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Im Zentrum der Spirale
 
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Im Zentrum der Spirale [Broschiert]

Cecille Ravencraft
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 420 Seiten
  • Verlag: Low, Verlag Torsten; Auflage: 1., Auflage (20. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940036064
  • ISBN-13: 978-3940036063
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 458.435 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Anderwelt:
"Ängstigend, beunruhigend, morbid - und faszinierend."

phantastischer Bücherbrief November 2010:
"IM ZENTRUM DER SPIRALE ist eine eigenständige Erzählung mit seltsamen Kulten und Ritualen. Die Bielefelderin die unter dem Pseudonym Cecille Ravencraft schreibt stellt einen kannibalistischen Kult vor. Eine gruselige Erzählung, die ähnlich der Twilight Zone mit Geschichten aufgebaut wird. Der Horrorroman wird sicher gute Chancen haben, wenn er beim Vincent Preis vorgeschlagen wird."

Feenfeuer:
"Was wohl als das stärkste Moment des Buches angesehen werden kann, neben den beeindruckenden Figuren und ihren ganz unterschiedlichen Schicksalen, ist der Facettenreichtum des Romans. Hier sind nicht nur einfach Verrückte mit Kettensägen am Werk, Im Zentrum der Spirale hält eine eigenständige Parallelwelt bereit, mit bizarren Ritualen und uralten Göttern und Dämonen. Cecille Ravencraft entblösst einen kannibalistischen Kult, der weltweit vernetzt ist und das Gefühl vermittelt in die verschrobene Realität einer isolierten Sekte zu tauchen, deren ganze Bizarrerie sich scheibchenweise offenbart. Das Romandebüt der Autorin ist eine hochspannende Angelegenheit, ein Page Turner, der durch seine schaurig-schöne Atmosphäre zu fesseln weiss und ein faszinierendes Grauen ausstrahlt. Ein Buch, das mehrere verschlungene Geschichten erzählt, von junger Liebe und entstellten Fratzen, dunkler Folter und Familienglück, und somit einen ungewöhnlichen Lesegenuss darstellt. Mit seiner 18+ Altersbeschränkung ist Im Zentrum der Spirale ein Roman, der so wohl Horrorfans begeistern dürfte, als auch für Genreeinsteiger und Neugierige die ideale Kostprobe ist."

Kurzbeschreibung

Thomas, ein junger Mann auf der Flucht, findet unverhofft Unterschlupf bei einem sympathischen Pärchen: Den Moerfields.
Wie Hänsel ohne Gretel lässt er sich in ein Pfefferkuchenhaus der besonderen Art locken und wie Hänsel wird er nach Strich und Faden mit dem besten Essen verwöhnt.
Die einsamen Moersfields sehnen sich nach einem Sohn und setzen ihre Hoffnungen auf Thomas - und sie lassen sich nur ungern enttäuschen ...

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Warin
Thomas ist ein jugendlicher Ausreißer und nach einem bös missglückten Raubüberfall auf der Flucht vor der Polizei.

Da kommt es ihm ganz recht, dass ihn die Moerfields in regennasser Nacht von der Straße auflesen und in ihr Haus aufnehmen. Mrs. M.(oerfield), eine ältere Dame mit dem niedlichen Lächeln einer kleinen Eule, päppelt Thomas auf und leistet ihm Gesellschaft, als ihn eine schwere Grippe ans Bett fesselt.

Doch das Verhalten der Moerfields ist nicht selbstlos. Thomas ist weder der erste, noch der letzte Junge, der in den Wänden ihres Hauses gemästet wird. Aber bei Thomas scheint alles anders zu sein. Mehr und mehr wächst er den M.'s ans Herz und langsam keimt in ihnen die Hoffnung, aus ihm könne mehr werden, als Fleisch für ihre Kochtöpfe: Ein "Erhabener", ein Mitglied ihrer obskuren Sekte, deren Mitglieder Menschenfleisch essen und Sex für verachtenswert erachten. Der Sohn, den sie sich immer erhofft hatten. Doch dann enttäuscht Thomas ihre Erwartungen...

Zunächst eine Warnung: Die Praktiken der "Erhabenen" sind abstoßend und ekelerregend. Und obgleich die "Erhabenen" Sex ablehnen, ist er doch immer wieder Thema. Cecille Ravencraft hält sich dabei in ihren Beschreibungen nicht zurück, weshalb ich das Buch in die Kategorie "ab 18" einstufen möchte.

