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Immer wieder Nahkampf: Ein Träger der Nahkampfspange in Gold erinnert sich
 
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Immer wieder Nahkampf: Ein Träger der Nahkampfspange in Gold erinnert sich [Gebundene Ausgabe]

Ingo Möbius
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Die Nahkampfspange in Gold wurde im Laufe des Zweiten Weltkrieges zur höchsten infanteristischen Auszeichnung. Zum Zeitpunkt ihrer Stiftung Ende 1942 war dies noch nicht erkennbar. Doch im Frühjahr 1944 vollzog sich ein Wandel in der Wertigkeit, verbunden mit höchsten Begünstigungen für ihre Inhaber.

Bedingung für die Verleihung der Nahkampfspange in Gold war das Erreichen von 50 bestätigten Nahkampftagen. Ein Träger dieser Auszeichnung ist Franz Schmid. Als Feldwebel und Zugführer im Panzerpionierbataillon 27 der 17. Panzerdivision wurde ihm am 7. Februar 1944 die NKiG verliehen. Am 27. August 1944 gehörte er zu den ersten 14 Soldaten, denen die Nahkampfspange in Gold im Führerhauptquartier von Adolf Hitler persönlich überreicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte Franz Schmid bereits 74 bestätigte Nahkampftage.

In diesem Buch erinnert er sich an seine Einsätze als MG-Schütze, Gruppen- und Zugführer während des Rußlandfeldzuges bis Ende 1944. Neben der Nahkampfspange in Gold wurde Franz Schmid u.a. mit beiden Eisernen Kreuzen, dem Verwundetenabzeichen in Gold und dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.

Parallel zu den persönlichen Erinnerungen wird in diesem Buch auch ausführlich die Geschichte der Nahkampfspange in Gold behandelt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch dieses mal hat Ingo Möbius es wieder geschafft, in Kooperation mit einem Zeitzeugen einen interessanten Erlebnisbericht zu verfassen. Diesmal jemand, der mit den Panzerpionieren der 17.Panzerdivision den gesamten Ostfeldzug bis zum bitteren Ende mitgemacht hat. Wer hier eine schöne Heldengeschichte erwartet wird sicher enttäuscht. Hier geht es eher um den dauernden, bitteren Kampf ums eigene Überleben, das Ganze natürlich akribisch ob des historischen Kontextes recherchiert. Ich habe das Buch quasi an zwei Abenden verschlungen!

Argt deutlich aus der Masse der Erlebnisberichte heraus, ist unter den in den letzten zwei Jahren erschienenen Berichten locker unter den Top fünf, von daher sind fünf Sterne voll gerechtfertigt!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Der militärische Werdegang des Franz Schmid und dessen Erlebnisse sind Thema dieses Buches. Als Pionier des Panzerpionierbataillon 27 der 17. PzDiv. immer wieder an den Brennpunkten der Ostfront eingesetzt, liest man über den Alltag der Pioniere in vorderster Linie in Angriff und Abwehr. Ergänzt werden die Erinnerungen des Franz Schmid durch das persönliches Kriegstagebuch eines Kameraden und den Briefwechsel der beiden (als dieser später in anderen Einheiten diente), wodurch sich ein bestürzendes und realistisches Bild über die damaligen Verhältnisse zeichnet, das auch mit einigen historischen Daten und ein paar Erklärungen abgerundet wird.
Fast die ganze Zeit an der Ostfront (bis auf Urlaube und Genesungsurlaube, die Verleihung der Nahkampfspange im Führerhauptquartier sowie die letzten Monate des Krieges) erlebt Schmid die ganze Härte des Krieges. Nahkämpfe werden nicht detailliert beschrieben, wer danach sucht sollte eher die Landser Heftchen lesen. Dennoch ist dieses Buch alles andere als langweilig, und die geschilderten Vorkommnisse sind mitunter so hart, das es einem den Schauer über den Rücken jagt und man manche Passagen 2mal lesen muß um die volle Tragweite des Erzählten annähernd erfassen zu können. Drehbuchautoren könnten nicht dramatischeres schreiben.Reich bebildert und mit recht ausführlicher Erklärung zur Geschichte der Nahkampfspange liest sich das Buch sehr flüssig. Der Schreibstil ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber umso besser liest sich das Buch. Trotz vieler Bilder und relativ großer Schrift gibt es auch genug Text zu lesen, was bei vielen Büchern leider in eine Richtung kippt. Dieses Buch behandelt gleich mehrere Themen, über die es sonst nicht so viel Literatur gibt. Wer also mehr über die Aufgaben einer Pionierkompanie wissen möchte, wer zum Thema Nahkampfspange und wer einen Erlebnisbericht aus der HKL lesen möchte, der ist mit diesem Buch gut beraten. Ich habe schon viele Erlebnisberichte aus dem WK2 gelesen, dieser hier gehört sicher zu den eindruckvollsten, härtesten und unbeschönigten und wird mir schon alleine deshalb in Erinnerung bleiben.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wieder ein tolles Buch 13. März 2011
Nachdem es jahrzehntelang keine wirkliche Biographie über einen Träger der Nahkampfspange in Gold, oder gar einen ausführlichen Erlebnisbericht eines derartig Ausgezeichneten gab, erschienen in den letzten Jahren gleich mehrere Bücher zu diesem Thema.

Allein im Jahr 2010 erschienen gleich drei Bücher. Ich habe nunmehr alle drei in der Abfolge ihres Erscheinens gelesen und erlaube mir ein persönliches Urteil. Eines vorweg, jedes der drei Bücher ist für sich gelungen. Aber beim ersten kamen mir bei der Schilderung der Erlebnisse so einige Zweifel, ob da nicht ein wenig übertrieben wird, ob es nicht zu reißerisch geschrieben ist. Während beim zweiten fast gegenteilig etwas die Enttäuschung aufkam, daß über den Mann im Titel eigentlich im Buch recht wenig zu lesen war. Kurz und gut, ich will von diesen beiden Büchern nicht abraten, vielleicht sehen andere dies auch anders.

Ich möchte an dieser Stelle lediglich meine persönliche Meinung kundtun, daß mir das dritte Buch, die hier beschriebenen Erlebnisse von Franz Schmid, am besten gefallen hat. Hier war für mich alles enthalten, ausführliche Erlebnisberichte, gepaart mit der Geschichte seiner Einheit und der Auszeichnung. Eine, wie ich finde, rundum gelungene Sache.
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