Andie Henning, die junge und engagierte FBI-Agentin, sucht einen Serienmoerder, dessen Opfer eines gemeinsam haben: sie aehneln sich sehr stark. Da meldet der Staranwalt Gus Wheatley seine Frau Beth als vermisst. Schnell stellt sich heraus, dass die weiblichen Opfer sehr grosse Aehnlichkeiten mit Beth haben, sie ist aber nicht unter den Opfern. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich immer mehr die Frage, ob Beth das naechste Opfer sein wird oder ob sie gar Komplizin des Taeters ist. Die Ermittlungen fuehren Andie als Undercover-Agentin in eine Sekte, deren Anfuehrer in den Verdacht geraten ist, der Taeter zu sein. Allein auf sich gestellt, ohne Kontakt zum FBI und abgeschnitten von der Umwelt muss Andie versuchen herauszufinden, was es mit dieser Sekte auf sich hat. Parallell zu den Ermittlungen von Andie werden die Versuche von Gus Wheatley , seine Frau zu finden und seine Noete im Beruf als Staranwalt und mit seiner 6-jaehrigen Tochter, fuer die er nun allein zustaendig ist, geschildert. Die Ermittlungen von Andie und Gus beruehren sich teilweise, werden meines Erachtens jedoch nicht so richtig zusammengefuehrt. Alles plaetschert so vor sich hin, es ist nicht richtig schlecht, aber auch nicht sonderlich spannend. Die sympathischen Charaktere und die gute Schilderung der FBI-Ermittlungsarbeit machen das Buch gut lesbar, es ist aber kein Verlust, wenn man es nicht liest; deshalb durchwachsene 3 Sterne.