Mittlerweile ist das Buch "Im Schatten des Allmächtigen" schon ein Klassiker in der christlichen Sekundärliteratur. Es handelt sich hierbei um die Veröffentlichung von Tagebuchaufzeichnungen und Briefen von John Elliot, die nach seinem frühen Tod von seiner Frau mit viel Liebe biographisch zusammengestellt wurden. In bereits jungem Alter gab John Elliot sein Leben Gott voll und ganz hin, sein Tod unter den Aucas war daher lediglich die letzte Vollendung des Lebens dieses Gottesmannes. Elliots Tagebuchaufzeichungen offenbaren seine tiefgehenden Gedanken, die er sich zur Bibel gemacht hat, sein Werdegang und seine Entwicklung von einem Studenten zu einem Missionar. Seine Tagebuchaufzeichnungen sind ergreifend, weil man spürt, dass Elliot auch nur ein Mensch war, dass er unter denselben Anfechtungen, Nöten und Problemen litt wie jeder andere Christ. Aber das war niemals eine Ausrede für ihn und er konnte in seinem kurzen Leben doch auf extreme und radikale Weise von Gott gebraucht werden. Seine Haltung gegenüber dem Wort Gottes war absolut und kompromisslos, und wenn er den Willen Gottes erkannte, dann war sogar bereit seine Gefühle zu verleugnen, um auf der Seite Gottes zu stehen. Es ist herausfordernd, denn es stellt sich an den Leser die Frage, wie er vor Gott steht, ob er sich auch so bedingungslos in den Dienst Gottes gestellt hat oder nicht.
Elisabeth Elliot stand vor der Aufgabe, die Tagebuchaufzeichnungen nicht einfach nur chronologisch aneinanderzureihen, sondern Überleitungen und sinnvolle Abschnitte und Kapitel zu schaffen. Ihre Worte sind sparsam, sie überlässt ihrem Verstorbenen voll und ganz das Wort, und dessen Aufzeichnungen haben schon Tausende von Christen bewegt und angesprochen und werden wohl auch für kommende Generationen Ansporn und Herausforderung sein.