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Imagine [Original Recording Remastered]

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Musik

Bild des Albums von John Lennon

Fotos

Abbildung von John Lennon

Biografie

2010 – Das John Lennon Jahr.

Es gibt nämlich zwei wichtige Termine rund um diesen legendären Musiker: am 9. Oktober wäre sein 70. Geburtstag gewesen und am 8. Dezember sind es bereits 30 Jahre seit seiner dramatischen Ermordung in New York.

Aus diesem Anlass wird am 1. Oktober die größte JOHN LENNON Re-Issue Initiative der letzten 30 Jahre unter dem universellen Motto „Gimme Some Truth“ stattfinden.
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Produktinformation

  • Audio CD (11. Februar 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Parlophone (EMI)
  • ASIN: B0000457L2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.126 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Imagine
2. Crippled Inside
3. Jealous Guy
4. It's So Hard
5. I Don't Wanna Be A Soldier
6. Gimme Some Truth
7. Oh My Love
8. How Do You Sleep?
9. How?
10. Oh Yoko

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie er am weißen Flügel sinnierend vor sich hin spielt und sein Innerstes nach außen kehrt oder im Studio im Stehen mit Kopfhörern Wut oder Frust ins Mikrofon schreit --- das sind zwei der Bilder, die diese remasterte (und remixte) Neuauflage von Imagine, John Lennons Klassiker von 1971, begleiten. Und die gleichzeitig zwei Seiten dieses Albums und seiner Persönlichkeit spiegeln. Da hat´s zum einen den besinnlichen, nachdenklichen Lennon, der in "Jealous Guy" eine Entschuldigung für seine Eifersucht sucht, in "Oh My Love" seine Liebe zu Yoko Ono feiert oder im Titelsong "Imagine" den unverbesserlich optimistischen, visionären Weltverbesserer gibt. Zum anderen rechnet er in "How Do You Sleep?" nach dem Ende der Beatles mit Ex-Kollege Paul McCartney ab --- ein kontroverser Song-Bastard aus süßen Streicher-Sounds, bitterem Text und angeschärften Gitarren. Oder er inszeniert den Antikriegssong "I Don‘t Wanna Be A Soldier Mama I Don‘t Wanna Die" als dramatisch gesteigerten, groovigen Bluesrock, den Nicky Hopkins per Honkytonk-Piano, George Harrison an der Slide-Gitarre und Saxofonist King Curtis aufmöbeln und bietet in "Gimme The Truth" allen Scheinheiligen die Stirn.

Stärker als etwa auf Double Fantasy ist hier Lennon pur zu genießen, in all seinen Widersprüchlichkeiten zwischen Seelenstriptease ("Crippled Inside") und Liebeshommage ("Oh Yoko!"), ein zwischen Selbstzweifeln, Optimismus und Aggression hin- und hergerissenes menschliches Wesen ohne Star-Schminke, aber mit allen Star-Qualitäten. Da trifft es sich gut, dass das neue Remastering zwar seiner Stimme den häufigen Hall-Schleier nicht nimmt, die Arrangements aber transparenter denn je strahlen dürfen. --Claus Böhm

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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grundstein 7. März 2003
Format:Audio CD
Nach dem weniger massentauglichen "Plastic Ono Band" schob sich John Lennon im Herbst 1971 mit "Imagine" wieder ins kommerzielle Rampenlicht... zum Glück nicht um jeden Preis und so entstand neben einem Charts-Erfolg auch eine große künstlerische Post-Beatles-Sternstunde.

Den Anfang macht der Titelsong, das utopische "Imagine"... was soll man dazu noch groß sagen. Ein zeitloser Klassiker und eins meiner absoluten Lieblingslieder. Der Text wurde letztens zu den besten Lyrics aller Zeiten gewählt und er drückt auch genau meine Lebensphilosophie aus. Strahlt eine ungeheure Leichtigkeit aus. Einfach perfekt.

Es folgt das nicht ganz so perfekte "Crippled Inside". Nichtsdestotrotz interessante Lyrics, guter Sound, hört sich für mich aber immer ein bisschen nach Bauernhof an ;) Steht nahe am Abgrund zu Country.

