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Im Spiegel der Sprache: Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht (dtv Sachbuch) Taschenbuch – 1. Dezember 2012

3.9 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen

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Beeinflusst unsere Muttersprache die Art und Weise, wie wir denken? Diese spannende Frage hält Guy Deutscher nach wie vor für ungeklärt. Seinen zeitgenössischen Forscher-Kollegen unterstellt der in England lebende und lehrende Autor, vor dieser kniffligen Frage zu kneifen. So ist es nur konsequent, sich selbst auf die Suche nach Antworten zu begeben. Allen, die es ganz genau wissen wollen, verrät Im Spiegel der Sprache seine Resultate.

Gründlich legt der Sprachwissenschaftler zunächst dar, welche Diskussionen über „Sprache und Denken“ seit dem 19. Jahrhundert geführt wurden – von Gladstones Thesen zu Homers Farbbetrachtung bis zu wilden Theorien über so genannte primitive Völker. Leser erfahren, wie diejenigen, die annehmen, unsere Wahrnehmung sei kulturell geprägt, sich an jenen reiben, die glauben, Menschen erleben ihre Umwelt von Geburt an weltweit in gleicher Art und Weise. Außerdem erklärt Deutscher im Vorbeigehen das Prinzip der biologischen Evolution. Gleichzeitig räumt der Autor mit kulturrevolutionistischem Unfug auf, in dessen Fahrwasser nicht nur die Sprache der australischen Aborigines eurozentrisch herabgewürdigt wurde.

Zurück zur Grundfrage: Dass unsere Sprache unser Denken beeinflusst – diese These haben Edward Sapir und Benjamin Whorf vehement vertreten. Ebenso entschieden lehnt ein führender Repräsentant der nachfolgenden Forscher-Generation, Noam Chomsky, ihre Theorie ab. Nun bringt Guy Deutscher wieder Leben in die Diskussionsbude. Im Gegensatz zu Chomsky erkennt der Linguist den Einfluss der Muttersprache aufs Denken an. Seine Argumente sind jedoch wesentlich feingliedriger als diejenigen von Sapir und Whorf, die ohnehin als widerlegt gelten.

Um ein populärwissenschaftlicher Knaller zu werden, präsentiert sich Deutschers Sachbuch zu detailversessen. Außerdem wäre es aufgrund vieler Fragezeichen verfrüht, bereits jetzt einen einträglichen Schlussstrich zu ziehen. Wer selbst Ausrufezeichen setzen will, dem empfiehlt der Autor, über die unterschiedliche Wahrnehmung von Farbe, Raum und Geschlechtszuordnungen zu forschen. Schließlich gilt in Abwandlung zu Ludwig Wittgenstein: Worüber man sprechen kann, darüber muss man nicht schweigen. Vor allem nicht, wenn es akademische Lorbeeren zu ernten gibt.
– Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

»Ein sehr interessantes Buch für wissbegierige Naturen, die den Dingen gerne auf den Grund gehen.«
Katha Uziel, Doppelpunkt 15.10.2013

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Carla HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 27. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Der Zusammenhang zwischen Sprache und Kultur ist in meinen Augen eine der faszinierendsten Angelegenheiten die es zu entdecken gilt und entsprechend gespannt war ich auf das neue Buch des Linguisten Guy Deutscher. Zu Recht! Das Buch ist hervorragend geschrieben und gewährt interessante Einblicke in die Sprach- und Kulturwissenschaft.

Zum Inhalt:
Die Vorstellung, dass die Grenzen unserer Sprache auch die Grenzen unseres Denkens wären, ist immer noch ziemlich populär. Edward Sapir und sein Schüler Benjamin Lee Whorf - v.a. bekannt durch die heute umstrittene Sapir-Whorf-Hypothese von der sprachlichen Relativität - haben dafür gesorgt, dass immer noch vielfach davon ausgegangen wird, dass unsere Sprache eine Art "Gefängnis" ist. Warum dies nicht so ist, aber welchen (recht geringen) Einfluss die Sprache nichtsdestotrotz auf unser Denken hat, zeigt Deutscher hier anhand von drei Beispielen: Farbe, Raum und Genus.
Was bedeutet das nun genau? Deutscher räumt mit falschen Vorstellungen von Natürlichkeit im Zusammenhang mit Sprache auf. Hinter den meisten uns "natürlich" erscheinenden Dingen stecken nämlich kulturelle Konventionen. Das Beispiel Farbe ist verblüffend. Anhand von antiken Texten (v.a. von Homer) zeigt der Autor auf, welche für unser heutiges Verständnis seltsame Farbwahrnehmung die antiken Griechen gehabt haben müssen. "Veilchenfarbene Schafe"? "Weinfarbenes Meer"? War Homer etwa farbenblind?! Warum kommt keine Schilderung des unendlich blauen Himmels bei ihm vor? Und warum kennen heute viele Sprachen noch keine Unterscheidung von blau und grün? Steckt dahinter ein anatomisches Defizit? Diese Frage wird hier eindeutig mit "nein!" beantwortet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nach <Du Jane, ich Goethe>, einer kurzen Geschichte der Entwicklung der Sprache, legt Guy Deutscher mit diesem Werk nach. Die Beeinflussung der Kultur einer Gesellschaft durch eine bestimmte Sprache, gar die durch Sprache bedingten unterschiedlichen Gedanken und Wahrnehmungen will der Autor verdeutlichen. Dies ist nicht weniger als eine Gegenposition zur modernen Linguistik - und dazu noch eine überzeugende. Deutscher besticht durch anschauliche Beispiele und widerlegt rein genetisch bedingte Sprachtheorien.
Mindestens ebenso interessant ist die Wechselwirkung zwischen Sprache und Sehfähigkeit des Menschen. Die faszinierenden Beispiele, ergänzt durch einen sehr hilfreichen Farbbildteil, lassen einen nicht mehr los und man liest das Buch fast in einem Atemzug.
Ungemein interessant, fachlich fundiert, fesselnd geschrieben und sehr anschaulich. Fazit: sehr lesenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
'Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht' - so der Untertitel. Da habe ich mir handfeste Aussagen und Beispiele erhofft, die zeigen, durch welche sprachlich gefärbte Brille, Sprecher verschiedener Sprachen ihre Welt wahrnehmen und wo deutliche Unterschiede in dieser Wahrnehmung liegen.

