Frances Austin, Tochter von Alyssa Austin, ist verschwunden, im Haus wurden Blutspuren entdeckt. Doch man kann sie nicht finden. Da bittet Weather Davenport, Alyssas Freundin, eben Lucas den Fall zu übernehmen und mal rumzugucken. Wie so oft, anfangs sehr desinteressiert, macht sich Lucas an den Fall ran. Alsbald stößt er auf erste Spuren. Und als man dann auf ihn schießt und er verletzt wird, nimmt er die ganze Sache etwas ernster und persönlich. Und nebenher hat er die Geliebte eines üblen Gangsters im Auge, die auf dessen Rückkehr er sehnsüchtig wartet...
Also, dieser Teil ist wieder besser als Teil 17, Mordlust. Liegt zum einen daran, dass Del wieder eine größere Rolle spiel - wenn auch erst im letzten Drittel - und damit wieder die gute Dynamik zwischen Lucas und Del aufkommt, zum anderen ist im Gegensatz zum Vorgänger wieder mehr Action drin. Am Anfang wird ein Gangster aufgebracht, da gehts ein bissl ab. Und der Nebenhandlungsstrang mit dem Gangster Siggy, auf dessen Rückkehr man wartet, der hat einen echt tollen und actionreichen Showdown. was die Haupthandlung angeht, die ist okay, hat auch nen guten Schluss eigentlich - hab da schon viele negative Meinungen zu gelesen -, aber ich muss sagen, dass sich das Buch in der Mitte etwas zieht. Klar, Lucas ist die Hauptrolle, der Held, ich mag ihn auch. Aber ohne seine Sidekicks, immer nur alleine, mit seiner Sekretärin und dieser doofen Aushilfe Sandy, die immer Sachen aus Akten wühlt, das ist eher langweilig. Daher: mehr Del, wieder mehr Sloan, mehr Shrake und Jenkins, die ich langsam auch lieb gewinne.
Aber alles in allem ein solider Prey-Thriller.