Produktinformation
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| 1. At The Bottom Of Everything |
| 2. We Are Nowhere And It's Now |
| 3. Old Soul Song |
| 4. Lua |
| 5. Train Under Water |
| 6. First Day Of My Life |
| 7. Another Travelin'Song |
| 8. Land Locked Blues |
| 9. Poison Oak |
| 10. Road To Joy |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Platte des Jahres?,
Von
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Es scheint, als habe sich das musikalische Ich des Connor Oberst gespalten, und beide arbeiten nun an ihrer Neudefinition. Während „Digital Ash..." mit dem Elektropop flirtet, begibt sich „Im wide awake..." zurück zu den musikalischen Wurzeln. Ob in fragilen New-Country-Arrangements („First Day of my Life", Lua"), intensiven Blues-Nummern mit überraschenden Wendungen („Land Locked Blues") oder das fantastische, auf dem Finale von Bethoovens 9. Symphonie basierenden „Road to Joy", welches sich nach einer selbstironischen Einsicht in einer Kakophonie endet: Connor Oberst trifft den richtigen Ton, schreibt und textet voll Inbrunst und Herzblut. Dies gilt insbesondere für „We are Nowhere and it's now" in dem die Grand-Dame des Country Emmylou Harris die Background-Vocals übernimmt. Das diese wunderbare Platte jedoch niemals kitschig wird, liegt zuletzt auch an den teilweise bitteren Texten über Werden und Vergehen und den einmaligen Momenten dazwischen.Erfreulich ist auch die Produktion, die darauf verzichtet, Unebenheiten zu glätten und die intensive Studioatmosphäre gekonnt einfängt. Dieser heiße Anwärter auf das „Album des Jahres 2005" nimmt einen sofort gefangen und lässt einen nicht mehr los. Für mich in einer Linie mit Jeff Buckleys „Grace", wenn auch musikalisch durchaus verschieden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
.... und 5 von 5 sind auch noch zu wenig,
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Ich war ja nie so der Bright eyes Fan, eigentlich hab ich Conor Oberst ja nie so beachtet. Oberflächlich gesehen wäre das ja auch nicht so schlimm gewesen, denn seine Stimme ist gewöhnungsbedürftig, aber nach längerem Anhören dieser Platte auf alle Fälle mitreissend. Er legt soviel Ehrlichkeit und offenes Gefühl in diesejenigewelche beim Interpretieren seiner durch die Bank grossen Songs. Das geht schon mit "At the bottom of everything", der Eröffnungsnummer, los. Zuallererst wird eine Geschichte über einen sich betrinkenden Mann und einer Frau kurz vor einem Flugzeugabsturz erzählt. Sie fragt ihn nach dem Maschinendefekt, wo es jetzt hingeht und er antwortet lapidar: To a birthday party - your birthday party. Dann setzt eine fröhliche Folk - Countrymusik ein. Dazu noch der geniale Text, über Dinge des Lebens, über das was man tun und nicht tun sollte.Fertig ist ein Bombentrack. Ich fragte mich bei der Nummer 2 des Albums "We are nowhere and it's now" ob man den Opener noch toppen kann und er kann es. Das zieht sich durch das ganze Album bishin zum furiosen Finale "Road to joy". Da wird die Ode an die Freude zerlegt, zusammengebastelt und wieder zerstört, bis zur Textzeile "Make some noise", die sich mehr als nur bewahrheitet. Fazit: Das Folk Album, an dem sich alle anderen in der nächsten Dekade messen werden (müssen). Anspieltips: Verdammt .... alle! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Oh wie ist das schön!!,
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Nein, man musste kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass die Bright Eyes spätestens mit diesen beiden Alben durch die Decke gehen werden, waren doch schon die beiden Vorab-Singleauskopplungen auf Platz 1. und 2. in die amerikanischen Verkaufscharts eingestiegen. Da ist er nun also, der Herr Conor Oberst, auf dem Titelblatt jeder erdenklichen Musikzeitschrift und wird mit seinen gerade mal 24 Jahren nicht selten als „Wunderknabe" bezeichnet. Nicht zu unrecht, wie ich finde. Und da Conor noch nicht genug Alben in seinen jungen Jahren veröffentlicht hat (ich glaube weit über 7 Alben, mit 3 verschiedenen Bands), wirft er nun zwei Alben gleichzeitig auf den Markt, von welchen man keines missen möchte. Zum einen wäre da „I'm wide awake it's morning", welches ein klassisches Singer-/Songwriter Album mit Folk- und Countryeinflüssen darstellt, und zum anderen „Digital ash in a digital urn", welches sich experimentellem Elektro-Pop verschrieben hat. Mit dem erstgenannten Album ist ihm definitiv ein kleines Meisterwerk gelungen.Dabei klingt „I'm wide awake it's morning" offener, kompakter, klarer und weniger verzweifelt als der Vorgänger „Lifted, or the story...", aber natürlich nicht minder brillant. Zunächst einmal wird der Hörer in „The bottom of everything" mit einer traurigen Geschichte über einen Flugzeugabsturz auf die Folter gespannt, bevor die Platte dann letztendlich beginnen kann. Sie beginnt am Boden, mit einem Conor Oberst, der feststellt, dass er „really no one" ist. Der Song an sich ist eigentlich gleich die erste Bombe auf diesem Album, die so dermaßen einschlägt, wie das Flugzeug, das im „deep blue see" versinkt. Weiter geht's mit „We are nowhere and it's now", eine Ode an die Hoffnung mit dem bezaubernden Background Gesang von Emmylou Harris. Schöner geht's kaum, möchte man meinen. Aber doch, es wird noch besser: Für „First day of my life" kann man Conor Oberst eigentlich nur lauthals „Danke" zurufen. Schon jetzt ein Klassiker! Und wenn man seiner Freundin ein Mixtape mit Liebesliedern basteln will, dann darf dieser Song auf gar keinen Fall fehlen. In „Poison Oak" ist es dann wieder da, das Gefühl von Verzweiflung, wenn Conor „The sound of loneliness makes me happier" singt, großartig. Im Schlusstrack „Road to joy", welcher an Beethovens „Freude schöner Götterfunken" angelehnt ist, fühlt man sich dann auch wieder an alte „Lifted..." Zeiten erinnert, wenn nach den grandiosen Sätzen „I could have been a famous singer, if i had someone elses voice./ But failure's always sounded better, lets fuck it up boys./ Make some noise!" ein Soundgewitter losbricht, welches sogar die Frisur von Mr. Propper durcheinander wirbeln würde. Und Außerdem? Außerdem gibt's da noch das herrlich minimalistische Lua, den zum Ende hin immer lauter werdenden, mit Trompete untermalten „Old Soul Song", den Country-Stampfer „Another Travellin' Song" und das ebenfalls sehr countryeske „Train Under Water". Conor Oberst darf sich mit seinen Bright Eyes nun definitiv zu den ganz großen Zählen, ihn zu Hassen wird vielen mit diesem Album noch schwerer fallen. Ich persönlich habe definitiv schon lange keine solch wunderbare, tiefschürfende und eindringliche Platte gehört wie diese. Um noch mal Bezug zur Überschrift zu nehmen: So was hat man lange nicht gesehen, in diesem Fall natürlich „gehört". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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