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Immer dieser Michel Gebundene Ausgabe – 1. Februar 1988

54 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 24., Aufl. (1. Februar 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789129461
  • ISBN-13: 978-3789129469
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 16,2 x 3,6 x 21,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.045 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Eine kleine freche Göre, die die Welt der Erwachsenen auf den Kopf stellt, änderte schlagartig ihr Leben: Gerade noch Sekretärin beim Königlichen Automobilklub in Stockholm, wurde Astrid Lindgren 1945 sprichwörtlich über Nacht berühmt. Sie hatte eine Romanfigur erfunden, die wie sie eine Weltkarriere machen sollte: Pippi Langstrumpf. Lindgren, die 1907 in Vimmerby, Småland, geboren wurde, arbeitete fortan als Kinderbuchlektorin und Autorin. Ihr Erfolg war einmalig. Lindgren, die selbst Kinder hatte, mischte sich immer wieder in aktuelle politische Debatten ein und kämpfte bis zu ihrem Tod 2002 für die Rechte von Kindern. Das tut auch Pippi Langstrumpf, deren anarchische Charakterzüge die allzu strengen Regeln der Erwachsenen erfolgreich torpedieren. Ein großartiges Erbe!

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 auf Näs im schwedischen Smaland geboren, wo sie im Kreis ihrer Geschwister eine überaus glückliche Kindheit verlebte. Für ihre mehr als siebzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über siebzig Sprachen übesetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugenditeraturpreis - Prämie. REASON: review already exists

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Michel aus Lönneberga hieß ein Junge, der in Lönneberga wohnte. Das war ein kleiner wilder und eigensinniger Junge, nicht etwa so brav wie du. Obwohl er nett aussah, das tat er wirklich. Wenn er nicht gerade schrie.

Er hatte runde blaue Augen und ein rundes, rotbackiges Gesicht und helles wolliges Haar. Alles zusammen sah irgendwie nett aus, und man konnte beinah glauben, Michel sei ein richtiger kleiner Engel. Aber das sollte man sich bloß nicht einbilden.

Fünf Jahre war er alt und stark wie ein kleiner Ochse, und er wohnte auf dem Hof Katthult in dem Dorf Lönneberga in Smaland, und das ist ein Teil von Schweden. Und weil man in Smaland smalandisch redet, redete Michel auch so. Aber dafür konnte er nichts. Wenn er seine Mütze haben wollte, sagte er nicht wie andere Kinder: »Ich möchte meine Mütze haben!« Er sagte: »Ich will meine Müsse haben!« Seine »Müsse«, das war so eine blaue Mütze mit schwarzem Schirm, ziemlich häßlich. Die hatte sein Papa ihm einmal gekauft, als er in der Stadt gewesen war.

Michel freute sich über die Mütze, und wenn er abends ins Bett gehen sollte, sagte er: »Ich will meine Müsse haben!« Seine Mama fand allerdings, Michel sollte die Mütze nicht mit ins Bett nehmen. Sie wollte sie auf die Garderobe im Flur legen. Aber da schrie Michel, daß man es über ganz Lönneberga hören konnte: »Ich will meine Müsse haben!«

Und Michel schlief jede Nacht mit der Mütze auf dem Kopf


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4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von maikki am 31. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Ich finde dieses Buch einfach toll. Da mein Sohn zwar ein guter Leser, aber trotzdem sehr lesefaul ist, habe ich, da ich mich an die lustigen Geschichten des kleinen Michel noch erinnern konnte, dieses Buch gekauft.
Ihn dabei zu beobachten, ob alleine leise oder gemeinsam laut gelesen, war einfach toll. Man sah seinen Gesichtsausrücken genau an, was Michel gerade durchlebte.
Beim Alleinelesen war es immer so: Er saß gespannt vor seinem Buch, lachte dann herzhaft auf und kam dann ganz aufgeregt zu mir und las mir das, was ihn so zum Lachen gebracht hatte wieder vor. So hatte das Leiselesen einen ganz tollen Nebeneffekt. Um mich an Michels Streiche teilhaben zu lassen, hat er viele Stücke im Buch 2x gelesen.
Regt auch lesefaule Kinder zum Lesen an!!!!!
Kann ich nur empfehlen.
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55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dichtung&Kritik am 19. Mai 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Michel ist ein kleiner Junge aus Loenneberga. Dort oben im hohen Norden, in Schweden, auf dem kleinen Dorf, wohnt er auf einem grossen Hof, zusammen mit seinen Eltern, dem strengen Vater und der Mutter, die den Michel oft vor dem Vater in Schutz nimmt - mit der kleinen Schwester Ida, die den Michel sehr bewundert, mit dem Knecht Alfred, der Michels bester Freund ist, mit der Magd Lina, die den Alfred gerne heiraten wuerde, was der aber nicht im Sinn hat, und mit der alten Groessa-Maja, die so schaurige Geschichten erzaehlen kann.
Michel kann wunderbar schnitzen, Holzmaennchen am allerliebsten. Und das tut er vor allem dann, wenn er wieder einmal etwas angestellt hat und dafuer vom Vater in den Schuppen gesperrt wurde. Dann brummelt Michel vor sich hin und schnitzt, und das kommt so oft vor, dass sich bereits eine ansehliche Sammlung von Holzfiguren im Schuppen befindet.
Dabei ist Michel gar nicht mit Absicht unartig, nein, es passiert einfach so.
Da schuettet man doch bloss Wasser in die Stiefel des Vaters, um herauszufinden, ob die Stiefel auch wirklich wasserdicht sind,... oder man will mit der Mausefalle doch in Wirklichkeit die Maus fangen, und nicht den Zeh des Vaters,... auch beim Ausschlecken der Suppenschuessel war es doch nicht geplant, dass die Schuessel danach vom Kopf nicht mehr herunterkommen wuerde... und so passiert es eben, Michel meint es eigentlich immer gut, ist ein froehlicher, experimentierfreudiger Junge, und schon hat er wieder etwas angestellt.
Zum Glueck beruhigt sich der Vater aber rasch wieder und Michel darf hinaus aus dem Schuppen - bis zum naechsten Streich.
Abends sitzt dann die Mutter noch lange wach, und notiert die vielen Streiche ihres kleinen Jungen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nadine1978 am 12. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
In meiner "Lieblingsliste" unter den Astrid-Lindgren-Büchern stehen die Michel-Bände weit oben. Ich mag fast alles von dieser Autorin, auch Pippi Langstrumpf, Märchen usw., aber am besten finde ich die Werke, in die Astrid Lindgrens Lebenserfahrungen einfließen.

