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I'm Wide Awake It's Morning

34 Kundenrezensionen

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I'm Wide Awake It's Morning + Digital Ash in a Digital Urn [Vinyl LP] + Cassadaga
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Produktinformation

  • Audio CD (24. Januar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Saddle Creek (Cargo Records)
  • ASIN: B00069W4J0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.613 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. At The Bottom Of Everything
2. We Are Nowhere And It's Now
3. Old Soul Song
4. Lua
5. Train Under Water
6. First Day Of My Life
7. Another Travelin'Song
8. Land Locked Blues
9. Poison Oak
10. Road To Joy

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

David Letterman lud ihn zu sich in die Show ein. Bruce Springsteen und R.E.M. gingen mit ihm für den Präsidentschaftskanditaten Jon Kerry auf Stimmenfang durch die Swing States. Als erster Künstler nach nunmehr fast 7 Jahren führte er mit "Lua" und "Take It Easy" die Billboard Hot 100 Single-Verkaufscharts auf Platz 1 und 2 an (zuletzt schaffte das Puff Daddy). Doch um wen handelt es sich nur? Um eine "gottverdammte Rap-Group" (Intro 123)? Nein, um Conor Oberst aka Bright Eyes. Noch nie gehört? Nun ja, im neuen Jahr wird man kaum mehr an ihm vorbeikommen. Nur Geduld... Wie schon auf den Vorgänger-Alben hat Conor auch auf "I'm Wide Awake It's Morning" wieder Freunde um sich geschart. Diesmal mit von der Partie: Emmylou Harris, Jim James (My Morning Jacket), ach und die gesammelte Saddle Creek Familie natürlich (die hier aber namentlich zu nennen, würde den Rahmen sprengen). Ein typisches Bright Eyes Album, so würden manche behaupten. Vom Folk und Country inspiriert. Doch was soll dann "Digital Ash In A Digital Urn" sein? Atypisch? Bright Eyes bleiben Bright Eyes bleiben Bright Eyes und das ist gut so.

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Unterschiedlicher könnten zwei Alben nicht klingen. Während Conor Oberst mit Digital Ash In A Digital Urn unter Mithilfe von Gastmusikern aus den Reihen von The Faint, Rilo Kiley, Cursive, The Good Life, Azure Ray oder Yeah Yeah Yeahs elektronisches Neuland betritt, steht das zeitgleich veröffentlichte Werk I’m Wide Awake, It’s Morning in der Tradition früherer Platten der Bright Eyes. Eine gute Woche im Februar 2004 dauerte es nur, da waren die Country-Folk-Songs in Omaha eingespielt. Sie mussten nur noch ausformuliert werden, und Conor hatte die Idee, mit einer Gastvokalistin zu arbeiten. Ganz oben auf der Liste stand Emmylou Harris, die große alte Dame des Folk, die eine Stimme hat, die in Oberst’ künstlerischem Umfeld nicht zur Verfügung steht. Nachdem sie ein Tape von ihm erhielt, sagte sie zu, und Conor reiste für Aufnahmen nach Nashville. Drei Tracks landeten letztendlich auf I’m Wide Awake, It’s Morning, und diese Duette gehören zu den Höhepunkten des überwiegend karg arrangierten Albums. Hinreißend, wie die beiden zu Worten wie "...if you hate the taste of wine, why do you drink it ‘til you’re blind...why are you scared to dream of God, when it’s salvation that you want..." in der wunderbaren Ballade "We Are Nowhere And It’s Now" harmonieren. Getoppt wird der Song nur noch von Road To Joy, einer Up-Tempo-Nummer mit einem Touch Calexico, einigen sperrigen Momenten und der Adaption von Schillers Ode "An die Freude", dem Finale der 9. Symphonie von Beethoven. Furioser könnte I’m Wide Awake, It’s Morning nicht enden! --Sven Niechziol

