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The Imagine Project [Vinyl LP]
 
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The Imagine Project [Vinyl LP]

Herbie Hancock Vinyl
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Musik

Bild des Albums von Herbie Hancock

Fotos

Abbildung von Herbie Hancock

Biografie

Best Of 3 CDs

HERBIE HANCOCK debutierte 1962 mit dem Album "Takin' Off" (u.a. mit Dexter Gordon und Freddie Hubbard) bei Blue Note, dieses enthielt bekanntlich auch seinen Welthit "Watermelon Man".

In der Folge spielte er bis 1969 für Blue Note insgesamt 7 Alben unter eigenem Namen ein . Darunter Welterfolge wie "Empyrean Isles", auf dem das Stück "Cantaloop Island" zu hören ist, dass auch später… Lesen Sie mehr im Herbie Hancock-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (18. Juni 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B003KHJJNO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.943 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Imagine
2. Don't give up
3. Tempo de Amor
4. Space Captain
5. The Times, they are a changin'
Disk: 2
1. La Tierra
2. Exodus
3. Tomorrow never knows
4. A change is gonna come
5. The song goes on

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jeder darf mal ein Pop-Album machen: Herbie Hancock auch! Ein Grund zum Freuen, denn gute Popmusik ist selten genug – Herbie Hancock & friends sind gnadenlos überqualifiziert, aber auch hoffnungslos begeistert. The Imagine Project ist fantastisch produziert, und Hancock hat mal wieder jede Menge ausgezeichnete Sänger eingeladen (wie schon beim preisgekrönten Album River: The Joni Letters, 2007). Ist das jetzt alles toll? Der legendäre Jazzgigant am Klavier würde vermutlich strahlen: „alles super“! Hancock hat kein Problem damit, das eigene Genre zu verlassen oder eigenwillige Sounds zu zelebrieren, auch wenn das manchmal in die Hose geht; das juckt ihn nicht. Diesmal hat es gut geklappt. The Imagine Project ist ein Crossover-Album mit Pop, Rock, Folk, Latin, arabischen und indischen Momenten und wurde an verschiedenen Orten in der Welt aufgenommen. Hancocks Motivation: „…es soll die Kraft und Schönheit globaler Zusammenarbeit zeigen, als ein goldener Pfad zum Frieden“. Na ja, so richtig international klingt es dann aber doch nicht, was Herbie Hancock mit Rhythmusgruppen wie Vinnie Colaiuta (Schlagzeug), Larry Klein oder Marcus Miller (Bass) zusammenbrutzelt. Sicherlich, es spielen und singen viele verschiedene Künstler unterschiedlicher Nationalität, auch Individualist Lionel Loueke aus Afrika (Gitarre) setzt häufig zarte, eigenwillige Akzente; aber der Tenor bleibt doch amerikanisch. Die Highlights der CD wurden von John Lennon, Peter Gabriel und Sam Cooke geschrieben. Richtig klasse sind eigentlich nur ein paar wenige Nummern, da glänzen vor allem Solisten wie India.Arie, John Legend, Pink, und James Morrison. Insgesamt ist The Imagine Project, wenn auch manchmal etwas oberflächlich, sicherlich eine prima Aufnahme - selbst wenn sie an die herausragende Joni Mitchel-Hommage von 2007 nicht heranreicht. - Katharina Lohmann

Kurzbeschreibung

Nur wenige Musiker haben Jazz und Pop derart zusammengeführt wie der große Herbie Hancock. Im April feierte der mehrfache Grammy-Preisträger und Musikpionier seinen 70. Geburtstag. Mit "The Imagine Project" erscheint nun Hancocks neues, beispielloses Aufnahmeprojekt, das er mit einer Reihe von Superstars aus aller Welt verwirklicht hat. Mit SEAL, P!NK, INDIA ARIE und JEFF BECK nahm Hancock den Beatles-Klassiker "Imagine" auf, der das Album eröffnet. Weitere Titel sind: "Don't give up" mit P!NK und JOHN LEGEND, "The song goes on" mit ANOUSHKA SHANKAR, CHAKA KHAN und WAYNE SHORTER, "A change is gonna come" mit JAMES MORRISON, "Tomorrow never knows" mit DAVE MATTHEWS, "Space Captain" mit DEREK TRUCKS, "The Times, they are changin'" mit den CHIEFTANS, LISA HANNIGAN, LIONEL LOUEKE und MANU KATCHE oder "La Tierra" mit JUANES und MARCUS MILLER. So weit wie mit dem "Imagine Project" hat Herbie Hancock sich vielleicht noch nie vom Sound des Jazz entfernt, seiner Grundidee allerdings ist er schon lange nicht mehr derart nahe gekommen. Die CD wird von einer umfangreichen Marketing & Promotion-Kampagne begleitet. Immense mediale Berichterstattung rund um Hancocks 70. Geburtstag und das Album.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Grandios gescheitert, 19. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Imagine Project (Audio CD)
Ist das noch Jazz? Mit prominenten Musikern aus verschiedenen musikalischen Genres und unterschiedlichen Kulturkreisen hat Herbie Hancock auf diesem Album Songs aus dem Pop-Kanon aufgenommen. Man könnte allein die nächsten drei Zeilen locker mit bloßem Namedropping füllen, allerdings ohne damit irgendetwas auszusagen (das überlasse ich lieber der Plattenfirma). Oberflächlich betrachtet könnte man dahinter zunächst beliebigen, kalkulierten, belang- und zusammenhanglosen Weltmusik-Pop vermuten. Doch nicht bei Hancock. Über ein Jahr war er auf dem halben Erdball unterwegs, um diese Aufnahmen zu machen. Es ging ihm nach eigener Aussage um nichts geringeres als den Begriff Frieden, nicht nur im Großen, sondern im Kleinen, Privaten. Kulturelle Vielfalt als Bereicherung, Unterschiedlichkeit als Faszination, Spannung nicht als Quelle von Konflikten sondern von Kreativität und Lebendigkeit. Das verbindende, Frieden stiftende Element ist für einen Mann wie Hancock natürlich die Musik. Klingt schwülstig, aber irgendwie nehme ich ihm das trotzdem ab.