Michel heißt im Original übrigens "Emil". Der Name wurde geändert, weil der Oetinger-Verlag schon einen Emil hatte - nämlich den von Erich Kästner, und einen "Emil den Zweiten" sollte es lieber nicht geben, um Verwechslungen zu vermeiden. Verständlich, aber auch schade.

In den Bullerbü- und Michel-Geschichten schildert die Autorin ihre eigene Kindheit auf einem Bauernhof in Smaland, in den Bänden über "Madita", das kleine Mädchen aus einer angesehenen Familie in Vimmerby, das ihrer besten Freundin Anne-Marie. Auch die Michel-Geschichten sind Klassiker, und es existieren bereits pädagogische Fachbücher mit Titeln wie "Hatte Michel aus Lönneberga ADHS?" usw.

Michel ist also ein kleiner Junge, der auf einem Bauernhof im schwedischen Småland aufwächst. Die Handlung spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts; die Zeit ist erkennbar an den Schilderungen der Verhältnisse (z. B. die Aktivitäten der Nüchternheitsbewegung) und an zwei historischen Ereignissen: Einmal wird ein Erdbeben in Amerika erwähnt (höchstwahrscheinlich das verheerende Erdbeben in San Francisco 1906) und der Halleysche Komet, der die Menschen 1910 in Angst und Schrecken versetzte.

Auch Michels Heimatort Lönneberga gibt es wirklich, ebenso die nahegelegenen Städtchen Hultsfred und Vimmerby.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Fürichshain am 9. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Immer dieser Michel" enthält die komplette Sammlung der wunderbaren Geschichten von Astrid Lindgrens Lausebengel aus Lönneberga. Der Inhalt ist hinlänglch bekannt und wird in vielen Rezensionen noch einmal zusammengefasst, daher möchte ich darauf verzichten.
Das Schöne an "Michel" - wie an den meisten von Astrid Lindgrens Kinderbüchern - ist, dass die kleinen Leser in eine Welt entführt werden, die sie so (leider?) niemals selbst erleben werden. Geschichten über ein Leben, das ganz ohne Fernsehen, Handy, Internet oder Nintendo auskommt. Eine Holz-Büchse (oh Schreck - Kriegsspielzeug! ;-) ), selbstgeschnitzte Holzmännchen und darüber hinaus ein paar lebende Bauernhoftiere, ein Strohhaufen hier und da, Bäume zum Klettern und eine kleine Schwester - das ist Michels Welt. Der Zauber eines Jahrmarkts, die Freude über eine selbstgekaufte Limonade - all das vermittelt unseren heutigen Kindern ganz ohne erhobenen Zeigefinger ein Gefühl für kleine Freuden, die sie heute so gar nicht mehr erleben können in unserer übersättigten Welt.
Ich habe dieses Buch (neben "Jim Knopf" von Micheal Ende) als Einstieg in die etwas "komplexere" Literatur für unseren Fünfjährigen ausgewählt. Er liebt es, sich abends ein halbes oder ganzes Kapitel vorlesen zu lassen und lacht herzlich über Michels meist unfreiwillige Streiche.
Astrid Lindgrens liebevolle Sprache und ihre unübertroffene Art, die Herzen ihrer kleinen Leser zu erreichen, machen den Michel zu einer echten Lieblingslektüre über viele Altersstufen hinweg.
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