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Im Schatten der Lilie
 
 
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Im Schatten der Lilie [Gebundene Ausgabe]

Patrice Leavold
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Bastei Lübbe (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785720114
  • ISBN-13: 978-3785720110
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.249.883 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Patrice Leavold
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit fünfzehn Jahren wird Eleonore von Aquitanien Königin von Frankreich, nicht ahnend, dass sie einst auch über England herrschen wird. Mit fünfundzwanzig zieht sie mit den Kreuzfahrern ins Heilige Land. Sie besiegt Hunger, Krankheit, Gefahren. Nur ihre Liebe zu Geoffroi, Graf von Anjou, besiegt sie nicht. Diese heimliche Liebe ist das eigentliche Abenteuer im Leben der Eleonore von Aquitanien, ein Abenteuer, das in der Geschichte des Mittelalters seinesgleichen sucht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kyrrdis TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eleonore liebt ihren Geliebten. Aber sonst tut sie in diesem Roman nicht sehr viel. Der beste Teil war der über den zweiten Kreuzzug, weil sie da von ihm getrennt war. Da ist nur jedes dritte, und nicht jedes zweite Wort sein Name.
Leavold hat es fertiggebracht, eine der faszinierendsten Frauen ihrer Zeit zu einem verliebten Weibchen zu reduzieren.

Außerdem ist dieser Roman viel zu sehr aus der Sicht unserer Epoche geschrieben. Wir haben hier zB einen mittelalterlichen Fürsten, der sich bitter darüber beklagt, daß seine Ehefrau so unangenehm ist und er so unglücklich in der Ehe ist. Sie hat ihm Land, Macht und drei Söhne eingebracht, was genau das ist, was sich ein mittelalterlicher Mann von einer Ehe erhofft hat. Liebe? Die spielte damals in der Ehe kaum eine Rolle.
Im Prinzip könnte diese Geschichte, mit veränderten Namen und etwas veränderter Ausgangsituation auch in jedem anderen Jahrhundert spielen, aber das ist es nicht, was ich mir von einem historischen Roman erwarte.
Wer Liebesromane mag, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Aber wer nach einem historischen Roman sucht oder nach einem glaubwürdigen und interessanten Bild von Eleonore von Aquitanien, der sollte besser ein anderes lesen.

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nette Phantasie 14. November 2004
Format:Taschenbuch
Zwei Sterne bekommt das Buch, weil es stilistisch recht gut auch unterhaltsam geschrieben ist. Kennt man aber "Eleonore von Aquitanien - Königin der Troubadoure" von Regine Pernoud, fällt einem sofort einiges auf, das so wie beschrieben nicht stimmt. Man kann Patrice Leavold zumindest zugute halten, daß die Eckdaten der Geschichte stimmen.

Aber eigentlich war Eleonore eine faszinierende Frau mit einem eigensinnigen Wesen, kein verliebtes kleines Mädchen, von dem man das Gefühl hat, daß sie sich kein bißchen weiterentwickelt. Der Roman beginnt, als Eleonore 15 ist und am Ende des Buches könnte man noch immer glauben, es mit einem unreifen Mädchen zutun zu haben, das eher besserwisserisch als klug ist.

Und eigentlich liebte König Louis VII. Eleonore "mehr als vernünftig wäre" und war ihr ein respektvoller Ehemann. Daß am Anfang seiner Regierung viele seiner Handlungen auf Eleonore zurückgehen, wird verschwiegen und als eigene Dummheit des Königs hingestellt. Ohnehin ist die Dummheit neben der Frömmigkeit die herausragenste Eigenschaft des Roman-Louis.

Es ist an manchen Stellen des Buches tatsächlich eher amüsant, wenn König Louis so eindeutig zum "Bösen" gemacht wird, daß es richtig überzeichnet wirkt. Dagegen wird Eleonores Liebhaber in so hohen Tönen gelobt, daß man darüber ebenso lachen muß.

Patrice Leavold hat also einen Liebesroman geschrieben, der vielleicht eine nette Phantasie ist, aber auf historisch belegbare Beziehungen zwischen den Figuren oder deren Charakter wenig bis gar keine Rücksicht nimmt.

Wer gerne historisch angehauchte Liebesromane liest, der wird an dem an sich gut geschriebenen Buch Freude haben, jemand der Eleonore von Aquitanien kennt wird sehr enttäuscht sein.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Oh Geoffroi, Geoffroi". Damit sind bereits 70% des Inhalts erzählt. Eleonore, eine der faszinierendsten und mächtigsten Frauen der Geschichte (1122-1204), Königin zweier Länder, Mutter von Richard Löwenherz, hat in Leavolds Fassung kaum mehr zu erzählen. Entweder Eleonore oder der Autor müssen ziemlich dämlich gewesen sein :-)

Hat man sich 600 Seiten mit der flachen Story ohne Spannung und einer Gefühls- und Gedankenwelt auf Kinderbuch-Niveau abgefunden, kommt es plötzlich doch noch zu einer Überraschung: es hört einfach mittendrin auf! 1152, kurz vor der Überfahrt nach England. 50 Jahre fehlen also einfach. Wahrscheinlich dürfen wir diese in einem spannenden zweiten (oder gar dritten?) Band genießen. Das finde ich dreist, wenn so was nicht auf dem Titel steht. Meine Empfehlung: gar nicht erst mit dem ersten Band anfangen.

Andere Biographien sind stilvoller, spannender und auch noch vollständiger, z.B. der Roman von Tanja Kinkel, "Die Löwin von Aquitanien".
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