicht und überdies klingen beide deutschen Spuren merkwürdig undynamisch und in der Tonhöhe der Stimmen klar dem englischen 5.1-Mix unterlegen (00.11.50). Es ist fast wie durch ein Tuch aufgenommen. Während die englische Tonspur luftig und dynamisch den Film akustisch aufbereitet, wirken die deutschen Mixe zahnlos. Die Musik verteilt sich über weite Strecken gut in Breite und Tiefe gestaffelt.
Extras: Das massive Bonusmaterial ist auf das französische Publikum zugeschnitten, wird aber von einem selbst produzierten Interview mit Thomas Kretschmann für den deutschen Kunden erheblich aufgerundet. Kretschmann schafft es, in 13 Minuten mehr über den Film zu erzählen, als Drehbuchautor Serge Lehmann in 40 Minuten es vermag. Enki Bilals mehrfache Auftritte in Diskussionsforen und der auf Wunsch kommentierte Besuch in seinem Atelier sind, wie eingangs gesagt, eher auf das französische Publikum gemünzt, für die die Welten des Enki Bilals zur Ersatzreligion geworden sind. Das halbstündige Making of ist ohne Namenseinblendung der gerade sprechenden Probanden etwas schwierig und wirkt im Schnitt auch etwas unorganisiert. Dafür kann das Making zu den vielen Spezialeffekten mit einer satten Infoladung kontern. Was fehlt, ist ein Textkommentar mit Vergleichen zu den Comicvorlagen und Extraszenen. --movieman.de
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
|