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Immer da wo du bist bin ich nie [Vinyl LP]
 
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Immer da wo du bist bin ich nie [Vinyl LP]

Element of Crime Vinyl
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Musik

Bild des Albums von Element of Crime

Fotos

Abbildung von Element of Crime

Biografie

Das karge Brot der Wahrheit wird bei ELEMENT OF CRIME gerne geteilt.

Eigentlich ist es nicht wichtig: wie lange es diese Band schon gibt, was sie schon alles gemacht und welche Bedeutung sie in der deutschen Musiklandschaft gewonnen hat. Nicht, dass es nicht interessant wäre: eine Band, die 1985 beim legendären AtaTak-Label ihr erstes Album aufnahm und seither zwölf Studioalben geschaffen hat,… Lesen Sie mehr im Element of Crime-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (18. September 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vertigo Berlin (Universal)
  • ASIN: B002IVLH56
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.044 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Kopf aus dem Fenster
2. Am Ende denk ich immer nur an dich
3. Deborah Müller
4. Kaffee und Karin
5. Einer kommt weiter
6. Immer da wo du bist bin ich nie
7. Bitte bleib bei mir
8. In mondlosen Nächten
9. Der weiße Hai
10. Euro und Markstück

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bei dem Versuch, die Kunst von Element of Crime in Worte zu fassen, muss man bald einsehen, dass die eigene Sprachgewalt sich neben der von Sven Regner ungefähr ausnimmt, wie zwischen Legastheniker und Purlitzerpreisträger. Einziger Trost: Sprachlosigkeit ist keine Schande in Momenten großer Begeisterung, so wie beim Hören des neuen Albums Immer da wo du bist bin ich nie. Da klingen harte Fakten plötzlich wie dürre Worte: 13 Alben in fast 22 Jahren, -schön und gut- doch was drückt das tatsächlich über die Qualitäten einer Band aus? Sicherlich eine ganze Menge, jedoch so gut wie nichts, in Anbetracht der Fülle an wunderbaren Songs und Texten, die sie im Laufe der Zeit geschaffen hat. Eigentlich müsste die Band Element of “Time“ anstatt “Crime“ heißen, denn sie nimmt sich, wenn nötig, vier Jahre Zeit, um ein neues Album herauszubringen, wie seit Erscheinen ihrer letzten CD Mittelpunkt der Welt. Weiteres Charakteristikum: Die Mitglieder verfransen sich nicht auf der Suche nach musikalischen Innovationen von Beats und Bytes, sondern hören lieber in sich hinein. Immer da wo du bist bin ich nie ist wieder ein typisches Element of Crime Album geworden, dessen 11 Songs man begeistert begrüßen darf, so wie einst ungeduldig wartende Leser jeden neuen Roman von Georges Simenon. Hier wie dort dreht sich alles um die Betrachtung der kleinen Dinge im Alltag, die umso größer werden, je näher man an sie herangeht. Die parabelförmige Flugbahn eines Kinderschuhs auf einem Spielplatz gerät Sven Regner mühelos als brillanter Einstieg zu einer ebenso originellen wie schönen Liebeserklärung (“Am Ende denke ich immer nur an Dich“), -und das ist nur eines von ganz vielen Beispielen auf diesem Album! Auch in musikalischer Hinsicht ist alles in Butter, aufgrund der bewährten Mischung aus Balladen (“Bitte bleib bei mir“) und rockig angehauchten Songs (“Euro und Markstück“). Arrangements mit Stilmitteln aus Country und Straßenfolk haben der Band Vergleiche mit Dylan, Diddley & Co. eingetragen. Das mag stimmen, aber eigentlich bleiben sie schlicht und einfach Element of Crime, und damit immer nur sich selbst treu. - Andreas Schultz

Kurzbeschreibung

Das karge Brot der Wahrheit wird bei ELEMENT OF CRIME gerne geteilt.