"Jealous Guy" ist dann wiederum ein Album-Höhepunkt und einer der besten Lennon-Stücke überhaupt mit einer sehr schönen Klavier-Melodie und gefühlvollem Gesang. Meilenweit besser als die schreckliche, komischerweise ziemlich populäre Cover-Version von Roxy Music!

"It's So Hard" ist sehr blueslastig. Bekommt durch die Streicher fast einen indischen Touch.

"I Don't Wanna Be a Soldier Mama" - nicht mein Favorit auf der Platte, einfaches Lied, was schnell auf den Punkt kommt. Am besten gefällt mir immer die Zeile "I don't wanna be a lawyer mama, I don't wanna lie" *g* Wird insgesamt aber schnell langweilig, weil sich alles praktisch dauernd nur wiederholt.

In "Gimme Some Truth" spuckt John regelrecht die Wörter nur so aus und ich liebe es! Kraftvoller Gesang, direkte Lyrics und eine harte Gitarre von George Harrison. Was will man mehr.

Dann noch ein tolles Lied was ich besonders mag: "Oh My Love". Klingt ein bisschen wehmütig, aber gleichzeitig romantisch.

"How Do You Sleep" ist eine Abrechnung mit Paul McCartney, oder soll ich Attentat sagen... amüsanter Text!
"A pretty face may last a year or two, but pretty soon they'll see what you can do
the sound you make is muzak to my ears, you must have learned something in all those years" Autsch...!
Auch hier spielt George Harrison Gitarre, was erahnen lässt auf welcher Seite er stand. Besonders gefällt mir der Einsatz von Streichern wie schon bei "It's So Hard", wodurch der Song noch intensiver wird.

"How" ist ein weiterer wirklich schöner Song des Albums. "How can I go forward, when I don't know which way I'm facin'" ... und sowas von John Lennon.

Als guter Abschluss dann noch "Oh Yoko"... ein schnelleres Liebes-Lied, macht einfach gute Laune, obwohl mir das ständige Erwähnen von Yoko nach einer Weile doch leicht auf die Nerven geht.

Die schlechtesten Stücke sind in meinen Ohren "It's So Hard" und "I Don't Wanna Be a Soldier Mama", manche Leute würden das als Filler bezeichnen, kann ja sein, aber ein Filler von Lennon ist immer noch besser als so manches "Meistwerk" von anderen Künstlern.

Noch vor "Plastic Ono Band" ist "Imagine" mein Lieblings-Lennon-Solo-Album. Ich liebe die Songs, die Art wie sie gesungen sind, die Message, den Sound und das Feeling des Albums. Ein Klassiker. Und dazu noch ein perfekt remasterter Klassiker...

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Zeit der Beatles war vorbei und jeder der Fab Four ging seine eigenen Wege. Lennon`s erstes Soloprojekt jenseits der Plastic Ono Band ist ein sehr vielseitiges Album, jedoch mit allen lennontypischen sowohl kompositorisch als auch textlichen Höhe und Tiefen.

Über das ultimativ-schlichte Friedensplädoyer "Imagine" enthält das Album mit dem brodelnden "Gimme Some Truth" und dem gefühlvollen "Jealous Guy" /"Child Of Nature" zwei Songs aus der Beatles-Zeit, mit How Do You Sleep?" einen beißenden Rufmord Johannes` an Paulus` Muzak" und mit "Oh My Love" wohl die schönsten Liebeserklärung an Yoko Ono. Das trance-artige "I Don't Want To Be A Soldier, I Don't Want To Die" (und hier vor allem in der sehr rohen Session-Version) ist für mich einer der Höhepunkte aus Lennons Solozeit.

