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am 5. April 2011
Ich mag Biografien und habe schon einige davon verschlungen. Wählerisch bin ich bei der Auswahl eigentlich nicht, bis auf die Bedingung, das jemand von seinem Leben berichtet soll und muss, der schon etwas erlebt hat. Justin Bieber wird also noch ein paar Jährchen warten müssen.
Monica Seles habe ich eine Chance gegeben, weil ich sie zu ihrer aktiven Zeit eigentlich immer sehr sympathisch fand. Dass die Dame mehr kann als nur Tennisspielen beweist sie mit ihrer Autobiografie.
Die Tennisspielerin beginnt ihre Geschichte in ihrer Kindheit im früheren Jugoslawien. Schon hier wird deutlich - diese Idee zieht sich durch das ganze Buch und wird glaubwürdig vermittelt -, dass Seles wegen des Spiels Tennis spielen wollte; von ihren Eltern bedingungslos unterstützt, aber eben nicht gezwungen wurde. Weiter geht die Reise der jungen, aufstrebenden Spielerin über Nick Bolterys Akademie in Florida - und von dort aus direkt an die Weltspitze. Hm, sollte man denken, alles gut so weit - und das soll interessant sein?! Ja, ist es. Interessant aus folgenden Gründen: Seles setzt sich auf den folgenden Seiten mit dem für sie einschneidenden Tod ihres Vaters (und zugleich damaligen Trainers), der Messerattacke eines Stephi-Graf-Fans, der sein Idol wieder an der Spitze der Rangliste sehen wollte (interessant: die Reaktion Grafs und der anderen Kolleginnen...), und den aus den Ereignissen resultierenden Ernährungsproblemen. Um genau diese drei Probleme dreht sich das Lebens von Seles im Alter zwischen zwanzig und dreißig. Was dem Fernsehzuschauer damals verborgen blieb: das Leben der Spielerin war ein ständiger Kampf; ein Kampf gegen das eigene Gewicht, ein Kampf für ein Comeback sowie ein Kampf gegen die eigenen Dämonen. Gut beschrieben und durchaus inspirierend: die Art und Weise, wie Seles immer wieder aufgestanden ist und letztendlich ihr Glück gefunden hat; nicht nur auf dem Platz eine Kämpferin, sondern eben auch im richtigen Leben. Dieses "richtige Leben" wird im Buch auch beleuchtet, also das Leben auf der Tour in vielen Städten der Welt. Dies geht oft Hand in Hand mit der Beobachtung der Spielerin, doch etwas verpasst zu haben. Natürlich ist das Buch auch ein Buch über Tennis. So schafft es Seles immer wieder, wichtige Matches ihrer Karriere nochmal Revue passieren zu lassen. Dies geschieht teilweise so rasant wie ein richtiges Spiel und verleitet den Leser immer wieder, in Youtube nach entsprechenden Videos zu suchen. Insgesamt ein gut zu lesendes Buch (auch auf Englisch), welches viele Menschen (egal ob weiblich oder männlich) ansprechen dürfte: Fans von Seles, Menschen, die vielleicht auch für oder gegen ihre Ernährungsgewohnheiten kämpfen, oder auch einfach nur Freunde guter Biografien oder des weißen Sports.
Ich war wirklich angenehm überrascht, hatte eine entspannte Lesezeit, die durchaus auch nachdenkliche Momente für mich bereitgehalten hat. Nach der Lektüre wissen SIe auch jeden Fall, wer damals die wahre Nummer eins war bzw. hätte sein sollen.
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am 27. Mai 2011
Ich bin selbst eine leidenschaftliche Tennisspielerin und habe mir früher sehr viele Spiele von Monica Seles angesehen. Ehrlich gesagt, war sie mir nie sympathisch und ich mochte ihre aggressive Art nicht. Aber ich "kannte" sie ja nur als Spitzensportlerin auf dem Tennisplatz.
Trotzdem hat mich das Buch neugierig gemacht und ich wollte einfach mal hinter die Kulissen eines Tennisprofis schauen.
