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Im Zeichen des Drachen: Roman
 
 
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Im Zeichen des Drachen: Roman [Taschenbuch]

Tom Clancy
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1152 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 2. Auflage (1. April 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453198875
  • ISBN-13: 978-3453198876
  • Originaltitel: The Bear and the Dragon
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,4 x 6,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.908 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tom Clancy
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Macht ist wunderbar. Absolute Macht müsste also absolut wunderbar sein. Nicht so, wenn Sie der mächtigste Mann der Welt sind und die Macht wie eine Zeitbombe vor sich hin tickt. Jack Ryan, ehemaliger CIA-Kämpfer und nun Präsident der Vereinigten Staaten, ist der Mann, auf dessen Schultern das Schicksal der Welt lastet, und in diesem gewaltigen Thriller stehen ihm die Probleme bis zum Hals -- asiatische Kriegsherren, russische Schläger, Atomwaffen, die sich verselbständigen sowie authentische, nanosekundengenaue Technologie, die so komplex ist, wie die Motive der Charaktere einfach. Ohne lange nachzudenken: Wissen Sie, wie man die Software in einer Aegis-Rakete neu programmiert? Nun, wenn Sie Jack Ryan heißen, dann sollten Sie schleunigst jemand finden, der es kann -- Sie wollen ja schließlich nicht, dass sich der Fallout vom ballistischen Gegenangriff auf Ihre Parade niederschlägt. Die Aussichten, die nächste Wahl wieder zu gewinnen, sähen dann nicht sehr rosig aus. "Weißt Du -- irgendwie macht mir dieser Job keinen Spaß", beklagt sich Ryan bei seinem Berater Arnie van Damm, der daraufhin antwortet: "Das soll er ja auch nicht, Jack."

Im Zeichen des Drachen allerdings macht Spaß, davon dürfen Sie ausgehen -- und zwar über 1000 flotte Seiten lang. In der Eröffnungsszene jagt eine von Hand abgefeuerte RPG-Rakete den Chef des russischen Geheimdienstes in seinem gepanzerten Mercedes fast in die Luft. Ryans clevere Agenten berichten, dass der Kerl, der die Rakete an seiner statt abbekommen hat, ein Gangster namens "Rasputin" Avseyenko war, der früher einmal die KGB-"Spatzenschule" für Callgirl-Spioninnen leitete. Kurze Zeit später werden in St. Petersburg zwei offensichtliche Killer aneinander gefesselt in der Newa treibend gefunden, deren aufgeschwemmte Gesichter sie wie Pokemon-Figuren aussehen lassen.

Das Geheimnis wird immer verwickelter, der Einsatz immer höher: In Sibirien werden riesige Öl- und Goldvorkommen entdeckt, und der üble chinesische Staatsminister Zhang Han San blickt begehrlich nach Norden. Die entlassene Elite der Sowjetarmee mischt sich in die Konflikte ein, die sich da zusammenbrauen, so auch die neue Generation von Tiananmen-Dissidenten; Zhangs hinterlistige, Danielle-Steel-süchtige Chefsekretärin Liang Ming und Chester Nomuri, ein hipper, internetpornosüchtiger CIA-Agent, der sich in China als japanischer Computervertreter ausgibt. Letzterer e-mailt seiner CIA-Chefin, Mary Pat "Cowgirl" Foley, dass er beabsichtigt, Ming mit Hilfe von Dream-Angels-Parfum und knallroter Victoria's-Secret-Damenwäsche zu verführen, die er -- natürlich ausschließlich im Interesse Amerikas -- per Katalog bestellt hat.

Die Handlung schießt gewaltig über das Ziel hinaus, während überall auf dem Globus verheerende Nebenhandlungen ausbrechen und grelle Gestalten sich alle paar Seiten gegenseitig Angst einflößen. Aber Clancy findet dennoch die Zeit, kleine kaltschnäuzige Lektionen über die Scheußlichkeit des Kommunismus, die zutiefst ärgerliche Einmischung der Presse in die Macht des Präsidenten, die sexuellen Perversionen Mao Tse-tungs, die schlechte Qualität russischer Pistolenschalldämpfer ("der reinste Müll -- mit Stahlwolle gefüllte Blechbüchsen, die sich nach weniger als zehn Schüssen selbst zerstören"), die Torheit, jemandem mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden ("sie zappeln dabei nur herum und machen eine Menge Lärm") und ähnliche Themen einfließen zu lassen. Und natürlich strotzt das Buch nur so vor faszinierend kompliziertem Kriegsgerät.

Wer braucht schon Actionfilme, solange es Romane von Tom Clancy gibt? --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de-Hörbuchrezension

Kaufen Sie sich lieber die Buchausgabe. Im Zeichen des Drachen ist ein toll erzählter Roman, eine spannende Story, aber die vorliegende Umsetzung ins Hörbuch kann allenfalls mit Einschränkung als gelungen bezeichnet werden.

