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Im Zeichen der Libelle
 
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Im Zeichen der Libelle

Kevin Costner , Susanna Thompson , Tom Shadyac    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Der Glaube wird uns führen", erklärt die Nonne Linda Hunt dem trauernden Witwer Kevin Costner, einem Arzt der Notaufnahme, dessen geordnete Welt durch "Botschaften" seiner verstorbenen Frau erschüttert wird. Sie spricht über die Reise vom Leben in den Tod, aber der Satz beschreibt ebenso gut den Weg des Doktors von Fakten hin zum Glauben, als er die jenseitigen Ereignisse seines Lebens zu sortieren versucht.

Costners Trauer erscheint weniger verloren und schmerzhaft, als einfach emotionslos und schwerfällig, aber er findet gute Unterstützung in Kathy Bates in der Rolle der frechen Nachbarin. Ihre Auftritte, zusammen mit einigen erschreckenden Schocks, die eines Horrorfilms würdig sind, treiben einen Film an, der sonst in Verlust, Trauer und der gedämpften Atmosphäre übernatürlichen Spukes eingehüllt bliebe.

Im Zeichen der Libelle wirkt wie eine Mischung aus Ghost - Nachricht von Sam, The Sixth Sense und The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen -- ein Newage-Melodram in sentimentalem Ton, das durch ein eher konstruiertes mystisches Geheimnis zu einem leuchtenden Höhepunkt führt. Der Film ist weniger eine Geistergeschichte als eine moderne Form des altmodischen Wunders. --Sean Axmaker

Video Jakob Kurzinhalt

Mysteriöse Zeichen treiben Dr. Joe Darrow nach dem tragischen Tod seiner Frau Emily im Dschungel von Venezuela an den Rand der Verzweiflung. Emily war Zeit ihres Lebens fasziniert von Libellen und plötzlich ereignen sich merkwürdige Dinge, für die es einfach keine logische Erklärung gibt. Joe ist überzeugt, dass Emily Kontakt mit ihm aufnehmen will. Die Ereignisse überstürzen sich und führen ihn schließlich nach Venezuela, wo er eine unglaubliche Entdeckung macht...

VideoMarkt

Als Dr. Joe Darrow, abgebrühter Chef der Notaufnahme des Chicago Memorial Hospital, seine geliebte Frau Emily bei einem humanitären Einsatz in Venezuela verliert, verfällt der ansonsten von Pragmatik durchdrungene Mediziner tiefen Depressionen. Der innere Abschied von Emily gelingt dem verbitterten Arzt umso weniger, als sich in seinem Umfeld die Anzeichen häufen, dass die so schmerzlich Vermisste versucht, via geheimnisvoller Zeichen, jugendlicher Medien und verschlungener Symbole mit ihm in Kontakt zu treten...

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Komödien-Spezialist Tom Shadyac ("Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv") versucht sich hier ganz unvermutet an einem an erfolgreiche Genrevertreter wie "The Sixth Sense" angelehnten Mystery-Thriller. In dem starken Ensemble - darunter Oscar-Preisträgerin Kathy Bates als Nachbarin - sticht Kevin Costner mit seiner intensiven Darstellung hervor. Die soliden schauspielerischen Leistungen helfen denn auch über so manch handwerkliche und logische Schwäche des Drehbuchs hinweg. Fantasy- und Costner-Freunde kommen auf ihre Kosten.

Blickpunkt: Film

Kevin Costner scheint sein Rollenfach gefunden zu haben, das des trauernden Witwers. Versuchte er in 'Message in a Bottle' noch via Flaschenpost mit der verstorbenen Gattin Kontakt aufzunehmen, schickt nun 'Im Zeichen der Libelle' die verunglückte Ehefrau ihrerseits verschlüsselte Nachrichten aus dem Jenseits. Wie 'Postman' Costner diese Zeichen allmählich dechiffriert, davon erzählt Tom Shadyac in seinem routiniert inszenierten Mystery-Thriller, der auffällige Parallelen zu Mark Pellingtons 'The Mothman Prophecies' aufweist.