Eigentlich ist es nicht wichtig: wie lange es diese Band schon gibt, was sie schon alles gemacht und welche Bedeutung sie in der deutschen Musiklandschaft gewonnen hat. Nicht, dass es nicht interessant wäre: eine Band, die 1985 beim legendären AtaTak-Label ihr erstes Album aufnahm und seither zwölf Studioalben geschaffen hat, hätte viel zu erzählen: von Düsseldorf und dem Pyrolator, von London und John Cale, von den Anfängen in den klammen Kellern der Westberliner Postpunk-Szene. Davon wie es ist, wenn man als deutsche Band englische Texte macht und dann irgendwann in die Muttersprache wechselt. Und all die Tourgeschichten aus den 80er, 90er und 00er Jahren, und das immer mit derselben Crew, wer kann das schon bzw: wer will das schon?

ELEMENT OF CRIME. Eben.

Man könnte auch darüber reden, mit wem alles diese Band schon verglichen wurde und wie wahr und wie falsch das alles ist, und wie bei einem selbst sich das Bild dieser Band im Laufe der Jahre immer wieder verändert hat. Oder ob die Mitglieder Vegetarier sind, Medikamente einnehmen, bei Kaisers einkaufen und Sport treiben.

Nur dass einen das nicht besonders interessiert.

Bei ELEMENT OF CRIME gibt es immer auch andere Antworten: Nämlich, dass es immer ELEMENT OF CRIME ist und das man das anders gar nicht beschreiben kann. Weil die vier, die seit knapp 22 Jahren und zwölf Alben eine Band sind, weder Veteranen sind, noch Geburtstage feiern – von Jubiläen gar nicht zu sprechen! Sie tun, was sie tun müssen, Häuser aus Stein bauen, im Hier und Jetzt existieren, Songs schreiben und Platten aufnehmen. Eine Musik, die man voraussetzungslos, ohne Vorwissen, hören und lieben kann. Mit Titeln wie „Deborah Müller“, „Kopf aus dem Fenster“ und „Weißer Hai“, die davon handeln, dass Besitzer von Monatskarten nicht am Monatsanfang sterben sollten, von großen Gedanken in kleinen Gehirnen erzählen und wer bitte sonst kann so romantisch über Beine singen, die in zu engen Schuhen stecken, oder über alkoholfreies Bier ?

Es sind ELEMENT OF CRIME. Und es ist „IMMER DA WO DU BIST BIN ICH NIE“, die neue Platte, vier Jahre nach der legendären „Mittelpunkt der Welt“, die 2007 Goldstatus erreichte, als erste von allen, 22 Jahre nach Gründung der Band.

„IMMER DA WO DU BIST BIN ICH NIE“ heißt es, und man möchte analog dazu ausrufen: sie sind immer da, wo man sie gerade nicht vermutet, denn wenngleich dieses Album die unverwechselbare Handschrift von ELEMENT OF CRIME trägt und jedes Lied dem, der die Band kennt, zugleich neu wie auch vertraut vorkommt, so hat es doch einige Eigenheiten, die wir so nicht erwartet hätten: einen folkige Frische, die einem die Ohren freibläst, eine herbe Schönheit, die ein bisschen auf die Frühphase der Band verweist, auf die englischsprachigen 80iger Jahre, als man sie in aller Hilflosigkeit wahlweise (und wahllos) mit Velvet Underground, Bo Diddley oder Bob Dylan verglich. Es gibt da diese Tendenzen zum Lärm und zum Stampfen, zu Hammond-Orgel, Tambourin und Feedback-Gitarre, und wenn wir bei dieser Platte von Streichern sprechen, dann reden wir nicht vom süßen Schmelz, sondern eher von der „kratzig Violin“, wie sie 1991 in einem Text auf der Platte „Damals hinterm Mond“ erwähnt wurde.

Und dann die Texte – man traut sich kaum zu atmen bei diesem Parforceritt durch eine seltsame Welt: da fliegen Pillenschlucker vom Fahrrand aufs Pflaster und springen Straßenbahnen aus ihren Schienen, bringen Hummer Kummer und Elend an jeden Strand, und in Liebesdingen geht die Romantik seltsame Wege („Was für Cloppenburg Pfanni ist, bist du für mich“) oder die Seltsamkeiten romantische („Am Ende denk ich immer nur an dich“) und Schluss ist erst, wenn sich Euro und Markstück die Hände gegeben haben.

Wie kommt man auf sowas? Und wieso ist das so schön? Wie können so ausgefallene Texte so musikalisch und wie kann so rockige Musik so bunt sein?