In ihrer Biografie erzählt Monica von ihrer Kindheit in Novi Sad, wie sie ihre Tennisleidenschaft entdeckte und der steile Aufstieg zur besten Tennisspielerin der Welt bis zu dem Tag im Jahre 1993, an dem ein verwirrter Steffi-Graf-Fan, ihr während eines Turniers in Hamburg, ein Messer in den Rücken rammt. Diese Biografie gibt nicht nur Einblicke in das Leben als Tennisprofi, es ist viel tiefgründiger und zeigt den wahren Menschen Monica Seles, der nach dem Attentat und dem Tod des geliebten Vaters mit dem Leben und sich selbst zu kämpfen hatte. Jahrelang betäubt sie Ihre Trauer, Ängste und Sorgen mit Fressattacken, versucht ihr Übergewicht mit sinnlosen Diäten zu bekämpfen um auf dem Court bestehen zu können. Durch die täglichen intensiven Trainingseinheiten wollte sie ihren Dämonen entkommen, sich verausgaben, bis sie nicht mehr denken musste.
Monica Seles hat erst nach vielen Jahren selbst erkannt, wo die Ursache für ihre Esssucht lag und sich dann mit eigener Kraft und innerer Stärke zurück ins Leben gekämpft.
Das Buch gab mir sehr viel mehr als ein Einblick in das Leben eines Tennisprofis. Es hat mir gezeigt, was im Leben wirklich wichtig ist. Wieviel Kraft und Stärke in uns steckt, wenn wir nur an uns glauben.
Danke für dieses ehrliche und warmherzige Buch!

Unser größter Erfolg ist nicht, niemals zu scheitern, sondern immer wieder aufzustehen, wenn wir fallen.
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am 30. Juni 2011
Da ich im Sportbereich arbeite, Biographien sammle und früher zu aktiven Zeiten auch ein großer Bewunderer von Monica Seles war, musste ich dieses Buch natürlich lesen.
Ich habe schon viele Selbstbeschreibungen von Prominenten gelesen, aber diese hat mich ungeheuer positiv überrascht.
Wer nur die harte Haudrauf-Tennisspielerin von früher kennt, wird überrascht sein,welch sympathischer, sensibler und ehrlicher, völlig auf dem Boden gebliebener Mensch hinter der Fassade steckt.
Der Tenniszuschauer erlebte sie anders, weil Monica, wie sie selbst sagt, nicht hätte voll auf Sieg spielen können, wenn sie zu eng mit den Gegenspielerinnen befreundet gewesen wäre. Als Nummer eins und nach dem Attentat merkte sie auch spätestens, dass es beim Kampf um Siege und Sponsorenverträge kaum wahre Freundschaften im Tenniszirkus geben kann.
Die wahre, verletzbare Monica Seles erlebten nur die Familie und enge Freunde. Sie liebt Tennis, aber die harte Konkurrenzwelt in der Nick-Bolletieri-Akademie lässt sie fasst am Anfang ihrer Karriere an ihrem Traum zerbrechen. Halt geben ihr vor allem Bruder Zoltan und die Eltern, die extra wegen ihr in die USA nachziehen. Tolle Eltern, die ihre Tochter seit frühester Kindheit bei allem nach besten Kräften unterstützen. Vater Karolj fährt extra nach Italien, um Monica ein Kinderracket zu besorgen, und bis sie Trainingszeiten in Novi Sad auf einem der wenigen elitären Tenniscourts bekommt, ist es ein langer Kampf. Monica erreicht ihr großes Ziel, Grand Slams zu gewinnen und die Nummer eins zu werden. Doch an der Messerattacke des Graf-Fans Parche in Hamburg zerbricht sie. Körperlich verheilen die Wunden, doch im Kopf ist sie nicht mehr der unbeschwerte Mensch, der Monica Seles war. Sie kommt mit dem Leben nicht mehr zurecht, wird zur unkontrollierten Frustesserin. Der Vater stirbt an Krebs und die psychischen Probleme werden immer schlimmer. Monica kehrt zwar zurück auf die Tour und gewinnt gegen die neue junge Generation noch ein paar Turniere,
aber den Kampf gegen sich selbst, ihre Ängste und ihre Pfunde, gewinnt sie nicht mehr. Es bleibt die Erkenntnis: sie kann nur wieder glücklich werden, wenn sie den Schläger in den Schrank stellt und mit ihrer Seele wieder ins Reine kommt. Für alle, die Monica Seles mögen oder einfach mal einen Blick hinter die Kulissen der Profitenniswelt treffen wollen, ist das Buch zu empfehlen. Die, die in Monica früher nur die unsympathische Tennismaschine sahen, müssen ihr Urteil nach dem Lesen wahrscheinlich revidieren.
