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Im Zeichen des Drachen: Roman
 
 
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Im Zeichen des Drachen: Roman [Taschenbuch]

Tom Clancy
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Macht ist wunderbar. Absolute Macht müsste also absolut wunderbar sein. Nicht so, wenn Sie der mächtigste Mann der Welt sind und die Macht wie eine Zeitbombe vor sich hin tickt. Jack Ryan, ehemaliger CIA-Kämpfer und nun Präsident der Vereinigten Staaten, ist der Mann, auf dessen Schultern das Schicksal der Welt lastet, und in diesem gewaltigen Thriller stehen ihm die Probleme bis zum Hals -- asiatische Kriegsherren, russische Schläger, Atomwaffen, die sich verselbständigen sowie authentische, nanosekundengenaue Technologie, die so komplex ist, wie die Motive der Charaktere einfach. Ohne lange nachzudenken: Wissen Sie, wie man die Software in einer Aegis-Rakete neu programmiert? Nun, wenn Sie Jack Ryan heißen, dann sollten Sie schleunigst jemand finden, der es kann -- Sie wollen ja schließlich nicht, dass sich der Fallout vom ballistischen Gegenangriff auf Ihre Parade niederschlägt. Die Aussichten, die nächste Wahl wieder zu gewinnen, sähen dann nicht sehr rosig aus. "Weißt Du -- irgendwie macht mir dieser Job keinen Spaß", beklagt sich Ryan bei seinem Berater Arnie van Damm, der daraufhin antwortet: "Das soll er ja auch nicht, Jack."

Im Zeichen des Drachen allerdings macht Spaß, davon dürfen Sie ausgehen -- und zwar über 1000 flotte Seiten lang. In der Eröffnungsszene jagt eine von Hand abgefeuerte RPG-Rakete den Chef des russischen Geheimdienstes in seinem gepanzerten Mercedes fast in die Luft. Ryans clevere Agenten berichten, dass der Kerl, der die Rakete an seiner statt abbekommen hat, ein Gangster namens "Rasputin" Avseyenko war, der früher einmal die KGB-"Spatzenschule" für Callgirl-Spioninnen leitete. Kurze Zeit später werden in St. Petersburg zwei offensichtliche Killer aneinander gefesselt in der Newa treibend gefunden, deren aufgeschwemmte Gesichter sie wie Pokemon-Figuren aussehen lassen.

Das Geheimnis wird immer verwickelter, der Einsatz immer höher: In Sibirien werden riesige Öl- und Goldvorkommen entdeckt, und der üble chinesische Staatsminister Zhang Han San blickt begehrlich nach Norden. Die entlassene Elite der Sowjetarmee mischt sich in die Konflikte ein, die sich da zusammenbrauen, so auch die neue Generation von Tiananmen-Dissidenten; Zhangs hinterlistige, Danielle-Steel-süchtige Chefsekretärin Liang Ming und Chester Nomuri, ein hipper, internetpornosüchtiger CIA-Agent, der sich in China als japanischer Computervertreter ausgibt. Letzterer e-mailt seiner CIA-Chefin, Mary Pat "Cowgirl" Foley, dass er beabsichtigt, Ming mit Hilfe von Dream-Angels-Parfum und knallroter Victoria's-Secret-Damenwäsche zu verführen, die er -- natürlich ausschließlich im Interesse Amerikas -- per Katalog bestellt hat.

Die Handlung schießt gewaltig über das Ziel hinaus, während überall auf dem Globus verheerende Nebenhandlungen ausbrechen und grelle Gestalten sich alle paar Seiten gegenseitig Angst einflößen. Aber Clancy findet dennoch die Zeit, kleine kaltschnäuzige Lektionen über die Scheußlichkeit des Kommunismus, die zutiefst ärgerliche Einmischung der Presse in die Macht des Präsidenten, die sexuellen Perversionen Mao Tse-tungs, die schlechte Qualität russischer Pistolenschalldämpfer ("der reinste Müll -- mit Stahlwolle gefüllte Blechbüchsen, die sich nach weniger als zehn Schüssen selbst zerstören"), die Torheit, jemandem mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden ("sie zappeln dabei nur herum und machen eine Menge Lärm") und ähnliche Themen einfließen zu lassen. Und natürlich strotzt das Buch nur so vor faszinierend kompliziertem Kriegsgerät.

