Chao - Hsiu Chen wurde in Taiwan geboren, wo sie in den alten Weisheiten
des Buddhismus, Konfuzianismus und Toaismus unterrichtet wurde.
Sie studierte klassische Musik in Wien und Salzburg und arbeitet als
Schriftstellerin, Malerin und Komponistin in Rom und München.
Viel rumgekommen ist sie also auf jeden Fall, und in ihren Texten und
Kalligraphien dieses Buches hier ist das irgendwie auch zu sehen.
Es gehen gleichzeitig Ruhe und Energie von ihren Bildern aus;
Sehr minimalistisch, wie es typisch ist für die zeitgenössische
asiatische Kalligraphie (und eigentlich auch für die ältere :-)).
Die Gedichte sind jeweils mit chinesischen Schriftzeichen abgedruckt,
daneben findet man den Versuch einer Übertragung ins Deutsche.
Kurze humorvolle Erzählungen sind auch noch zu finden, kurzum,
ein vielfältiges Buch, schön zum Anschauen, erholsam zu lesen.
Ein Gedicht aus dem Buch:
Nichts bleibt
In meinem
Geist
Nichts bleibt
In meinem
Körper
Hierher
Komme ich
Frei
Dorthin
Gehe ich
Frei