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Immerwahr: Roman
 
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Immerwahr: Roman [Taschenbuch]

Sabine Friedrich
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423246103
  • ISBN-13: 978-3423246101
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 210.673 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sabine Friedrich
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dieses Buch zeigt mit Eindringlichkeit, in welchen gesellschaftlichen Schranken sich Frauen vor etwa 100 Jahren befanden. Darüber hinaus gibt es auch einen Einblick in die Atmosphäre vor dem Ersten Weltkrieg.«
HNA Fritzlar-Homberger Allgemeine 18.08.2008

»Der Roman von Sabine Friedrich ist als Vorarbeit zu einem Theaterstück entstanden. Entsprechend ist er aufgebaut und hält den Leser in Spannung bis zur letzten Zeile zumal die Eckdaten von Claras Leben mit der Wirklichkeit übereinstimmen.«
Südhessen Woche 29.05.2008

»So haben wir einen außergewöhnlich eindringlichen Gesellschaftsroman, aber auch einen psychologischen Roman vor uns. Er führt uns das – nur teilweise – zeitgebundene Schicksal einer Persönlichkeit vor, die uns mit viel liebevollem Einfühlungsvermögen nahe gebracht wird. Ein höchst lesenswerter Roman also.«
Radio Darmstadt 31.03.2008

»Der Autorin geht es jedoch weniger darum, die Frage zu beleuchten, ob Clara Haber mit ihrem Freitod wirklich ein Fanal gegen den Einsatz von Massenvernichtungswaffen setzen wollte. Vielmehr ist es ihr Anliegen, begreiflich zu machen, wie hoch der Preis des Verzichts sein konnte, den Frauen leisteten, um sich dem Druck der gesellschaftlichen Normen anzupassen.«
Preußische Allgemeine Zeitung 22.03.2008

»Ein Buch mit hohem Nachdenk-Faktor.«
suite101.de 15.02.2008

»Bewegendes Drama.«
Super Illu 17.01.2008

»›Immerwahr‹ sei kein Sachbuch und keine Biografie, das betont die Autorin – gelungen ist ihr ein glaubwürdiger und schonungsloser Roman, der unter die Haut geht.«
Hamm live Dezember 2007

»Das Drama dieser intelligenten, geradlinigen und dennoch hilflosen Frau hat Sabine Friedrich in dem Roman ›Immerwahr‹ in die Erinnerung zurückgeholt.«
Pforzheimer Zeitung 03.11.2007

»Ein faszinierendes Buch, das verschiedene Problemen und Entwicklungen in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg anspricht und sich mit der Thematik des Einsatzes von Giftgas auseinandersetzt.«
roterdorn.de 12.11.2007

»Das Drama dieser intelligenten, geradlinigen und dennoch hilflosen Frau hat Sabine Friedrich in dem Roman ›Immerwahr‹ in die Erinnerung zurückgeholt. Sie zeichnet das Porträt einer Forscherin, die von den gesellschaftlichen Schranken und der Besessenheit ihres autoritären Mannes erdrückt wird.«
dpa 21.10.2007

»Der Roman ist mehr als ein feministischer Beitrag zur Situation von Frauen um die Jahrhundertwende, er zeigt eine für uns heute fremde Welt von Werten wie Kaisertreue, unbedingter Gefolgstreue der Ehefrau gegenüber dem Mann. Und auch, das Wissenschaft nicht immer zum Wohl des Menschen eingesetzt wird, selbst wenn es dafür einen Nobelpreis gibt.«
lifestyle.de 15.10.2007

»Sabine Friedrich erzählt feinsinnig, ihr Roman einer viel diskutierten Zeit ist von mitreißender Dynamik.«
Bücher Oktober November 2007

»Ähnlich ihrer vorherigen Romane bildet Friedrich auch in ›Immerwahr‹ private Schicksale vor der großen Folie der Geschichte ab. Sie lässt uns mit Clara schmunzeln, weinen oder zornig sein. Und sie konfrontiert uns, wie Literatur es soll, mit den existentiellen Fragen über Leben und Liebe, Männer und Frauen, Staat und Gesellschaft, Wissenschaft und Ethik.«
Neue Presse 06.10.2007

»Aus dem exemplarischen Leben der Clara Immerwahr hat Sabine Friedrich mit eleganter Leichtigkeit für den Deutschen Taschenbuchverlag einen Roman über ein deutsches Frauenschicksal gestaltet, dessen Tragik noch lange nachwirkt.«
Nürnberger Echo 04.10.2007

Kurzbeschreibung

Im April 1901 hat Fräulein Dr. Clara Immerwahr mit dreißig Jahren den Höhepunkt ihrer akademischen Karriere erreicht: Sie ist unbezahlte Laborassistentin in Breslau. Auf einem Kongress begegnet sie Dr. Fritz Haber. Den ersten Heiratsantrag lehnt sie ab, aber dann erhört sie den ehrgeizigen jungen Chemiker. 1914 arbeitet Haber an der Entwicklung von Kampfgas. Den Einsatz an der Westfront überwacht er persönlich und kehrt als bejubelter Held in die Heimat zurück. Aber Clara kann sich über den Tod von über zwanzigtausend Menschen nicht freuen. Sie leidet darunter, dass ihre Wissenschaft jetzt dem Krieg dient.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Wolf
Format:Taschenbuch
"Im April 1901 hat Fräulein Dr. Clara Immerwahr den Höhepunkt ihrer wissenschaftlichen Laufbahn erreicht: Sie ist unbezahlte Laborassistentin in Breslau." (Klappentext)
Die promovierte Chemikerin hat keinerlei Chance, jemals ernsthaft wissenschaftlich zu arbeiten.
Durch ihre Ehe mit Dr. Fritz Haber, einem Kollegen, hofft sie, wenigstens so nicht völlig aus dem wissenschaftlichen Betrieb zu rutschen.
Anfangs kann sie ihrem Mann noch zuarbeiten, doch zunehmend wird sie in die Rolle der Hausfrau gedrängt, und ihr Mann wird immer abweisender.
Zumal Haber sich auf die Entwicklung von Giftgas im ersten Weltkrieg spezialisiert hat.
Clara steht also unter dem doppelten Druck, als Frau nicht ernst genommen zu werden und ethisch Einspruch erheben zu müssen.
Letztlich zerbricht sie daran.
Dass Clara nicht die Einzige ist, die darunter leidet, zeigen die kurzen Beschreibungen anderer Wissenschaftlerinnen, insbesondere von Mileva Einstein, die nach ihrer Trennung zu Einstein zurückkehrt.
Einstein ist voller Verachtung für die Mathematikerin an seiner Seite.
Die Originalzitate aus Briefen (S. 140ff) sind der bedrückendste Teil im Buch.
Der Ehevertrag, den Mileva unterschreibt, um mit ihren Kindern nicht ins Obdachlosenheim zu kommen, ist voller Erniedrigung für die Frau, die Einstein die mathematischen Grundlagen für seine Theorien geliefert hat.

Auch weitere Äußerungen von anderen Wissenschaftlern über Frauen und Ehe lassen einen eine Gänsehaut bekommen.

Was ich persönlich nicht so mochte: Das Buch ist als einziger Gedankengang geschrieben, den Clara am Abend der Beförderung ihres Mannes zum Hauptmann hat. Sie steht am Fenster und denkt nach. Dieser Schreibstil nimmt viel Dynamik weg und verhindert eine erzählerische Dramatik. Aber das ist Geschmackssache.
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