Das sind Fragen, die sich ELEMENT OF CRIME nicht stellen müssen. Sie fragen lieber: „Warum blutet Mutter aus der Nase? Warum ist ihr Kind so dumm wie klein?“

Und sagen: „Denn der liebe Gott liebt dich und wenn nicht, dann bin ich noch da“

Das alles sind ELEMENT OF CRIME.
Charlotte Goltermann


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138 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Berlin trifft Nashville 29. August 2009
Von sommerklang TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Nach ihrem Erfolgsalbum "Mittelpunkt der Welt" im September 2005 hatte man wenig bis nichts mehr von Element of Crime gehört. Gut, eine Tour 2006 und Sven Regeners Buch "Der kleine Bruder" 2008, aber sonst Stille. Das führte zu Entzugserscheinungen der ganz üblen Art: Unterwegs in Berlin sah ich ständig Sven Regener. Stand er da nicht an der Supermarktkasse? Und der nachdenklich blickende Mann dort am Flohmarktstand, das war doch -? Die Stimme hinter mir im Plattenladen? Doch immer da, wo ich war, war er nie. Und Halluzinationen sind nicht schön. Das hat nun ein Ende, wenn auch das Versteckspiel irgendwie weitergeht, denn "Immer da wo du bist bin ich nie" heißt das neue Album von Element of Crime.

Ich habe nie so richtig verstanden, warum das Tonstudio beim Aufnehmen oder Abmischen eines Album Einfluss auf die Produktion haben sollte. Aber hier hört man die Mischung aus Berlin und Nashville in jedem Ton. Und das ist der schöne Überraschungseffekt, das Neue und gleichzeitig sehr Vertraute bei Element of Crime.

Zehn Songs verteilt auf pfirsich Minuten bringen das gute alte EoC-Gefühl zurück in Ohren, Hirn und Herz. Es kitzelt einem Lachtränen in die Augen oder legt sich schwermütig auf die lyrische Seele. Es macht größtenteils Spaß und es gibt Sinn, mit jedem Hören mehr. Etwas Geduld bis zum Kick der Erkenntnis braucht man schon.
Natürlich ist man - wie immer bei Musik dieser Band - geneigt, jeden Song zu zerpflücken. Jede zweite Zeile ist ein echter Regener, zitierfähig durchdacht. All die musikalischen Feinheiten verdienen Beachtung, von der Idee bis zur Ausführung. Doch jeder Hörer zerpflückt anders und soll dies bitte selber tun oder bleiben lassen.

Das neue Album, Nummer 13 in der 22 jährigen Geschichte des Quartetts, beginnt "böse und heiß" mit einer beschwingten Autofahrt und lässt erste Ausflüge ins Country-Land hören. Im Verlauf gibt es mehrere Songs, die rhythmisch & ruppig an den jungen Johnny Cash erinnern, die mit Banjo, Mundharmonika und Steel-Gitarre glänzen. Es gibt natürlich auch erwartungsgemäß die wunderbaren Chansons im 3/4 Takt und sehr schöne Balladen. Streicher und Trompete tauchen eher dezent auf.
Die Texte handeln von Spielplätzen und Gartencafés, von Erdbeereis und Kaffee - letztlich immer von großen Gedanken im kleinen Gehirn. Es sind detaillierte Alltagsbeobachtungen und Liebeserklärungen, stets in dem von Sven Regener perfektionierten sinnwandelnden Textzeilen-Splitting. Den Ausrutscher in die Rolf-Zuckowski-Welt kann man verzeihen angesichts der Herrlichkeit der anderen Songs. Am Ende fühlt man sich wieder bestätigt, dass man ohne Element of Crime nicht glücklich leben kann, dass man sie nicht suchen muss, weil ihre Musik einen findet und dass es eine niveauvolle Melange aus Eloquenz, Melancholie und Humor gibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
...findet man Diamanten im Dreck der Straße, oder tiefe Weisheiten in einem kleinen Liedtext. Wer wüßte das besser als Sven Regener oder seine treue Fangemeinde. Während die anderen weit über den Tellerrand schauen und nach neuesten Trends und Hits der vorwiegend englisch/amerikanischen Musikwelt mit dem Teleskop suchen, schaut und hört der Element of Crime Fan einfach nur vor seine eigenen Füße. Denn genau da liegt ja bekanntlich der musikalische Mittelpunkt der Welt. Wie es Element of Crime dabei geschafft haben, seit 1985 Musik zu machen und doch weitestgehend am Kommerz und der telehysterischen Bekanntheit vorbeizuschrammen, das weiß allein der liebe Herrgott, aber vermutlich ist es auch besser so.