Grund: Clancy erzählt fast ausschließlich in Dialogform. Ein riesiges Personal agiert in ständigem Szenenwechsel: Namen, Namen, Namen. Die Regierungen in Peking, Moskau und Washington -- mit natürlich jeweils chinesischen, russischen und amerikanischen Namen. Dazu kommt noch je eine Geheimdienststory in Peking und Moskau und gegen Ende werden wir Zeuge von Militäraktionen im Fernen Osten: Noch mehr chinesische, russische, amerikanische Personen. Und jede trägt einen schönen, klangvollen fremdländischen Namen.

Ein Leser kann zurückblättern, ein Hörer, der das nicht kann, muss einfach den Überblick verlieren. Wenn einem endlich wieder klar ist, wer da jetzt gerade spricht, folgt bereits der nächste Szenenwechsel. Hörgenuss entsteht auf diese Weise nicht.

Eine sorgfältigere Regie hätte das -- wenigstens teilweise -- auffangen können. Geringeres Sprechtempo und genauere Markierung der Szenenwechsel hätten die Struktur der Geschichte durchschaubarer gemacht. Weniger Tempo hätte es Peter Hallwachs auch erlaubt, das Personal stärker zu individualisieren und auch manche sinnwidrige Phrasierung wäre sicher vermieden worden. So jedenfalls wirkt das Ganze etwas lieblos heruntergelesen.

Schade um das Buch. Im Zeichen des Drachen beruht auf einem Gedanken, der wohl jedem schon einmal gekommen ist: Was wäre, wenn das übervölkerte China in die nahezu leeren Räume des fernöstlichen Russland vorstieße? Aber, wie gesagt, besser Sie lesen es. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Typischer Clancy, mit Schwächen!, 10. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Im Zeichen des Drachen: Roman (Taschenbuch)
Wie immer sind die USA grösser und besser als alle Anderen, moralisch völlig integer und hören ausschliesslich auf die Stimme der Vernunft.
Wer die Reihe von Anfang an kennt freut sich auf das Wiedersehen mit Jack Ryan nebst Familie, doch diese Freude wird dem Leser bald gründlich vermiest. Mehr als schlampig streift Clancy über die verschiedenen Schauplätze der Welt und nun muss endlich der letzte grosse böse Bube daran glauben, China wird an die Wand gestellt. Für den nächsten Band wird es sehr schwer werden, dann bleiben als die Feinde der Welt nur noch Nord-Korea und Kuba übrig, vermutlich wird Clancy beide in einem Aufwasch von den glorreichen US-Streitkräften besiegen lassen.
So gut alle bisherigen Bücher waren, so brillant wie der Autor es geschafft hat, eine Lösung für den Nahen Osten zu finden, so schlecht und schlampig würgt er sich durch diese Story, mir erscheint es lustlos, wie das erledigen einer leidigen Pflicht.
Fazit: Das Lesen ist zu empfehlen, aber bitte keine Hoffnungen, vielleicht ist dieses Buch nur der Übergang zu dem nächsten in der Reihe, welches vielleicht wieder ebenso gut ist, wie die bisherigen!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Diesmal zuviele Klischees, 21. Januar 2002
Wie immer toll und fesselnd geschrieben, aber was mich an den letzten (nicht an den ersten: Roter Oktober, Kardinal, Patrioten usw...) Bänden schon gestört hat, die übertrieben Verglorifizierung alles amerikanischen und die anmaßende Herabwürdigung des Rests der Welt, insbesondere Rußlands, übertreibt er in diesem Band maßlos. China kommt schlechter weg als alles vorher dagewesene und diesmal kriegen auch wir Deutschen unser Fett weg. Das die Polen sehr gut mit uns als Nachbarn zusammenleben und das Daimler-Chrysler auch nicht zur Rettung Deutschlands fusioniert sind, müßte Ihm noch jemand stecken. Das war lächerlich! Da lese ich lieber "Gnadenlos" ein zweites Mal.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Clancy auf dem Weg nach unten?, 3. März 2001
Ich bin ein großer Clancy-Fan und habe bis jetzt alle Romane des Autors aus der Jack-Ryan-Serie gelesen. Das neue Buch ist wieder ein typischer Clancy. Spannend geschrieben, gespickt mit Technikdetails, sowie diplomatischen und politischen Winkelzügen und einer guten Weiterentwicklung der Charaktere. Sicher findet man gefallen am Buch, wenn man die vorherigen Romane kennt. Für Neueinsteiger in Sachen Clancy aber weniger empfehlenswert. Was mir nicht gefällt ist die typisch amerikanische Schwarz-Weiß-Malerei, mit den heroischen USA als Weltpolizei. Wir Deutschen kommen in diesem Buch ziemlich schlecht weg, da man uns unterstellt, wir wollten immernoch Polen überfallen!!! OK, das Buch ist Fiktion und wie immer bei Clancy, ist es so geschrieben, das man den Eindruck bekommt das die Handlung des Buches real passieren könnte. Trotzdem bin ich der Meinung, das Tom Clancy mal wieder über seinen Tellerrand schauen sollte. Nachdem er jetzt so ziemlich alle Feinde in die Flucht geschlagen hat, was bleibt nach Russen, Japanern, Chinesen und Terroristen jeder Art noch übrig? Warten wir auf das nächste Buch.
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