Dieses Buch schildert spannend und nachvollziehbar die Entwicklung eines verwöhnten englischen Mädchen hin zu einem selbständigen und letztendlich angesehen Mitglied eines kleinen Ortes im Outback in der Nähe des Lake Eyre. Ich hätte am Anfang der jungen Dame so manches Mal einen Tritt in den Allerwertesten gegönnt, so unsympathisch wurde sie dargestellt. Mehr und mehr aber wandelte sie sich zu einem ernstzunehmenden Menschen, der es sogar lernt, sich zu entschuldigen. Alle - ohne Ausnahme - alle Bewohner dieser kleinen Outback-Stadt wurden mit ihren Stärken und Schwächen so liebevoll gezeichnet, dass es eine Freude war, ihr Leben zu verfolgen. Manches Mal habe ich auch herzlich lachen müssen. Der Schreibstil in diesem Buch von Elizabeth Haran ist unglaublich lustig, aber auch fesselnd. Besonders gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Aborigines und die Schilderungen ihrer Lebensumstände. Man kann gar nicht oft genug darüber berichten, wie und warum sie so leben, wie sie leben und ihren Verbund mit dem Land, welches sie durchwandern.
Eine sehr schöne Geschichte, die zu keiner Zeit langweilig war. In Marree war wirklich immer etwas los, und ein Abenteuer jagte das andere.