Lennon hat in seinem Heim-Studio im Tittenhurst Park zusammen mit alten Weggefährten (wie z.B. George Harrison oder Klaus Voormann) die Basic-Tracks eingespielt, bevor sie für die Veröffentlichung in den Record-Plant-Studios in New York City überarbeitet, mit neuen Instrumenten versehen sowie mit Streichern, Saxophon und Overdubs ergänzt (und teilweise verschlimmbessert) wurden. Aus diesem Grund sind die Imagine-Session-Serie (sehr zu empfehlen ist hierbei die CD Imagine-The Sessions") mit ihren noch unbearbeiteten und somit ungeschliffenen intimen Grund-Versionen eine wahre Ohren- und für Lennonfans auch Seelenweide. Manche Songs sind auf dem Originalalbum von Phil Spector z.T. derart überproduziert worden, daß sie ihren auf den Sessions-Aufnahmen noch zu hörenden ursprünglichen Reiz verlieren. Die Imagine-Sessions wurde in der Dokumentation Gimme Some Truth: The Making of John Lennon's Imagine" für die Nachwelt eindrucksvoll festgehalten.

Dieses Album vereint die Musik des politischen, visionären, avantgardeistschen, philosophischen, rock`n`rolledenden, zynischen, mit- und fühlenden, kraftvollen, schwachen, traumatisierten, genialen, banalen, ...des ganzen John Lennon...der Mensch und Künstler, der eine ganze Generation musikalisch und ideologisch geprägt hat.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Toby Tambourine TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
John Lennon hat "Imagine" in Interviews als "Working Class Hero mit Zuckerguss" bezeichnet, und vielleicht ist die sehr gefällige Produktion auch als Antwort auf das kommerziell eher schwache Abschneiden ihres Vorgängers "John Lennon/Plastic Ono Band" zu verstehen. Diese Platte wird immer als John Lennons Klassiker gehandelt, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn bei kritischer Betrachtung hat sie doch einige gravierende Mängel.

John Lennon hat vom "Weißen Album" der Beatles an gerne betont, er kehre jetzt textlich und musikalisch zur "Vereinfachung" zurück. Das ist ein schöneres Wort für "Einfallslosigkeit". Besonders im Falle von It's so hard, I don't wanna be a Soldier und Oh Yoko! singt Lennon erschreckend banale Texte (oft ändert er pro Strophe nur ein Wort) für einen Mann, der Paul McCartney öffentlich am heftigsten (und zu recht) für seine oftmals seichten Pop-Songs angegriffen hat. I don't wanna be a Soldier ist einfach nur... lang, und viel passiert nicht. How? finde ich als Nabelschau abstoßend weinerlich und selbstmitleidig, und Oh Yoko! ist ein weiteres seiner vielen "Ich-kann-ohne-dich-nicht-leben-Yoko"-Stücken zu einer Kinderlied-Melodie, ein recht belangloser Ausklang der Platte.

Dabei zeigt Lennon doch im scharfen Wortwitz von Give me some Truth und in seinem ätzenden Seitenhieb auf Paul McCartney in How do you sleep?, dass er es besser kann. (Seine Spitze "jump when your mama tell anything" gegen Paul ist allerdings einfach lächerlich für einen Mann, der seine eigene Ehefrau "Mother" nannte und unbedarft und unreflektiert seine psychische Abhängigkeit von ihr in etlichen "Liebesliedern" verharmloste.)

Ich stehe wohl mit meiner Meinung ziemlich alleine auf weiter Flur, dass der Titelsong selbst mit seinem unerträglich kindlich-naiv-weltfremden Text einer der schrecklichsten Lala-Popsongs aller Zeiten ist, so wie Blowing in the Wind von Bob Dylan oder Ob-la-di, ob-la-da von den Beatles... ich schalte zwar das Radio nicht gerade ab, wenn sie kommen, steuere sie aber auch nie gezielt in meiner Plattensammlung an. Ich kann es einfach nicht ertragen, wenn ein unterbeschäftigter Multimillionär in einer Sinnkrise mich fragt "Imagine no possessions, I wonder if YOU can..." Joan Baez und Neil Young haben es wenigstens in "I" abgeändert, und John selbst hat auf "Live in New York City" (ein Jahr später) immerhin "we" gesungen. Die sehr gute Melodie übertüncht hier geradezu den schwachen Text.

Crippled inside macht einfach Spaß, weil es mit so guter Laune gespielt ist, dass es den etwas düsteren Text auf angenehme Weise ausbalanciert. Oh my Love ist für mich in seiner ergreifenden Schlichtheit und mit seiner wunderschönen Melodie (und einem Fingerpicking, das an Julia ('68) und Look at me ('70) erinnert) der stille Höhepunkt der Platte.

