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Im Visier der Geheimdienste: Deutschland und Russland im Kalten Krieg
 
 
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Im Visier der Geheimdienste: Deutschland und Russland im Kalten Krieg [Gebundene Ausgabe]

Helmut Roewer
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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [339kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 656 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Lübbe Hardcover); Auflage: OA. 1. Auflage (13. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785723261
  • ISBN-13: 978-3785723265
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 551.581 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Helmut Roewer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Wie wollen Sie die Wiedervereinigung erreichen?", wurde Konrad Adenauer im Bundestagswahlkampf 1949 gefragt. Der Vorsitzende der Westzonen-CDU antwortete: "Mit konspirativen Mitteln."Sein erklärter Gegner war Sowjetrussland. Für dessen Machthaber galt nach wie vor Lenins Satz: Erst wenn Deutschland fällt, kippt der Rest der Welt. 1945 war nur das halbe Deutschland militärisch in den russischen Machtbereich gefallen; danach schalteten die Kreml-Herren auf die bewährten Mittel der Konspiration zurück. Über vier Jahrzehnte dauerte das heimliche Ringen, dann kam für viele überraschend die deutsche Einheit. Der Kraftakt der Deutschen stürzte die Sowjetunion in den Untergang. Die Gegner holten Luft, die Karten wurden neu gemischt.Dieses Buch entreißt die geheimdienstlichen Akteure in dem nicht öffentlich erklärten Krieg ihrer Anonymität und schildert deren Aktionen und Verbrechen. Der Autor wurde geboren, als dieses Drama begann; in dessen beiden letzten Jahrzehnten war er einer der Akteure.

Über den Autor

Helmut Roewer studierte Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Arbeit als Anwalt, später Beamter im Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. 1994 - 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Zahlreiche Veröffentlichungen, z. T. gemeinsam mit Stefan Schäfer und Matthias Uhl.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nachrichtendienste suchen nach Nachrichten. Das klingt banal, ist aber spannend. Denn echte Nachrichten sind exklusiv und zuverlässig. Also sucht man nach Menschen, die Dinge wissen, die andere nicht wissen, und vor allem der "Gegner" nicht wissen soll. Kurzum, es geht um Geheimnisse, Verrat, Politik und Geld. Roewer, im Metier hinreichend bewandert, untersucht den russischen, pardon, sowjetischen Teilnehmer in dem großen Spiel. Erstaulicherweise sind die handelnden Personen nicht russische Agentenführer, sondern die Deutschen selbst. Einerseits als aktive "kalte Krieger" auf der jeweiligen Seite, wobei Roewers Sympathien zweifelsfrei den Antikommunisten und Feinden der Sowjetunion gilt. Andererseits stehen die (West-)Deutschen aber auch für unglaubliche Schlamperei, bornierten Dünkel und unfähige Bürokratie. Wer wissen will, wie es zuging im deutsch-deutsch-sowjetischen Geheimdienstkrieg wird mit dem kurzweiligen und oft zynischen Buch perfekt bedient. Und was noch besser ist: Roewer nennt die Klarnamen der westdeutschen Stasispitzel, nicht alle, denn es waren zu viele. Und die Frage stellt sich durchaus: Wurden schon einmal Bundesverdienstkreuze aberkannt? Zum Beispiel jenes, das Richard von Weizsäcker 1991 dem vermeintlich objektiven Ostforscher Götz Schlicht verlieh. Verantwortlich war der Journalist und Jurist als MfS-Spitzel jedoch für, so Roewer, "dutzende, wenn nicht hunderte" Verhaftungen in der DDR. Das Buch ist lesenswert für jene kritischen Geister, die Geschichte gesamtdeutsch denken möchten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Selten habe ich ein Buch diesen Umfangs so schnell zu Ende gelesen.
Für mich ist das (selbst) erlebte deutsche Nachkriegsgeschichte, teilweise noch als Kind, dann als Heranwachsender und junger Mann.
Das Buch liest sich einfach und ist keinenfalls dröge im Text, im Gegenteil es ergibt sich in der Nachbetrachtung so mancher Lacher, auch bedingt durch den Sprachstil des Autors.
Unbedingt zu empfehlen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Trotz mancher geäußerter Kritik ein interessantes
Buch von einem ehemaligen Offizier der Bundeswehr.
Vieles erinnert an die damaligen Ereignisse. Es
bestätigt auch die damaligen Vermutungen.

Allerdings jedoch ein rotes Tuch für ewig Gestrige
aus dem Bereich der früheren SED. Diese gibt es
leider noch nach 20 Jahren deutscher Einheit.
Hierzu gesellen sich die gemeinhin benannten
"Schläfer" im Westen unserer Republik.

Doppelagenten gab es überall, die nur wegen der
finanziellen Anreize oft ein doppeltes Spiel
spielten, ohne irgendwelche Gewissensbisse
zu haben.

JOSEF THEOBALD Im Visier der Geheimdienste: Deutschland und Russland im Kalten Krieg
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