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Im Sommer der Mörder
 
 
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Im Sommer der Mörder [Gebundene Ausgabe]

Oliver Bottini
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: Scherz Verlag, Frankfurt; Auflage: 1 (16. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 350211000X
  • ISBN-13: 978-3502110002
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 552.809 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Oliver Bottini
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Im Schwarzwald brennt eine Scheune. Die örtliche Feuerwehr versucht zu löschen. Doch plötzlich bricht der Boden ein und verschluckt während einer riesigen Explosion vor aller Augen einen Feuerwehrmann. Spätestens dann ist klar: Dies ist keine gewöhliche Feldscheune - man ist auf ein geheimes Waffenlager gestoßen. "Im Sommer der Mörder" ist der Nachfolger des vielbeachteten Erstlings von Oliver Bottini "Mord im Zeichen des Zen". Im ersten Roman hat er seine alkoholkranke, sensible Heldin meisterhaft portraitiert. Inzwischen ist Kommissarin Luise Boni trocken, aber ihre Nöte sind nicht kleiner geworden. Regionalkrimis werden normalerweise ein wenig anders erzählt. Trotz dieses actionreichen Einstiegs ist Bottinis Sprache leise, subtil, unspektakulär. Und er hat uns viel zu sagen: §ber die politischen Verhältnisse, die Verwirrungen, mit denen Menschen konfrontiert werden, und wie sie damit umgehen. (gks)

Kurzbeschreibung

Sommer im Breisgau. Kirchzarten ist der friedlichste Ort der Welt. Bis eines Tages im Morgengrauen ein kleiner Holzschuppen in Flammen aufgeht - und urplötzlich ein Inferno losbricht. Verheerende Explosionen überraschen die Freiwillige Feuerwehr ... Die Idylle von Kirchzarten war trügerisch: Unter dem Schuppen hatten Unbekannte ein illegales Waffenlager angelegt.

Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì steht vor dem schwierigsten Fall ihrer Karriere. Erste Spuren führen zurück in das zerfallende Jugoslawien der Neunziger Jahre. Doch als ein kaltblütiger Mord geschieht, beginnt Louise zu begreifen, dass der Fall weit größere Dimensionen hat."


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Bottini - und das Problem, spannende Krimis zu schreiben, 26. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder (Gebundene Ausgabe)
Die Überschrift hört sich schlimmer an, als ich es empfand. Denn Oliver Bottini hat eine angenehm lesbare Sprache, anspruchsvoll aber nicht abgehoben, die Gedankengänge in diesem Buch sind gut geschildert, man empfindet mit den Charakteren. Louise als ehemals Alkoholikerin und ihre Schwierigkeiten, ihre Kämpfe, sind so treffend geschrieben, dass der Leser ihren innerlichen Zwiespalt richtig spürt.

Und ihr Chef, Herr Almenbroich war mir sympathisch. Endlich mal wieder ein alter Mann mit Würde, der Verständnis hat für sie - aber sich auch gewissen Regelungen nicht widersetzen kann. Solche Leute mag ich, vor allem in Krimis.

So weit, so gut.

Wenn ich zurückdenke, zum Beispiel an meine dreieinhalb Sterne für Thomas Kasturas: Der vierte Mörder und gar an die vier Sterne für Andrea Schenkels: Tannöd - dann kann ich Bottini hier nur drei Sterne geben.

Weil: Im Sommer der Mörder ein angenehm lesbares Buch ist, gute Beschreibungen, interessante Charakterschilderungen, ist ja alles da - aber der Kriminalfall an sich mir zu langweilig war. Würde in der Realität ein illegales Waffenlager in einem Dorf gefunden werden, spielt es sich vermutlich genau so ab, wie hier beschrieben. Keine schnelle Action, keine Verfolgungsjagden, sondern in erster Linie eine Streiterei der Instanzen. Viel Kleinarbeit und Herumfahren.

Ausnahmsweise ist mir mal so Manches in diesem Krimi einen Hauch zu authentisch und real gewesen. Es machte das Buch schlichtweg trocken.

Während des Lesens habe ich mich oft dabei erwischt, dass mir die Auflösung des Falls eigentlich egal war. Die Menschen als Privatpersonen waren nicht uninteressant, aber der Fall hat es traurigerweise nicht geschafft, mich wirklich zu packen.

Der zweite Kritikpunkt: Zu viel Bezug auf den vorigen Fall von Louise. Ich bin bestimmt nicht der einzige Leser hier, der nur: Im Sommer der Mörder gelesen hat. Mich stört es keinesfalls, wenn die Hauptperson eine gewisse Geschichte aus vorangegangenen Büchern erzählt, aber hier war zu viel Vergangenheit zu präsent und hat den aktuellen Fall behindert.

Ich hätte mir gewünscht, Bottini hätte die Energie, die er an die Erinnerungen von Louise aufgewendet hat, lieber in eine packende aktuelle Story investiert.

Zusammenfassend würde ich dieses Buch Leuten mit viel Zeit empfehlen, die sich gerne näher mit den Kontrahenten eines Buches auseinandersetzen - für ein verregnet graues Wochenende ist dieses Werk geeignet und Leuten mit hohem sprachlichen Anspruch ist Bottinis Stil vielleicht sogar mehr Wert, als vordergründig eine spannende Kriminal-Handlung.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Krimipreis 2007 - warum?, 19. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder (Taschenbuch)
Auch ich hatte den Krimi wg. des Krimipreises 2007 in der Hoffnung auf spannende Unterhaltung an den Sommerabenden gekauft. Ich habe mich bis zum ersten Drittel durchgekämpft und das Buch dann beiseite gelegt. Zuviele Personen, zuviele Verweise auf das Vorgängerbuch, total verwirrend und mit vielen völlig uninteressanten Details die liebe Louise betreffend gespickt. Habe mich selten so gelangweilt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schöne Sprache - schlechter Plot, 10. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Sommer der Mörder (Taschenbuch)
Das zweite Buch gefällt mir besser.

Nach wie vor bleibt die Hauptkommissarin eine unsympathische Person von der man manches Mal genervt ist. Aber so ist das im Leben: es gibt solche und solche und mir macht es schon Spaß mich etwas nerven zu lassen, wenn der Schreibstil dabei so detailreich und leise und nebenbei stattfindet.

Was mich auch am zweiten Buch stört ist, daß der eigentliche Kriminalfall eine Nummer zu groß gegriffen ist. Muss es gleich ein Waffenlager und internationaler Terrorismus sein, wenn man ein eher leises Buch schreibt und viel Zeit auch auf die Personen verwendet? Ich finde, daß der Schreibstil und die Detailverliebtheit bei der Personenbeschreibung nicht im Einklang mit den Verbrechen ist. Dies sind meiner Meinung nach eine Nummer zu groß.

Hier würde ich mir leisere Töne wünschen.
Das hat mich schon im ersten Buch gestört, daß plötzlich auf ein paar Seiten ein internationaler Kinderhändlerring thematisiert wird, was dem Thema nicht gerecht wird. Da hätte es mehr Details und mehr Seiten bedurft.

Jetzt bin ich gespannt, ob er sich für sein 3. Buch einen besser zu seinem Stil und seinen Personen passenden Plot sucht.
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