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Produktinformation
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Zusammen mit einem mehrköpfigen Rechercheteam hat Collins die 18 "langlebigsten und innovativsten Weltunternehmen" untersucht und auf ihre Erfolgskriterien hin überprüft: darunter 3M, American Express, Boing, Greneral Electric, Motorola, Philip Morris und Wal Mart. Unternehmen also, die trotz schwerster Tiefschläge immer wieder auftauchen und mit einer "langfristigen Erfolgsbilanz" glänzen. Die Gründe für diese "Erfolgsbilanz" sind vielfältig. Einer davon: Statt ihr Unternehmensschiff ausschließlich auf Renditesteigerung zu trimmen und unnötigen Ballast über Bord zu werfen, haben "visionäre Unternehmen" Lust auf Experimente. Trauen sich, neue Nischen zu besetzen und sich von der Herde abzukoppeln. Kreative Zerstörung wird als progressiv, Wandel als Existenzsicherung erlebt. Nicht nur um Mitarbeiter zu motivieren, sondern auch um die Konkurrenz "in entscheidenden Augenblicken der Geschichte abzuhängen".
Natürlich kann man Collins Aussagen auf den Prüfstand stellen. Vermeintliche Erfolgsrezepte hinterfragen. Und zeigen, dass auch bei seinen Topunternehmen nicht alles nach Lehrbuch läuft. Doch das ist im Grunde nicht wichtig. Viel wichtiger ist: Collins erteilt mit seinem Buch eine klare Absage an alle Sicherheitsdeutschen, die den Sand in den Kopf stecken und vorgeben zu wissen, wie man die Krise am besten übersteht: Kosten runter, Menschen entlassen und Steuern sparen. --Heike Littger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Jim Collins geht das Thema wissenschaftlich an. Er bildet Pärchen und stellt jedem Top-Unternehmen ein Vergleichs-Unternehmen gegenüber (Hewlett Packard vs. Texas Instrument, American Express vs. Wells Fargo, Wal-Mart vs. Ames).
So zeigt er in 11 Kapiteln, was die Erfolgreichen besser machen: Die Top-Unternehmen setzen auf hauseigenen Management-Nachwuchs. Sie verfolgen ein klares Ziel und sind doch immer auf der Suche nach Neuem.
Das absolut Faszinierende an diesem Management-Klassiker (von 1994) ist, dass sich die Ergebnisse an der Realität messen lassen und für alle untersuchten Top-Unternehmen gleichermaßen gelten.
Fazit: Wer sich konsequent wandelt und weiterentwickelt, der ist nicht auf aktionistische Kurskorrekturen ("Change Management", etc.) angewiesen.
So empfehlenswert dieses Buch ist, leider hemmt die Fülle an Detail-Informationen manchmal das Lesevergnügen.
Wer es daher etwas flüssiger will, dem sei auch das neueste Werk von Jim Collins ans Herz gelegt: "Der Weg zu den Besten" ("Good to Great"). Hier geht Collins der Frage nach, wie es gute bis sehr gute Unternehmen schaffen, "plötzlich und für viele unerwartet" in die Spitzenliga aufzusteigen, und kommt dabei zu nicht minder erhellenden Erkenntnissen!
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