STORY: Karen lebt ein ruhiges Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Kurz vor ihrer Hochzeit mit Matt taucht ein fremder Mann auf und behauptet, der Ehemann Karens zu sein. Vor vier Jahren sei seine Frau Emily verschwunden - genau zum gleichen Zeitpunkt, an dem Karen völlig verstört in der Stadt eingetroffen war. An die Zeit davor kann sich Karen nicht erinnern, ihre Träume sind jedoch durchdrungen von Bruchstücken aus ihrer Vergangenheit. Sie beschließt, ihren Gedächtnislücken auf den Grund zu gehen. Der Schlüssel zu ihrer geheimnisvollen Biographie liegt in einer verdrängten Kindheit. KRITIK: Regisseur David Burton Morris ("Love-Chrash") versucht mit seinem psychologisch angehauchten TV-Drama, das Thema Amnesie packend und mit Thrill zu inszenieren. Ohne Facetten und überraschende Plotwendungen bleibt allerdings die Spannung der Schicksalsgeschichte auf der Strecke. Über diese Längen kann die Darstellerriege ansatzweise hinwegtrösten. Auf die Suche nach ihrer Identität schickt Morris Gail O'Grady ("Noch einmal mit Gefühl"), die als Frau ohne Vergangenheit neben dem ewigen Nebendarsteller Dennis Boutsikaris ("Mein Mann Picasso") durchaus sehenswert ist.