Geld hat Monica Seles als Tennisspielerin genug für den Rest ihres Lebens verdient. Bleibt nur zu hoffen, dass sie die psychische Bloackade überwindet und privat wieder ein lebensfroher Mensch wird. Dass die deutsche Übersetzung nicht preisverdächtig, aber durchaus flüssig und in einem Rutsch gut lesbar geschrieben ist, das Buch leider auf Deutsch nicht in der von mir bevorzugten gebundenen Ausgabe erhältlich ist, kann ich verschmerzen. Denn das Lesen dieses offenen Blicks aufs Profitennis und Monicas Seelenwelt hat mir wirklich viel gegeben!
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am 30. Januar 2012
Diese Autobiographie von Monica hat mir seht gut gefallen. Sie lässt einen wirklich bis in ihr inneres schauen. Und geniert sich überhaupt nicht auch private peinliche Situationen,...von sich zu erzählen.
Echt toll, wie sie aus ihren schlimmen Erlebnissen,...nach langem Kampf wieder aus ihrer Krise gefunden hat uns sie nun "ihre Mitte" im Leben gefunden hat!
Und das harte Training als Spitzensportlerin,...hat mich auch sehr interessiert - echt ein sehr gutes Buch.
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am 16. September 2012
ich bin jetzt bei Seite 89 angelangt und ich kann als absoluter Nichtleser sagen, das dieses Buch so interessant und wunderbar ist das ich es nach neun Stunden Arbeiten, wie müde ich auch immer war es unbedingt weiter lesen wollte und will. Ich kann es nur empfehlen.
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am 10. Juli 2013
Mancher erinnert sich noch an das Comeback der großen Rivalin von unserer deutschen Tenniskönigin Steffi Graf. Doch pumpelig war die Seles geworden und konnte nicht mehr an alte Glanzzeiten anknüpfen. Trotz Hochleistungssport waren die Hüftringe und mächtigen Oberschenkel unübersehbar. Für die deutsche Presse ein gefundenes Fressen. Schließlich ging es um die Tennispielerin, die es tatsächlich geschafft hatte, unsere Steffi zu entthronen. Und ohne Attentat eines deutschen Fans hätte die Bilanz zwischen Graf und Seles sehr wahrscheinlich anders ausgesehen. Das wissen viele, doch es passte (bis heute nicht) nicht in das Wunschdenken vieler deutschen Tennisfans. Doch dieser Mordversuch an einer 19-Jährigen hat mehr Spuren hinterlassen, als man vermutet hätte. Depressionen, Fresssucht, Essstörungen waren die Folge - unter anderem darüber handelt dieses Buch. Es deckt aber auch auf, wie sinnlos Diäten sind, vor allem wenn der Wunsch abzunehmen nicht auf der inneren Überzeugung basiert und nicht mit einem Lebenswandel einhergeht.
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am 24. Februar 2013
Ich habe erst wenige Biographien gelesen, aber diese ist eindeutig eine der Besten. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte von Monica Seles fasziniert und ich freue mich jedesmal wenn ich Zeit finde weiterzulesen.
Von Kindertagen an beschriebt sie, wie sie zum Tennissport kam, nach Amerika ging und dann ihre großartigen Erfolge, bis sie letztlich beschreibt wie sie auf die "schiefe Bahn" geriet - und wie sie es schaffte neu anzufangen. GROßARTIG!!

Von mir ganz klar eine 5 Sterne Empfehlung.
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am 13. Februar 2014
Wie kämpft man sich als erfolgreiche Tennisspielerin nach einer Messerattacke zurück ins Leben ? Schwierig... eine bewegende Geschichte, die sich bekanntermaßen in der Realität abgespielt hat. Hut ab - Monica Seles !! Sehr lesenswert.
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am 4. April 2011
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, Monica Seles ist eine starke Persönlichkeit und hat es geschafft nach ihrem "Fall" aus dem Tennishimmel wieder aufzustehen.
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am 4. Dezember 2012
Ich habe das Buch gerne gelesen, fand es interessant. Man kann es schnell so weglesen. Das Buch von Andre Agassi fand ich jedoch bedeutend besser.
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