Das Vorgängerbuch "Sieben" (hat nichts mit dem Kinofilm zu tun) war ein echter "Pageturner", ein Buch, das man von der ersten bis letzten Seite in einem Stück durchlesen mußte. Spannend, flott geschrieben, gut recherchiert und originell, auch wenn der übernatürliche Einschlag mit dem ansonsten sehr rational-historischem Buchhintergrund nicht so gut harmonisierte. Im Nachfolger "Im Zeichen der Sechs" demonstriert Frost immer noch, daß er eine gute Schreibe hat. Aber der Spannungsbogen hat diesmal einige Dellen, der Originalitätsbonus des ersten Bands fehlt und der Schluß ist befremdlich. Wahrscheinlich immer noch eines der besseren Bücher auf dem Markt, aber im Vergleich zum Vorgänger deutlich weniger gut.