Tatsächlich ist Hancocks unverkennbarer, originärer Stil an Piano und Keyboard und seine Eigenart als Bandleader, den Musikern genügend Raum zu lassen, die Klammer, die alles zusammenhält. Manchmal ist das auch arg riskant und gefährlich nah an der Grenze zum Kitsch (und zugegebenermaßen in Momenten auch schonmal darüber). Der Interpretation von "Don't give up" kann er meiner Meinung nach nichts Neues hinzufügen, das ist ihm mit einem anderen Peter Gabriel-Song ( "Mercy Street" auf "The New Standard" ) schonmal besser gelungen. Ein Vorwurf, den man 'The Imagine Project' zumindest teilweise machen kann, ist das Schielen nach dem Markt. Meiner Meinung nach hat man die massentauglichsten aber auch schwächsten Stücke an den Anfang gestellt, was sicher auch Kalkül war. Pink und Seal sind für die Gesangsparts nach meinen Geschmack auch die falsche Wahl (Gottseidank musste Elton John absagen'). Aber danach wird's besser und die CD enthält doch einige Perlen, die den Kauf rechtfertigen. "Tamitant Tilay/Exodus" ist ein echter Geniestreich und bis jetzt mein Lieblingssong auf diesem Album, ein Song der sich schlichtweg jedem Schubladendenken entzieht.

Ich glaube nicht, das Herbie Hancock ein naiver Weltverbesserer ist. Er hatte ein Ziel, das zu hoch gesteckt war und das niemand je erreichen wird. Aber er weiß wahrscheinlich auch, das er ohne dieses Ziel vor Augen gar nichts erreicht. Nicht alles auf dieser Platte ist gelungen, an seiner Vision ist Hancock gescheitert. Aber dabei ist ihm zumindest in Teilen wunderbare Musik gelungen.

Und Wagnis, Freiheit, Vielfalt, Lebendigkeit, Offenheit ' DAS ist allerdings Jazz
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Erstaunliche Vielfalt, 27. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Imagine Project (Audio CD)
Ein "grottenschlechtes Album"? Blödsinn. Schade, dass die Hardcore-Jazz-Fans jedes Mal aufschreien, wenn ein Jazzer mal ein bisschen über den Tellerrand schielt. Und erstaunlich, wie treffsicher und geschmackvoll das ausfallen kann, wenn der Jazzer Herbie Hancock heisst; erstaunlich, wie leichtfüssig sich Altmeister Herbie (der Mann ist 70!) nach wie vor zwischen den Stilen und Genres bewegen kann. Vielleicht hat er schon bessere Fusion-Alben heraus gebracht, aber "The Imagine Project" ist immer noch meilenweit entfernt von der Pop-Dutzendware, die heute sonst so im grossen Stil veröffentlicht wird. Ich persönlich finde P!nk in "Imagine" sehr gut - eine Stimme mit "Gänsehaut"-Faktor. Klar, ist das weit entfernt vom Original - aber das haben Cover-Versionen meistens nun halt mal so an sich... Und kitschig und überladen finde ich den Song auch nicht, man höre nur mal die ausgedehnte Intro - das ist doch Hancock vom Feinsten. Originell und auf hohem Niveau auch die restlichen Tracks: Die Fights zwischen Derek Trucks E-Gitarre und Hancocks Piano in "Space Captain" sind herrlich und "Exodus" mit K`NAAN, Tinariwen und Los Lobos ist etwas vom Originellsten, was ich seit langer Zeit gehört habe. Vier Sterne von mir.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Das Werk der Marketingabteilung, mit grossem Budget, 12. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: The Imagine Project (Audio CD)
Ich bin ein alter Fan von Herbie Hancock seit den 70ern und habe allen Phasen seines Schaffens - von Jazz-Funk über Straight Ahead bis R&B - etwas abgewinnen können, aber nicht dieser Scheibe. Ist Herbie im höheren Alter die Luft ausgegangen? Diese Scheibe tönt wie das Werk einer Marketingabteilung, die mit unlimitiertem Budget sich mal überlegt hat, was man alles in eine solches Album reinpacken könnte, um das grösstmögliche Mainstream-Publikum mit dem nötigen Star-Aufgebot zu erreichen. Selbstverständlich ist die Musik ordentlich ausgeführt, es sind alles Profis am Werk, aber Sinn und Zweck im Unterfangen sucht man vergeblich - ausser man will dem weltumspannenden Friedens-Bla-Bla-Bla des Promo-Textes Glauben schenken. Herbie Hancock's Piano ist nur gelegentlich im Hintergrund zu hören, ansonsten dominieren die Gäste aus Pop und World-Musik. HH wird nur als Namensgeber eingespannt, aber seine Persönlichkeit als Musiker oder sein Pianospiel muss man mit der Lupe suchen. Enttäuschend!
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