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Imhotep, Arzt der Pharaonen [Broschiert]

Pierre Montlaur
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 364 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349912792X
  • ISBN-13: 978-3499127922
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.184.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein besonderes Buch. 27. Juni 2007
Format:Taschenbuch
Imhotep - Das war der Name des ersten Genies der Weltgeschichte. Unter Pharao Djoser (2668-2649 v. Chr.) baute er die erste Pyramide und die ersten ganz aus Stein bestehenden Bauwerke der Weltgeschichte. Er war aber nicht nur der größte Baumeister seiner Zeit, sondern ein wahres Multitalent: Arzt, Oberster Minister des Landes und damit zweiter Mann hinter dem Pharao, Hohepriester von Heliopolis, Schatzmeister, Verwalter, Bildhauer und einiges mehr. Er war auch der erste Mann im alten Ägypten, der nicht Pharao war und trotzdem als Gott verehrt wurde und das über viele Jahrhunderte hinweg - es hätte nicht viel gefehlt und es würde heute nicht der Äskulapstab für unsere Medizin stehen, sondern Imhotep wäre der Namensgeber geworden, denn er wurde lange Zeit mit dem griechischen Gott der Heilkunde gleichgesetzt.

Herr Montlaur bietet in seinem Roman ein gut recherchiertes Zeitbild, das natürlich nicht so farbenprächtig ausfällt wie in Christian Jacqs fünf Ramses Romanen. Das liegt aber allein schon daran, dass Imhotep zu Zeiten der dritten Dynastie, ganz am Anfang des Alten Reiches lebte, während Ramses II fast 1400 Jahre später zur Blütezeit des Neuen Reiches lebte. (Man kann ja auch keine schicken Sportwagen in Romanen über das italienische Mittelalter erwarten.) Vom Zeitbild her, bleibt Pierre Montlaur so authentisch wie kaum ein anderer Autor und hat somit zweifelsfrei sehr gut recherchiert und glaubhafte Schlüsse gezogen. Von Imhotep zeichnet er ein durchaus anbetungswürdiges Bild, auch ohne ihn dabei über die Maßen zu verherrlichen und doch bin ich nicht so ganz Glücklich mit dem Aufbau der Geschichte. Imhotep wird hier unter Pharao Chasechem (Chasechemui 2.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einer der wenigen Romane aus dem Alten Reich 29. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Für die Ägypten-Fans, die von Hatschepsut, Echnaton und Ramses genug haben, ist dieser Roman genau das Richtige. Er spielt im Alten Reich unter dem Pharao Djoser. Der Arzt und Baumeister Imhotep ist die Hauptperson dieses Buches. Unter Djoser genießt er hohes Ansehen und wird einer der hohen königlichen Berater. Das Buch ist gut geschrieben und aufschlußreich über diese Zeit. Dennoch habe ich das Gefühl, daß in diesem Buch das geheimnisvolle etwas von Ägypten fehlt und es zu menschlich ist. Auch die Götter werden nicht so magisch dargestellt, sondern eben nur als "Götter", an die aber kaum jemand glaubt. Teilweise wird es dann wieder "göttlicher" und "magischer". Trotzdem ist das Buch lesenswert und stellt eine andere Zeit von Ägypten dar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Übertriebener Held in lückenhafter Story 21. Oktober 2012
Von Goldkatze
Format:Broschiert
Der Anfang schien vielversprechend und ich fühlte mich gut unterhalten. Altes Reich, interessante Zeit, Arzt freundet sich mit Pharao an, fein...Mit der Zeit aber empfand ich das Buch als flach, lückenhaft und die Hauptperson Imhotep als maßlos übertrieben: Er ist ein Held, klar, er ist jung und schon der weltbeste Arzt, zudem auch noch bester Baumeister und überhaupt kann und weiß er alles...ziemlich unglaubwürdig auf Dauer und irgendwie langweilig...
Was mich total gestört hat war die Liebesgeschichte, die einen irgendwie überrumpelt hat, weil der Autor sie gar nicht beschrieben hat: Das Kennenlernen der zwei Liebenden auf einer Schifffahrt wird einfach nicht beschrieben. Der Arzt lernt die Dame am Tag kennen, als er seine (gerade)verstorbene Ehefrau mumifiziert (natürlich hat Imhotep das Verfahren als erster erfunden) an einen anderen Ort verschifft- Nachdem das Kapitel mit dem Einstieg auf das Schiff endet, treffen sich die zwei im nächsten Kapitel wieder und die junge Dame (natürlich Prinzessin)spricht sogleich von Liebe, hä? Man blättert zurück, ob man irgendetwas verpasst hat, nichts- einfach ausgelassen! Falls das ein Stilmittel sein soll, dann hat es mich nicht erreicht.
Man wartet dann darauf, dass Imhotep zurück an Pharaos Hof findet, aber nein, einige Jahre ist er durch zwei! Entführungen mehr oder weniger böser Menschen abgelenkt, erfindet nebenbei noch das Gänsekröpfen (???) neu und erlebt die schlechte Behandlung der Sklaven als Wasserträger und Minenarbeiter natürlich noch am eigenen Leib. Natürlich kann er fliehen und dem Pharao gleich alles klagen. Pharao will gern das Leben der armen Sklaven erträglicher machen, der Gute. Sehr glaubhaft.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett, aber etwas oberflächlich 26. Dezember 2003
Format:Broschiert
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte des Arztes und Baumeisters Imhotep, der während Pharao Djosers Regierungszeit lebte.
Die Geschichte ist nett zu lesen und recht spannend, allerdings bleibt der Schreibstil eher oberflächlich.
Ich habe den Eindruck, dass der Autor über wichtige und spannende Etappen der Geschichte nur kurz drüberstreift, und diese nicht weiter ausführt. Dies bestrifft besonders die Zeichnung der Charaktere. So fühle ich mich als Leser nicht wirklich einbezogen in die Geschichte.
Da hätte man als Autor also mehr draus machen können, denn der Grundstoff der Geschichte ist wirklich gut.
Das Buch ist ideal als Bett- oder Zuglektüre, 'echte Literatur' erwartet den Leser aber leider nicht. Mit Christian Jacqs' Romanen kann dieses Buch leider nicht mithalten.
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