Wer braucht schon Actionfilme, solange es Romane von Tom Clancy gibt? --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de-Hörbuchrezension

Kaufen Sie sich lieber die Buchausgabe. Im Zeichen des Drachen ist ein toll erzählter Roman, eine spannende Story, aber die vorliegende Umsetzung ins Hörbuch kann allenfalls mit Einschränkung als gelungen bezeichnet werden.

Grund: Clancy erzählt fast ausschließlich in Dialogform. Ein riesiges Personal agiert in ständigem Szenenwechsel: Namen, Namen, Namen. Die Regierungen in Peking, Moskau und Washington -- mit natürlich jeweils chinesischen, russischen und amerikanischen Namen. Dazu kommt noch je eine Geheimdienststory in Peking und Moskau und gegen Ende werden wir Zeuge von Militäraktionen im Fernen Osten: Noch mehr chinesische, russische, amerikanische Personen. Und jede trägt einen schönen, klangvollen fremdländischen Namen.

Ein Leser kann zurückblättern, ein Hörer, der das nicht kann, muss einfach den Überblick verlieren. Wenn einem endlich wieder klar ist, wer da jetzt gerade spricht, folgt bereits der nächste Szenenwechsel. Hörgenuss entsteht auf diese Weise nicht.

Eine sorgfältigere Regie hätte das -- wenigstens teilweise -- auffangen können. Geringeres Sprechtempo und genauere Markierung der Szenenwechsel hätten die Struktur der Geschichte durchschaubarer gemacht. Weniger Tempo hätte es Peter Hallwachs auch erlaubt, das Personal stärker zu individualisieren und auch manche sinnwidrige Phrasierung wäre sicher vermieden worden. So jedenfalls wirkt das Ganze etwas lieblos heruntergelesen.

Schade um das Buch. Im Zeichen des Drachen beruht auf einem Gedanken, der wohl jedem schon einmal gekommen ist: Was wäre, wenn das übervölkerte China in die nahezu leeren Räume des fernöstlichen Russland vorstieße? Aber, wie gesagt, besser Sie lesen es. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Der neue Tom Clancy - die Nummer eins unter den internationalen Thrillern!
Ein fehlgeschlagenes Attentat auf den Chef des russischen Geheimdienstes ist der Auslöser für eine weltweite Krise. Jack Ryan - neu gewählter Präsident der USA - ist gezwungen, seine schärfste Waffe einzusetzen, den Antiterrorspezialisten John Clark.
Ein Szenario von erschreckender Aktualität.

Über den Autor

Tom Clancy, geboren 1947, arbeitete lange Jahre als Versicherungsagent. Eine Meuterei auf einem sowjetischen Zerstörer regte Clancy dazu an, seinen ersten Thriller, "Jagd auf Roter Oktober" zu schreiben. Das Buch wurde auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der sich in der Verfilmung mit Sean Connery in der Hauptrolle wiederholte. Seither ist Tom Clancy der Erfolg treu geblieben, seine Romane belegen regelmäßig über Wochen hinweg die ersten Plätze der internationalen Bestsellerlisten, die Verfilmungen mit Harrison Ford als Jack Ryan waren ausnahmslos Kassenschlager. Wie realistisch und gut recherchiert seine Bücher sind, zeigt die Tatsache, dass der Autor nach den Anschlägen vom 11. September von der amerikanischen Regierung als spezieller Berater hinzugezogen wurde – in "Befehl von oben" hatte er ein Szenario entworfen, dass der späteren Realität erschreckend nahe kam.
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