Die Produktion ist über weite Strecken, bedingt durch den Streichereinsatz, etwas süßlich geraten (Imagine, Jealous Guy, How?), aber wohl das Element, mit dem die Platte wirklich verkauft wird; dafür wurde Lennons Stimme (eine der stärksten in der gesamten Rockmusik) hier auf eigenen Wunsch hin fast durchgehend total abgedämpft produziert, so als ob er in eine Wolldecke reinsingen würde (bloß keinen Hall!). Und It's so hard klingt so, als sei es gleich ganz in der Badewanne (und zwar unter Wasser) aufgenommen. How do you sleep? z.B. klingt erschreckend dumpf, was auch durchs Überspielen auf die erste CD ('87) nicht besser wurde. Ist das Intro (eine Anspielung auf die ersten Sekunden von Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band) in Stereo, so wechselt das Lied selbst in einen reinen Mono-Mix über, wie um Lennons Protest gegen diese (von ihm später heftig kritisierte) "überproduzierte" Platte noch zu unterstreichen.

Dass John Lennon mir die Platte doch verkaufen kann, liegt daran, dass sie irgendwie Beatles "atmet", was nicht zuletzt daran liegt, dass George Harrison eine tolle Slidegitarre auf mehreren Titeln spielt, und dass einige Stücke ihren Ursprung noch in Beatles-Zeiten haben, z.B. Give me some Truth und Jealous Guy (das ich lieber in seiner Beatles-Demo-Version als Child of Nature höre).

Ich kann das Album ab und zu gut hören, wenn ich einfach etwas Beatles-Verwandtes hören will; richtig ernst nehmen kann ich die Platte nicht.

P.S. Der 1999er Remix hat der Platte hörbar gut getan, sie klingt deutlich klarer und transparenter. Nur in wenigen Fällen wurde behutsam nachgebessert; so wurden z.B. bei Imagine die Streicher und bei Oh Yoko! die beiden Gesangspuren dezent über den Stereokanal verteilt. Dafür wurde von How do you sleep? ein richtiger Stereo-Mix angefertigt - und das ist eine willkommene Neuerung!
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Sehr schön, sehr schnell
Di eLP von John Lennon habe ich schon seit Langem. Jetzt kann ich sie wieder als CD hören.
Veröffentlicht am 10. Januar 2010 von Reinhard Inderfurth
nachdenklich
dies ist wohl eines seiner berühmtesten werke. alleine schon wegen dem
anti-kriegs song "imagine" und dem eifersuchtssong "jealous guy". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2008 von ANGRY BASTI
Gimme some truth, Johnnie!!
"Imagine" war das zweite Album von John Lennon, das ich mir gekauft habe. Und ich muss sagen, es ist wirklich eine der besten Platten, die je produziert wurden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2002 von "luviniriel_p"
Imagine all the people living for today... -- John Lennon
Wenn das Album John Lennon/Plastic Ono Band gut ist dann ist das das beste, keiner der anderem Beatles hat jemals so eine Energie in Text und Musik wie John Lennon mit diesem... Lesen Sie weiter...
Am 20. März 2001 veröffentlicht
Genial!
Peace Man! Diese CD ist eine wundervolle Erinnerung an John Lennon. Es ist keinem Musiker nach ihm geglückt solche Songs zu schreiben. Lesen Sie weiter...
Am 8. März 2001 veröffentlicht
Eine der besten Platten, die John je eingespielt hat.
John Lennon hat in seiner Jugend sehr viel durchgemacht. Er verlor seine Mutter wie er selbst sagte zweimal. Mit seinem Vater hatte er nie wirklichen Kontakt. Lesen Sie weiter...
Am 19. Februar 2001 veröffentlicht
Ein Meisterwerk
John Lennon hat im Laufe seiner Solokarriere viele durchwachsene Alben eingespielt.Man denke nur an das "Rock`n Roll"-Projekt oder die Experimente mit Yoko Ono. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2001 von "gildasopitz"
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