Nach zweijähriger Leinwandabstinenz, Kevin Costner war zuletzt im Part des Präsidentenberaters in 'Thirteen Days' zu sehen, versucht der mit 'Waterworld' gestrandete Superstar nun als Arzt an den Ruhm früherer Tage anzuknüpfen. Von Beruf wegen nur auf Fakten vertrauend, sieht sich der Hyper-Realist plötzlich mit der Frage konfrontiert, ob nicht doch Kräfte existieren, die jenseits allem Messbaren liegen. Krebskranke Kinder, die merkwürdige, bedeutungsschwangere Strichmännchen zu Papier bringen, dienen ihm als Mittler zwischen den Lebenden und den Toten und lehren ihn gleichzeitig eine positive Sicht der Dinge.
Doch von Anfang an: Regisseur Tom Shadyac, dank Komödienhits wie 'Der verrückte Professor' oder der haarsträubenden Tierdetektiv-Story 'Ace Ventura' in Hollywood ein wohlgelittener Mann, versucht sich hier an einem Mystery-Thriller, der ganz offensichtlich an jüngeren, erfolgreichen Vertreter dieses Genres wie 'The Sixth Sense' und 'Unbreakable - Unzerbrechlich' angelehnt ist. Für die weibliche Klientel haben die Autoren, darunter der parapsychologisch erfahrene David Seltzer ('Das Omen', 'Die Prophezeiung'), eine Lovestory miteingewoben, in der die unerschütterliche Macht der Liebe die Grenzen zwischen Leben und Tod zu überbrücken vermag.
Im Leben von Dr. Joe Darrow, dem abgebrühten Chef der Notaufnahme des Chicago Memorial Hospital, gibt es keinen Platz für sentimentale oder gar esoterische Anwandlungen. Die tagtägliche Konfrontation mit dem Tod bewahrt ihn dennoch nicht vor dem Fall in die Depression, als seine geliebte Frau Emily (durch ihren Gastauftritt in 'Chicago Hope' ebenfalls krankenhauserfahren: Susanna Thompson) bei einem humanitären Einsatz in Venezuela (die Urwaldszenen wurden auf Kauai gedreht) ums Leben kommt. Der innere Abschied von Emily gelingt dem verbitterten Mediziner umso weniger, als sich in seinem Umfeld die Anzeichen häufen, dass die Vermisste versucht, via geheimnisvoller Zeichen und verschlungener Symbole mit ihm in Kontakt zu treten.
In dem bis in die Nebenrollen stark besetzten Werk - zu erwähnen etwa die Oscar-Preisträgerinnen Kathy Bates ('Misery') als Joes resolute Nachbarin und Linda Hunt ('Ein Jahr in der Hölle') als Ordensschwester mit Sinn fürs Übersinnliche - fällt Costner mit seiner intensiven Darstellung des gebrochenen Hinterbliebenen angenehm auf. Man leidet mit dem wandlungsfähigen Mimen. Die soliden schauspielerischen Leistungen helfen denn auch über so manch handwerkliche und logische Schwäche des Drehbuchs hinweg - was treibt eine hochschwangere Frau im venezolanischen Dschungel? - und machen die oft allzu aufdringliche Symbolik vergessen. Die leitmotivische Libelle des Titels etwa, das Lieblingstier Emilys, wird so häufig bemüht, dass man sich als Zuschauer manchmal eine Fliegenklatsche wünscht, um sich des Insekts zu entledigen.
Trotzdem hat die übersinnliche, von Dean Semler ('Der mit dem Wolf tanzt') wunderschön fotografierte Liebesgeschichte an der Kinokasse dank Kevin Costner gute Chancen. Womit Regisseur Shaydacs Leistung nicht geschmälert werden soll, hat er doch mit 'Patch Adams' bewiesen, dass er sich mit Herzschmerz-Angelegenheiten auskennt. Also: Taschentücher bereithalten! geh.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Übernatürlicher Thriller über einen Doktor, der davon überzeugt ist, dass seine verstorbene Frau aus dem Jenseits Kontakt zu ihm aufnehmen will.

Kurzbeschreibung

Mysteriöse Zeichen treiben Dr. Joe Darrow nach dem tragischen Tod seiner Frau Emily im Dschungel von Venezuela an den Rand der Verzweiflung. Emily war Zeit ihres Lebens fasziniert von Libellen und plötzlich ereignen sich merkwürdige Dinge, für die es einfach keine logische Erklärung gibt. Joe ist überzeugt, dass Emily Kontakt mit ihm aufnehmen will. Die Ereignisse überstürzen sich und führen ihn schließlich nach Venezuela, wo er eine unglaubliche Entdeckung macht...

Produktbeschreibungen

Im Zeichen der Libelle DV
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