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Immortal Memory


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Produktinformation

  • Audio CD (26. Januar 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: 4ad/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B0000D1C6T
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Amazon.de

Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein Mann -- zumindest hinter mancher Frau. Lisa Gerrard ist vielleicht so eine. Anfang der Achtziger gründete die Sängerin zusammen mit Brendan Perry die viel geliebten Dead Can Dance, die bald Kult und dann Legende wurden. Denn als Gerrard 1995 mit The Mirror Pool ihre Solokarriere startete, entwickelte die sich so prächtig, dass Dead Can Dance das Zeitliche segneten. In letzter Zeit nun war Lisa Gerrard zur gefragten Hollywood-Soundtrackkomponistin avanciert, wobei sie auch vor Blockbustern von eher fragwürdigem Inhalt wie etwa dem propagandistischen Kriegsdrama Black Hawk Down von Regisseur Ridley Scott nicht zurückschreckte. Bei den Arbeiten an Gladiator, ebenfalls von Scott, für das Lisa eine Oscar-Nominierung und den Golden Globe einheimste, lernte sie Patrick Cassidy kennen, einen der meistbeachteten irischen Komponisten für gemäßigte zeitgenössische klassische Musik, der sie auch beim Whale Rider-Soundtrack unterstützte.

Auf Immortal Memory nun taucht er als gleichwertiger Partner auf, und schon wird alles besser. Cassidy scheint genau das richtige Gegenstück für die Sängerin und Komponistin Gerrard zu sein. Wieder ohne die Fesseln einer Auftragskomposition ist die dunkle atmosphärische Dichte endlich wieder da, das spirituelle Moment noch stärker spürbar als früher, die Leitlinie. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Dead Can Dance, gäbe es sie noch, heute womöglich eine ähnliche Platte gemacht hätten wie diese. Immortal Memory -- ein schöner Titel in diesem Zusammenhang. --Rolf Jäger

kulturnews.de

Die erfolgreiche Band-Gründerin (Dead Can Dance) und Hollywood-Komponistin ( "Gladiator", "Whale Rider") weiß, wie man mit den Mitteln von Pop und Klassik wirkungsvolle Filmmusiken ohne Filme schreibt - eingängig und glatt, als sei die Dissonanz noch nicht erfunden. Dasselbe gilt für die Musik des irischen Komponisten Patrick Cassidy. Alles webt und wabert so klangvoll, dass Wagners "Rheingold" daneben wie Stockhausens Neunte wirkt - am stimmungsvollsten immer dann, wenn Rheintochter Lisas Stimme aus den Klangfluten auftaucht und einen frommen Wortnebel verbreitet, der sich aus christlich-byzantinischen, aramäischen und gottgefälligen literarischen Quellen (Milton, Yeats) speist. Die Musik ist visuell und malerisch und könnte leicht mehrere Hollywood-Studios arbeitslos machen. Wozu noch ins Kino gehen, wenn's solche Hörfilme gibt! (jn)

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arion am 12. Mai 2006
Format: Audio CD
Diese Rezension bezieht sich auf die meines Vorgängers

"...Es gab keine andere Platte, auf die ich so sehnsüchtig gewartet habe, wie auf die neue von Lisa Gerrard. Doch genau diese Vorfreude, die ich bis zum Einlegen in den CD- Player hatte, schlug bei mir nach den knapp 58 Minuten in eine große Enttäuschung um..."

Da wollte jemand unbedingt die erste Kritik schreiben, hat sich und uns damit aber keinen Gefallen getan. Die Musik von Brendan Perry und Lisa Gerrard kann man nicht nach dem ersten Durchhören bewerten.

Wo ich dem vorherigen Rezensenten (auch nach dem ersten Hören) zustimmen musste, zeigte sich nach mehrmaligem Hören, wie falsch er meiner Meinung nach liegt. Die Musik wirkt, wenn man sich nur darauf einlässt. Emotional ist die CD sogar stärker als "Duality", genau darauf zielen die Kompositionen hin. Wer darin nur Einfältigkeit und Eintönigkeit entdeckt, der hat nicht zugehört, oder war zu ungeduldig dabei.

Ich möchte hier noch einmal meinen Eindruck betonen: Die gesamte CD wirkt sehr hypnotisch und zieht den Hörer als Gesamtwerk in ihren Bann. Dies funktioniert allerdings nur, wenn man es geschehen lässt und nicht mit eigenen festgefahrenen Erwartungen an die Musik herangeht. Gerade das letzte Stück ist z.B. SEHR momoton (beim ersten ungeduldigen Hören ging es mir fast auf die Nerven), zieht aber aus eben dieser Monotonie die beschriebene Wirkung.

