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Im Spiegel des Bösen: Ein Kriminalkommissar erzählt
 
 

Im Spiegel des Bösen: Ein Kriminalkommissar erzählt [Kindle Edition]

Peter Schnieders , Fred Sellin
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Er war der wirkliche „Tatort-Kommissar Ballauf“ von Köln – Peter Schnieders (64). 43 Jahre lang war er als Polizist im Dienst, von 1997 bis 2002 leitete er das Kommissariat für Tötungsdelikt (K11). (Kölner Express)

"Er ist einer der außergewöhnlichsten Kriminalkommissare der Republik" (Daheim + Unterwegs, WDR)

Kurzbeschreibung

Ein faszinierender Einblick in die kriminalistische Ermittlungsarbeit – authentisch und spannend


Mord, Entführung, Erpressung, Raub – Peter Schnieders kennt die Abgründe des Lebens. 43 Jahre war der Kölner Polizist, 36 davon bei der Kriminalpolizei. Noch heute kann sich der mittlerweile pensionierte Kommissar an alle wichtigen Fälle erinnern. In seinem Buch erzählt er aber nicht nur von seinen spektakulärsten Einsätzen, wie etwa dem Attentat auf Oskar Lafontaine, sondern auch von jenen, die ihn am meisten bewegten. Bei seiner Arbeit, in unzähligen Verhören, kam er Tätern so nah wie sonst kaum jemand. Er erlebte aber auch das Leid der Opfer und Hinterbliebenen. Und obwohl der Großteil der Fälle, in denen er ermittelte, aufgeklärt werden konnte, sind es keine Heldengeschichten, die er erzählt. Sondern vielmehr Geschichten vom alltäglichen Grauen und dem ewigen Kampf gegen das Böse, jeden Tag aufs Neue.



Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 427 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. Mai 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007HEUZ8Y
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #25.479 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie die Mordkommission wirklich arbeitet 29. Mai 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Manches Mal sind es reine Zufälle, die zur Aufklärung eines Falles führen. Manches Mal akribische, von außen betrachtet her langwierige und 'trockene', Fleißarbeit. Manches Mal, und das gar nicht so selten, gelingt eine Aufklärung gar nicht.

Peter Schnieders, ehemaliger Chef des Kriminalkommissariats K11 (Mordkommission) in Köln, legt in diesem Buch einige Fälle aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz nun gut lesbar vor, die dem Leser einen Einblick in die Realitäten der Arbeit geben, Eine Realität, die bei Weitem anders in der Regel stattfindet, als in den einschlägigen Serien im Fernsehen oft verdichtet gezeigt wird.

Neben den Fakten, die Schnieders einzubringen hat, besticht das Buch in den einzelnen Kapiteln aber auch, und dies ist sicherlich in hohem Maße dem Co-Autor Fred Sellin geschuldet, durch eine hervorragende Lesbarkeit und eine intensive Möglichkeit, sich in die Handlungen und Personen innerlich einzufühlen. So, wie im Kapitel 'Die Frau' minutiös die innere Befindlichkeit einer 'in sich weggleitenden' Frau, die, mit zwei Küchenmessern bewaffnet, sich auf den Weg macht. Eine Frau, die bei behandelnden Ärzten als 'unberechenbar' galt und die sich späterhin auf Oskar Lafontaine stürzen wird. Mit einem der Messer.

Biographische Hintergründe, im Ablauf erzählt fast wie ein Thriller, die polizeiliche Arbeit hier von der Seite her geschildert, die Zusammenhänge im Nachhinein aufdeckt, das ist durchaus anregend und spannend zu lesen. Wie bei so vielen anderen Fällen, wie es die Grundlage der ermittelnden Arbeit ausmacht fast generell ausmacht, Puzzlestein um Puzzlestein wird zusammengetragen, bis sich ein gesamtes Bild ergibt.

Wozu auch Zufälle gehören wie bei dem Mord an einem jungen Mädchen, der letztlich nur durch die Information eines V-Mannes aufgeklärt werden konnte. Aber auch das kommt vor im Buch, dass die Polizei den Täter kennt, durchaus ahnt, wie er vorgegangen ist und dass er schuldig ist, aber letztlich keine wirklich handfesten Beweise vorweisen kann und damit nicht handlungsfähig ist. Dies sind erkennbar und verständlicherweise bittere Momente für Peter Schnieders.

Neben eben auch andern, wie die Jagd auf das 'Sex-Phantom', die Schnieders durchaus packend aus Sicht des Täters und, im zweiten Teil, aus seiner eigenen Perspektive her schildert und in vielen Details nachvollzieht.

Sachlich fundiert, flüssig und nachvollziehbar geschrieben bietet das Buch einen realistischen und interessanten Einblick hinter die Kulissen echter Polizeiarbeit mit ihren vielfachen Verästelungen, Täterprofilen, Motiven und Tatvollzügen. Wobei gerade die intensive Darstellung der Hintergründe der Taten und der inneren Befindlichkeit der Täter den Leer mit in den Bann ziehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was gibt's zu meckern? 18. Dezember 2012
Von Lydscha
Format:Gebundene Ausgabe
Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Ich mag den sprachlichen Stil und finde ihn auch überhaupt nicht trocken, im Gegenteil musste ich persönlich sogar ab und an schmunzeln..Authentische Erzählungen von Mord und Totschlag sind von Natur aus erschreckend und angsteinflößend, da verstehe ich immer nicht, warum das Ganze sprachlich noch aufgepuscht werden soll?

Die Geschichten werden gradlinig erzählt ohne dieses ewige Ausschweifen und Rumgequatsche über Arbeitskollegen und Jobs bei der Mordkommission.
Die Geschichten zeigen, wie bis dahin (mehr oder weniger) unbescholtene Menschen zu Mördern werden, dass es manchmal bloß ein dummer Zufall ist, wer Opfer wird (und wer Täter).

Die Motive sind seit je her die Selben- Liebe, Gier, Eifersucht und so weiter.

Für mich 10 gelungene Tatsachenberichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten aus dem Leben eines Kriminalkommissars 8. Februar 2013
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Als leidenschaftlicher Leser guter Kriminalromane finde ich dieses Genre mal ganz anders dargestellt.
Zugegeben, es ist ungewohnt gegenüber den "Romanen" aber dadurch auch widerum besonders interessant.
Hinzu kommt, dass Peter Schnieders, über viele Jahre in Köln tätig, immer wieder über Presse und TV vielen Kölnern
ein Begriff und dadurch gewissermaßen ein "alter Bekannter" ist. Der Schreibstiel erweckt teilweise den Eindruck, eine
Story persönlich erzählt zu bekommen.
Sicherlich ein interessanter Aspekt als Ergänzung zu den sonstigen Romanen.
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