Ich muss gestehen, ich hatte schon einige Erwartungen, als ich das Buch in die Hand nahm um es zu lesen.
Es beschreibt die Wissenschaftliche und die persönliche Seite der weiblichen Masturbation, wie es gesehen wird, wenn es empfohlen oder auch verpönt wird. Die Autorin lässt dabei sowohl alte Quellen (die um die hundert Jahre alt zu sein scheinen) genauso zu Wort kommen, wie neue Quellen, die gerade mal einige Jahre alt sind.
Und wenn man beide betrachtet, unterscheiden sie sich nur in der Beschreibung.
Es wird jedoch das ganze nicht so trocken erzählt, wie man es sich denken könnte, sondern die Autorin bearbeitet das ganze mit ein wenig humor. Und was mir gut gefiel, war die Tatsache, dass zwischendurch immer wieder Tatsachenberichte gab, welche diverse Frauen erlebt hatten. So wurden die These der WissenschaftlerInnen entweder bestätigt oder widerlegt. Und die Abwechslung macht die Würze.
Also eine gute Mischung ist vorhanden. Literaturempfehlungen wurden genauso gemacht, wie Aufklärung von gewissen "Spielzeugen".
Was mich ein wenig gestört hat, war die Kürze des Buches und vor allem der verwirrende Titel, denn wie gesagt, ich hatte mir was anderes darunter vorgestellt.
Sonst habe ich da nichts zu meckern. Ganz im Gegenteil, ich würde sogar sagen, dass jede Mutter, die ihre Tochter über Selbstbefriedigung aufklären möchte und nicht weiß wie, oder sich nicht traut oder ähnliches, dieses Buch sehr wohl zu Hilfe nehmen kann oder es völlig für sich sprechen lassen kann.
Ist halt für die Einführung sehr toll.