Ein zusätzlicher Pluspunkt für mich: Die Stimme von Lisa klingt wieder anders; sie zeigt damit einmal mehr, wie variabel sie diese einsetzen kann, ohne ihren eigenen Klang, der sie sofort erkennbar macht, zu verlieren.

Wer unvoreingenommen an Musik herangehen kann, der wird mit dieser CD belohnt werden. Wer es eilig hat definitiv nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dodo HALL OF FAME REZENSENTTOP 10 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. Mai 2008
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Besonders bei ätherischer Musik wie der Lisa Gerrads ist die Wirkung auf jeden Menschen anders. Manche finden ihre Musik generell "nervig", manche finden speziell dieses Album zu gleichförmig.
Auf mich hat es eine unglaublich beruhigende, entspannende und gleichzeitig belebende Wirkung.
Deswegen kann man eigentlich nur versuchen, für Interessierte, die Gerrard noch nicht kennen, darzustellen, welch eine Art von Musik diese Künstlerin macht. Gerrard entwirft Klanggebilde, sich langsam entwickelte Melodien, wobei die einzelnen Töne sehr kraftvoll lang ausgespielt werden (Viertel- oder gar Achtelnoten gibt es hier fast nicht). Dazu singt Gerrard mit warmer Altstimme, oft nur vokalische Laute, manchmal auch in alten Sprachen wie Aramäisch, sehr selten in Englisch.
Viele der Lieder auf diesem Album haben etwas Sakrales, klingen wie Gottesdienste in Anrufung einer universellen Gottheit oder wie ein Gesang aus einem Trance heraus.
Mein Favorit ist das kongeniale "Paradise Lost", das Miltons Epos in Klangbilder setzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ralf Hofmann am 28. August 2008
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das erste Hören hat mich auch nicht vom Hocker gehauen, die Stimme irgendwie vertraut, mystisch, Lisa Gerrard halt. Titel 6 sollte wohl das Highlight der CD sein. Naja... Die Platte verschwand erstmal für eine Woche aus dem CD Player. Dann legte ich die Scheibe mal wieder ein, es klang angenehm, die Stimme fesselte mich nun mehr, plötzlich stellte sich ein Suchtgefühl ein, mittlerweile läuft sie bestimmt jeden Tag einmal, ich schreibe nebenbei meine Diplomarbeit und kann dabei perfekt abschalten. Fünf Sterne, ich kann das nun nicht mehr anders bewerten, Titel: 3, 5 und 6, also der Mitteltrakt der CD sind meine Highlights.
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52 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. Dezember 2003
Format: Audio CD
Mit diesem Album ist dem Fräulein Gerrard ein echtes Meisterwerk gelungen, das sich wie eine Mischung von der "Mirror Pool" und dem "Gladiator Soundtrack" anhört. Alle Lieder wirken sehr orchestral , melancholisch und sind überwältigend!
Als absoluten Höhepunkt würde ich "Abwoon (our Father)" sehen.
Für Fans vom Liserl und Dead can Dance ist das ein Pflichtkauf!
(Remember: Copy kills music)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Mersch am 5. März 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wenn man sieht, dass für dieses Werk seit Jahren immer wieder Rezensionen geschrieben werden, kann man schon auf eine gewisse Zeitlosigkeit schließen. Das bedeutet aber auch, dass man bei "Immortal Memory" nichts neues erwarten sollte. Es ist also alles ziemlich vorhersehbar und auf den bekannten Klischees aufgebaut: Langgezogene Harmonien, darüber Gerrards zugegeben geniale Stimme mit teils sakralen Texten (u.a. auch in aramäisch).
Wirklich gestört hat mich aber der Klang. Es ist immer problematisch Orchesterklänge durch Samplesounds zu ersetzen. Fingerspitzengefühl beim Arrangement und die Qualität der Samples sind dabei sehr entscheidend. Hier aber wurde die mangelnde Qualität der Pseudo-Orchestersounds durch übergroße Hallräume kaschiert und nuancierte Ausdrucksformen vermieden. So hat man Anfang der 90er produziert. Heute wirkt das billig.
Was die Kompositionen betrifft, wird wohl jeder, der einen Geniestreich wie z.B. Cassidys Arie "Vide Cor meum" erwartet, enttäuscht werden. Ich konnte, auch nach wiederholtem Hören, weder musikalischen Tiefgang noch Originalität entdecken.
Aber vielleicht ist dieses Album auch eher als Hintergrundmusik gedacht und für diesen Zweck sicherlich brauchbar.
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