Vier Jahre Wartezeit vergehen da wie im Flug. Man kann sich die Zeit schließlich mit dem Besuch eines Element of Crime Konzerts, dem Lesen eines Regener Buchs oder Blogs vertreiben. Wenn dann der Silberling im Regal steht, muss man keine Kaufstudien betreiben oder ein akribisches Probehören starten, nein, man geht einfach nur zu Kasse, bezahlt den Preis und wird ganz sicher nicht enttäuscht.

Bei -Immer da wo du bist bin ich nie- ist das ganz genau genau so. Regener textet die Songs mit Herz und Kopf und die Band spielt mit allem, was das musikalische Repertoire zu bieten hat. Der Sound reicht dabei vom Rock über Hillbilly, Ballade und Chanson. Eingängig wie clever kommen Musik und Text daher. Keine nichtssagende Pseudobotschaft, die man ohnehin nach dem dritten Hören vergisst oder Allgemeinplätze der Popkultur sind hier angesagt. Regeners Texte erinnern da schon eher an Brecht oder Böll. Das der Mann schreiben kann, hat er uns ja schließlich auch mit seinen Büchern bewiesen.

Mein Fazit: -Immer da wo du bist bin ich nie- eignet sich nicht nur zum Hören im Stillen Kämmerlein, vielleicht in Gesellschaft von Regeners ach so beliebtem Becks, sondern ist komplett gesellschaftsfähig für alle Situationen des Lebens. Musik in ihrer ureigensten Form, als Botschafter von Stimmungen und Geschichten.

Anspieltipps: Das rhytmisch perfekte -Kopf aus dem Fenster-, -Deborah Müller- ein kleines Märchen mit wunderbarem Mandolineneinsatz, die herrliche Trinkerballade -Kaffee und Karin-, das fast schon radiotaugliche und hitverdächtige -Immer da wo du bist bin ich nie-, das verspielte -In mondlosen Nächten- und -Bitte bleib bei mir- ein vertontes Stück Poesie, das einem komplett unter die Haut geht. Der Rest der CD fällt dabei nicht ab. Bis auf Ausnahme von -Der weiße Hai-, bei dem sich Regener sicherlich auch etwas gedacht hat, ist das Album nach wie vor Element of Crime in Reinform. Für alle Fans ein absolutes MUSS, für diejenigen, die noch immer nicht glauben, dass gute Musik auch mit Orten wie Delmenhorst, Hamburg oder Berlin in Verbindung stehen kann, vielleicht die akustischste Versuchung seit es Element of Crime gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jfobg
Format:Audio CD
Auch auf dieser CD bieten Sven Regners Texte einen unerschöpflichen Fundus an Zitaten, die sich dem Hörer und der Hörerin oft erst beim wieder-wiederholten Hören erschließen. Das Immerwiederhören fällt nicht schwer - ist doch die begleitende Musik dezent genug, um den Worten ihren verdienten Platz zu lassen, aber einprägsam und wandelbar ist sie doch. Fünf Sterne für diese CD, auch, weil das einzige Stück, das mir nicht gefällt, ans Ende verbannt wurde.
Der Liebe Gott liebt euch, und wenn nicht - dann bin ich noch da!
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Vor 15 Monaten von wolbri veröffentlicht
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Veröffentlicht am 16. März 2010 von H. Walther
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Veröffentlicht am 6. März 2010 von Klaus Richard
gut, wie immer
Das schöne bei Element of Crime ist, dass die Qualität auch über die Jahre nicht nachlässt.
Veröffentlicht am 3. März 2010 von CGW
elements of crime
hallo,haben inzwischen fünf cd von elements of crime.tolle texte,tolle musik,manche sachen selber erlebt,regt an zum nachdenken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2010 von esox lucius
Immer da wo ...
ich Element of Crime höre entsteht eine wunderbar melanchonische Stimmung gemischt mit der Leichtigkeit der Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Susanne Christl
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