Sprachlich wusste Cecille Ravencraft mich zu überzeugen. Sie schafft es, Atmosphäre zu schaffen und mir sind beim Lesen nahezu keine Fehler aufgefallen. Der ein oder andere Vergleich wurde mir vielleicht ein klein wenig zu oft bemüht (wie der von Mrs. M mit einer kleinen Eule) und der Roman ist auch nicht frei von Plattitüden, doch letztendlich hat mich das nicht gestört, da der Spannungsaufbau bei mir gelang und ich gerne weiter gelesen habe. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die häufigen Wechsel der Erzählperspektive. Z.B. hätte ich auf den kurzen Einblick in die Gedankenwelt Kevins, der ohnehin nur da ist, um geschlachtet zu werden, verzichten können. Dass die Autorin sich als Nebenfigur selbst in die Handlung eingewoben hat, war wohl witzig gedacht, ist bei mir aber nicht angekommen. Ich empfand diese Szenen als unpassend und als Fremdkörper in einem ansonsten gelungenen Buch.

Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und obgleich der Roman damit abgeschlossen ist, böte sich sogar noch Potential für eine Fortsetzung.

Fazit: Empfehlenswert, aber nichts für empfindliche Gemüter. Vier Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zur Autorin
Bei Cecille Ravencraft handelt es sich um eine Bielefelderin, die ihr Pseudonym in einer Radioshow von Alice Cooper bekommen hat. Bei der Vermarktung ihrer Romane beweist sie Einfallsreichtum. So wurde bei Ebay ein von ihr signiertes Exemplar diesen Romanes versteigert - signiert mit ihrem Blut! Mit "Im Zentrum der Spirale" erscheint ihr ursprünglich englischsprachiger Roman erstmals in deutscher Fassung. Eine Fortsetzung ist bereits in Arbeit.

Meine Meinung
Endlich mal wieder ein Horrorroman den ich fast an einem Stück verschlungen habe. Die in der Kurzbeschreibung erzählte Geschichte beschreibt nur den ersten Teil des Buches, aber zu den anderen beiden Teilen möchte ich nicht viel sagen, ohne zu viel zu verraten. Die Moerfields sind ein komisches Pärchen und gar nicht immer so sympathisch, wie Thomas bald herausfinden muss. Warum sind sie so unfreundlich zu den Nachbarn und was ist mit ihrem Enkel Pete passiert? Während Thomas sich diese Fragen stellt, verwickelt sich Mrs. Moerfield, die er Ma nennen soll, in Widersprüche und Thomas beginnt sich Gedanken zu machen, was hier faul ist...

Die Autorin hat hier eine richtige "Religion" entstehen lassen, nach denen die Moerfields leben. Ihnen ist Sex zuwider und daher haben sie auch keine Kinder. Diese adoptieren (das Wort "besorgen" würde besser passen :) ) sie sich stattdessen von anderen Familien oder gabeln Anhalter etc. auf. Was sie dann mit diesen Personen machen, kann man sich anfangs nur zusammenreimen, aber als es dann soweit ist, dreht es einem wirklich den Magen um. Wie können Menschen so krank sein? Ich hoffe so Leute gibt es nicht wirklich :)

Der Roman wartet mit einigen Überraschungen auf und ist stellenweise wirklich eklig. Was hier alles für Sachen auf- oder abgeschnitten werden Dabei ist er die ganze Zeit spannend, denn man will wissen was weiterhin passiert, wobei man sich einige Dinge auch denken kann. Lustig fand ich ja, das sich Cecille Ravencraft selbst in ihren Roman eingebaut hat, wobei er dadurch auch an einer Stelle etwas surreales bekommt.

Fazit
Nichts für schwache Mägen! Ein wirklich gelungener Horrorroman, auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue! Ich habe die ganze Zeit zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, letztendlich vergebe ich sehr gute 4 von 5 Sternen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krasser Horror 30. Oktober 2010
Von Voss
Vorab: Im Zentrum der Spirale ist ein krasses Buch!
Stilistisch hat es mir nicht so gut gefallen, ich bin kein Freund von zu vielen Innenansichten und hatte bei Lesen den Eindruck, häufig in der Gedankenwelt des Hauptakteurs zu stecken. Die Sätze wirkten gelegentlich wie eine Aufzählung und statt das Tempo anzuziehen, schlich sich dann eher Langeweile ein.
Die Handlung fand ich dafür genial, gerade was Überraschungen anbelangt wurde ich in dem Buch doch häufig positiv überrascht. Erst verlässt man als Leser die eigentliche Hauptfigur im ersten Drittel, nur um sich mit einer anderen zu identifizieren und das Krasse, Böse und Kranke in dem durch die Autorin entworfene Kosmos haut einem immer wieder einen Schlag in die Magengrube. Ich stehe nicht unbedingt auf ausgedehnte Gewaltszenen, in diesem Rahmen wirkten sie aber ehrlich. Die Ms und Chris toppen mit jeder Aktion die Grausamkeit und deshalb nehme ich sogar den gigantischen Showdown in Sharpurbie inklusive der dem Ort innewohnenden Verschwörung ab. Mehrmals habe ich mich über einzelne Szenen gefreut und musste, weil es mir so abstrus oder pervers erschien, laut auflachen (der Jahrmarkt, der Viehtreiber, die Polizistenszene). Wer auf kranken Horror und eiskalte Splatterszenen steht ein Tipp.
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