Die Hoffnung, dies durch Lektüre des Buches tatsächlich zu erfahren, schwand zunehmend, nachdem ich mich durch die ersten 100 Seiten gequält hatte, die sich allein mit dem Thema Benennung von Farben in verschiedenen Sprachen befassen. Warum grenzt man im Deutschen die Farben blau und grün als solche voneinander ab und benennt nicht einen bestimmten Farbbereich als blün (blau-grün)? Warum gibt es in anderen Sprachen jedoch tatsächlich so etwas wie blün? Gibt es hier Unterschiede in der Wahrnehmung, die zu unterschiedlichen sprachlichen Ausprägungen führen oder beeinflußt umgekehrt die Sprache die Wahrnehmung? Dieses Thema wird in seiner ganzen historischen Bandbreite (ausgehend von den Farbdarstellungen in Homers Odyssee) zu einer Farbodyssee ausgewalzt und wer Freude an Biologie, Evolutionstheorien und Genetik hat und sich im einzelnen über historische Ergebnisse und Testanordnungen aus diesen Bereichen zum Thema Farbensehen interessiert, kommt hier sicher auf seine Kosten.

Der zweite Teil des Buches behandelt dann immerhin noch zwei weitere Themen (Sprachen, deren Sprecher sich in personenbezogenen Koordinaten (rechts, links) bzw. absoluten Koordinaten (Ost, West, ...) orientieren und Sprachen, die Dingen ein Geschlecht zuordnen (die Sonne, der Mond) und solchen die es nicht tun (das Sonne, das Mond).
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein durchaus unterhaltsam geschriebenes Buch, das den Eindruck erweckt, es würde den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken thematisieren. Ein vor allem für linguistische Laien interessantes Thema, weil dazu jeder Fremdsprachenlerner aus eigener Erfahrung etwas beisteueren kann. Die von Deutscher ausgewählten Beispiele sind dementsprechend auch so, dass man keine Fachkenntnisse benötigt, um ihre Implikationen zu verstehen, z.B.Farbbezeichnungen oder Modi.

Bei der Kernthese des Buches scheint es sich um eine Version der Sapir-Whorf-Hypothese handeln, nach der die Sprache die Weltsicht prägt. Diese These war jahrzehntelang ein Tabu unter Sprachwissenschaftlern, nachdem bekannt wurde, dass viele der ursprünglichen Belege falsch oder irreführend interpretiert worden waren. Eine mildere Version dieses Sprachrelativismus, den auch Deutscher zu vertreten scheint, ist in letzten Jahren wieder salonfähig geworden: Verschiedene Sprachen begünstigen die Konzeptualisierung verschiedener Wirklichkeitsausschnitte verschieden stark.
Das ist allerdings nicht besonders überraschend, da die Effizienz jeder natürlichen Sprache auf dem Funktionieren konzeptueller Metaphern basiert (Lakoff/Johnson 1981), ohne diese wäre es kaum möglich, der Realität sprachlich Herr zu werden. Hierfür bietet Deutscher dann auch eine große Anzahl anschaulicher sprachlicher Kuriositäten aus allen Ecken und Enden der Welt auf, was zweifellos die Stärke des Buches ist.
Dessen Schwäche liegt darin, dass aus dieser "Schmetterlingssammlung" eigentlich nicht viel folgt. Wie der bekannte kanadische Psychologe Pinker sinngemäß formulierte: "Wenn Sprache nicht das logische Denken beeinflusst, ist sein Einfluss trivial.
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