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jens Römer VINE-PRODUKTTESTER am 21. Februar 2005
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es scheint, als habe sich das musikalische Ich des Connor Oberst gespalten, und beide arbeiten nun an ihrer Neudefinition. Während „Digital Ash..." mit dem Elektropop flirtet, begibt sich „Im wide awake..." zurück zu den musikalischen Wurzeln. Ob in fragilen New-Country-Arrangements („First Day of my Life", Lua"), intensiven Blues-Nummern mit überraschenden Wendungen („Land Locked Blues") oder das fantastische, auf dem Finale von Bethoovens 9. Symphonie basierenden „Road to Joy", welches sich nach einer selbstironischen Einsicht in einer Kakophonie endet: Connor Oberst trifft den richtigen Ton, schreibt und textet voll Inbrunst und Herzblut. Dies gilt insbesondere für „We are Nowhere and it's now" in dem die Grand-Dame des Country Emmylou Harris die Background-Vocals übernimmt. Das diese wunderbare Platte jedoch niemals kitschig wird, liegt zuletzt auch an den teilweise bitteren Texten über Werden und Vergehen und den einmaligen Momenten dazwischen.
Erfreulich ist auch die Produktion, die darauf verzichtet, Unebenheiten zu glätten und die intensive Studioatmosphäre gekonnt einfängt.
Dieser heiße Anwärter auf das „Album des Jahres 2005" nimmt einen sofort gefangen und lässt einen nicht mehr los. Für mich in einer Linie mit Jeff Buckleys „Grace", wenn auch musikalisch durchaus verschieden.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "corecelesti" am 19. Februar 2005
Format: Audio CD
Ich war ja nie so der Bright eyes Fan, eigentlich hab ich Conor Oberst ja nie so beachtet. Oberflächlich gesehen wäre das ja auch nicht so schlimm gewesen, denn seine Stimme ist gewöhnungsbedürftig, aber nach längerem Anhören dieser Platte auf alle Fälle mitreissend. Er legt soviel Ehrlichkeit und offenes Gefühl in diesejenigewelche beim Interpretieren seiner durch die Bank grossen Songs. Das geht schon mit "At the bottom of everything", der Eröffnungsnummer, los. Zuallererst wird eine Geschichte über einen sich betrinkenden Mann und einer Frau kurz vor einem Flugzeugabsturz erzählt. Sie fragt ihn nach dem Maschinendefekt, wo es jetzt hingeht und er antwortet lapidar: To a birthday party - your birthday party. Dann setzt eine fröhliche Folk - Countrymusik ein. Dazu noch der geniale Text, über Dinge des Lebens, über das was man tun und nicht tun sollte.
Fertig ist ein Bombentrack. Ich fragte mich bei der Nummer 2 des Albums "We are nowhere and it's now" ob man den Opener noch toppen kann und er kann es. Das zieht sich durch das ganze Album bishin zum furiosen Finale "Road to joy". Da wird die Ode an die Freude zerlegt, zusammengebastelt und wieder zerstört, bis zur Textzeile "Make some noise", die sich mehr als nur bewahrheitet. Fazit: Das Folk Album, an dem sich alle anderen in der nächsten Dekade messen werden (müssen).
Anspieltips: Verdammt .... alle!
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Simon B. am 11. Februar 2005
Format: Audio CD
Nein, man musste kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass die Bright Eyes spätestens mit diesen beiden Alben durch die Decke gehen werden, waren doch schon die beiden Vorab-Singleauskopplungen auf Platz 1. und 2. in die amerikanischen Verkaufscharts eingestiegen. Da ist er nun also, der Herr Conor Oberst, auf dem Titelblatt jeder erdenklichen Musikzeitschrift und wird mit seinen gerade mal 24 Jahren nicht selten als „Wunderknabe" bezeichnet. Nicht zu unrecht, wie ich finde. Und da Conor noch nicht genug Alben in seinen jungen Jahren veröffentlicht hat (ich glaube weit über 7 Alben, mit 3 verschiedenen Bands), wirft er nun zwei Alben gleichzeitig auf den Markt, von welchen man keines missen möchte. Zum einen wäre da „I'm wide awake it's morning", welches ein klassisches Singer-/Songwriter Album mit Folk- und Countryeinflüssen darstellt, und zum anderen „Digital ash in a digital urn", welches sich experimentellem Elektro-Pop verschrieben hat. Mit dem erstgenannten Album ist ihm definitiv ein kleines Meisterwerk gelungen.
Dabei klingt „I'm wide awake it's morning" offener, kompakter, klarer und weniger verzweifelt als der Vorgänger „Lifted, or the story...", aber natürlich nicht minder brillant. Zunächst einmal wird der Hörer in „The bottom of everything" mit einer traurigen Geschichte über einen Flugzeugabsturz auf die Folter gespannt, bevor die Platte dann letztendlich beginnen kann. Sie beginnt am Boden, mit einem Conor Oberst, der feststellt, dass er „really no one" ist. Der Song an sich ist eigentlich gleich die erste Bombe auf diesem Album, die so dermaßen einschlägt, wie das Flugzeug, das im „deep blue see" versinkt.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Conor Oberst, das Songschreiberwunderkind aus Nebraska, liefert mit seiner Doppelveröffentlichung "I'm wide awake it's morning" und "Digital ash in a digital urn" eine enorm beeindruckende Demonstration seiner herausragenden songschreiberischen Fähigkeiten ab und glänzt dabei sowohl in akustischem als auch in elektronischem Gewand nicht nur als einfühlsam-emotionaler Folk-Barde im vielzitierten Sinne eines modernen Bob Dylan, sondern auch als Interpret perfekt durcharrangierter und -produzierter Studiomeisterwerke. Auf "I'm wide awake it's morning" behält er seinen typischen akustisch geprägten, organischen Sound bei und begeistert mit zehn ausnahmslos grandiosen Kompositionen, die zusammen mit dem sehr gelungenen Artwork des Albums ein geschlossenes Ganzes voller Melancholie und Nachdenklichkeit, aber auch voller Hoffnung und Liebe bilden.
Sehr originell wirkt dabei der Opener "At the bottom of everything", der mit einer von Conor in seinem unwiderstehlich zurückhaltend-charismatischem Tonfall erzählten Geschichte über einen skurrilen Flugzeugabsturz beginnt, welche nach und nach in den sehr schwungvollen und eingängigen Song überleitet. Es folgt die wunderschöne 3/4-Takt-Ballade "We are nowhere and it's now", auf der Conor Oberst neben einem wohl dosiert eingesetzten Bläsersatz auch von Gaststar Emmylou Harris gesanglich begleitet wird - Highlight des Albums, gemeinsam mit dem "Old soul song", einer trügerisch ruhig beginnenden, enorm kraftvollen Nummer, mit einem leidenschaftlichen Conor Oberst zum Ende des Songs.
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