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Dass Ersteres hier zu Lande nötig ist, ist angesichts der fortwährend wachsenden Zahl muslimischer Zuwanderer unabweisbar. Unabweisbar ist aber auch, dass der Islam für die demokratische europäische Kultur eine enorme Herausforderung bedeutet, weil der westliche Verfassungsstaat und die Idee der Menschenrechte auf der einen Seite und das islamische Verständnis von Recht, Staat und Gesellschaft auf der anderen nicht ohne weiteres kompatibel sind.
Ein Kernstück des Islams ist sein Rechtssystem: die Scharia. Diese bilde, wie Tibi mit guten Gründen darlegt, das Kernproblem für eine Versöhnung des Islams mit den europäischen Menschenrechtsidealen, weil sie in sich einen fundamentalistischen Kern berge. Ein friedliches und vielleicht sogar fruchtbares Neben- und Miteinander von Islam und (christlich-)europäischer Kultur ist demnach nur möglich, wenn sich der Islam grundlegend reformiert. Ohne dabei seine Identität aufzugeben, so mag man einwenden, wird dies allerdings nur schwer gelingen.
Ohne eine Liberalisierung des Islams aber, für die der Muslim Tibi unter dem Titel "Euro-Islam" wirbt, sieht der Autor für den Islam keinen Platz in Europa. Im Gegenteil, er warnt davor, die Gefahr, die von einer Islamisierung Europas für die europäische (politische) Kultur ausgehe, zu unterschätzen. Zur Verteidigung der westlichen Demokratie ruft er dazu auf, wachsam jede Form islamistischen Fundamentalismus in Europa zu bekämpfen.
Diese vollständig aktualisierte Neuausgabe bietet eine in vielerlei Hinsicht bedenkenswerte Auseinandersetzung mit den politisch brisanten Implikationen der islamischen Religion und ihrer fundamentalistischen Zuspitzungen. --Andreas Vierecke
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2. Die Türkei versäumt in dieser de facto nur für wirtschaftskriminelle Unternehmer und deren Politikerschergen zum Zwecke der eigenen Bereicherung künstlich geschaffenen "Einheit" absolut nichts.
Ich wäre froh nicht Teil dieser verlogenen, unsozialen ausgrenzenden "Vereinigung" zu sein.
(Meiner Meinung nach wurden wegen Punkt 1 sogar die EU-Volksabstimmungen manipuliert, aber das ist eine andere Geschichte).
3. Es ist ohnedies müßig über einen Beitritt pro oder kontra Türkei zu disskutieren, da dieser hinter verschlossenen Türen längst von oben genannten Politikerschergen und Wirtschaftstreibenden beschlossen wurde, um
a) Kriegsmaterial (Flugzeuzge, Raketen, Bodentruppen etc.) aus den USA bzw. der Nato für einen eventuellen Großeinsatz im Nahen Osten des lieben Erdöls und der Ankurbelung der Rüstungsindustrie wegen problemloser und unbürokratischer stationieren zu können.
Die USA benötigen wie wir ja alle wissen alle 20-30 Jahre einen Krieg um sich der angesammelten Waffen zu entledigen, um die desolate heimische Wirtschaftslage bzw. Rüstungsindustrie anzukurbeln, um Arbeitslose sprich potentielle Kritiker rekrutieren zu können und vor allem um von internen desaströsen Mißständen im Sozial- und Gesundheitssystem (gelebter Rassismus, Benachteiligung von Minderheiten, mangelnde Kranken - und Altersversorgung, etc. ) ablenken zu können und dadurch ein "Wir"-Gefühl zu erzeugen wenn sie sich als "Weltpolizei" und "Helfer" der Gerechtigkeit aufspielt.
b) den eurasischen Markt mit Wirtschaftsgütern überschwemmen zu können und sich die dort ansässigen Völker zu Sklaven der Wirtschafts- und Konsumgüterindustrie zu erziehen.
Gemessen an den Hasstiraden in dem aktuellen Film "Tal der Wölfe", fragt man sich was schlimmer ist, die euphorische Reaktion des meist türkischen Publikums, die Äusserungen der Zuschauer, der auskeimende oder schon offen zutage tretende Antisemitismus und der Hass auf Christen, die Hasstiraden in einigen Moscheen, das angestrebte Kalifatentum in D, der übertriebene Nationalismus der Türkei, die Unterdrückung von Christen in der Türkei, die Intoleranz, die Frauenfeindlichkeit, der Hass und die Angriffe auf Andersdenkende wie auf eine Freimauererloge in Istanbul sagem mir klar und deutlich: Die Türkei ist nicht reif für einen Beitritt zur EU!
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