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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als "Die Stadt der wilden Götter"!, 28. September 2004
Isabel Allende hat sich mit dem zweiten Jugendroman um Alex und Nadja erheblich gesteigert. War der erste Teil noch etwas langatmig und phasenweise recht schwierig zu verstehen, so ist der südamerikanischen Bestsellerautorin mit diesem Roman eine durchweg spannende Geschichte gelungen. Alex und Nadja begleiten diesmal Alex` Großmutter in den Himalaja. Natürlich müssen die beiden auch diesmal jede Menge Abenteuer bestehen, denn eine Räuberbande, angeführt von dem Spezialisten, will den goldenen Drachen stehlen - eine Statue, die die Zukunft vorhersagen kann. Auf ihrer Jagd treffen Alex und Nadja nicht nur den zukünftigen König, sondern lernen auch Yetis kennen und müssen sich mit den Skorpionkriegern auseinandersetzen. "Im Reich des goldenen Drachen" ist ein gutes Jugendbuch, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben werden, denn die Handlung ist kurzweilig, interessant und flott erzählt, auch wenn man sehr schnell hinter die wahre Identität des Spezialisten kommt. Gelesen wird dieser Roman von Marc Oliver Schulze, der bereits auch "Die Stadt der wilden Götter" gelesen hat. Und wie auch die Autorin, so hat sich auch der Sprecher erheblich gesteigert. Facettenreich verleiht er den einzelnen Figuren unterschiedliche Stimmen und macht somit dieses Hörbuch zu einem lohnenden Werk.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zwischen Yetis und Berufskillern, 28. Oktober 2003
Irgendwo in den Tiefen des Himalaja: Zwischen Gletschern, Schneeböen und Eiseskälte wandern ein junger Prinz und sein Mentor. Der heranwachsende Dil Bahadur muss auf einer jahrelangen Reise körperliche und geistige Fitness erlernen, bevor er das Königsamt im Verbotenen Reich übernehmen kann. Auf der anderen Seite der Welt bereiten sich die Journalistin Kate, ihr Enkel Alex und dessen südamerikanische Freundin Nadia auf eine Expedition in genau dieses Land vor. Und schon ist man mitten im „Reich des Goldenen Drachen", wie Isabel Allendes zweiter Jugendroman heißt. Der Mix aus Fantasy und Realismus holt den Leser in eine exotische Welt, dessen Kultur nichts mit westlichen Lebensweise zu tun hat: Im Verbotenen Reich gibt es weder Strom noch Technik. Und doch können die Protagonisten aus den gegensätzlichen Teilen der Welt die drohende Gefahr nur abwenden, wenn sie zusammenhalten. Der heutzutage viel beschworene Kampf der Kulturen entpuppt sich in diesem Roman als mutige Zusammenarbeit, die in einer tiefen Freundschaft endet. Demgegenüber stehen finstere Berufskiller, die im Verbotenen Reich eine fürs Volk lebenswichtige heilige Statue rauben. Der Oberschurke, der sich schlicht „der Sammler" nennt, ist die Inkarnation des Bösen: „Er hatte errechnet, welcher Prozentsatz der Weltbevölkerung sich im Krieg befinden musste, damit das Geschäft mit den Waffen optimal lief." So treffen Gut und Böse schon bald aufeinander: Es geht um Königmord, Raub, Entführung. Yetis sind auch mit dabei. Das Aufeinandertreffen der Kulturen webt Allende mit viel Fingerspitzegefühl in die Handlung ein. So erfährt der Leser einiges über den Buddhismus, dem die Einwohner des Verbotenen Reiches nachgehen. Man spürt förmlich das Geröll unter den Füßen, wenn die Charaktere tödliche Gletscherspalten überwinden oder von ihren Verfolgern gehetzt werden. Die Abenteuer, die Alex, Nadia und Dil Bahadur gemeinsam bestehen, erinnern sogar ein wenig an die Bande aus Harry Potter. Auf lange Lesenächte sollten sich hierbei aber auch Erwachsene einstellen.
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein anderes Buch von Isabel Allende, 13. Januar 2004
"Im Reich des Goldenen Drachen" hat mich überrascht. Als ich im November dieses Buch von Isabel Allende auf meine Wunschliste gesetzt habe, ahnte ich nicht, dass es sich dabei um ein Jugendbuch handelt. Ich war zunächst enttäuscht, als ich auf der Rückseite das Wort "Jugendroman" las und dachte, dass ich das nächste Mal nicht nur einfach die neuesten Bücher meiner Lieblingsautoren auf den Wunschzettel setzen sollte, ohne mich genauer zu informieren. Inzwischen bin ich auch von diesem Werk von Allende überzeugt. Für mich zeigt sich hier einerseits eine neue Seite von Isabel Allende. Sie schreibt einen gut strukturierten wie auch spannenden Roman. Man erkennt aber auch Elemente aus "Das Geisterhaus", wenn es darum geht, dass sie übersinnliche Fähigkeiten als etwas Alltägliches im Leben des Mönches und Lehrers Tensing und des Prinzen Dil Bahadur darstellt. Außerdem erscheint es einem als etwas ganz Normales, dass es Yetis in einem versteckten Tal im Himalaya gibt. Was mir besonders gut gefällt ist, wie Isabel Allende Erklärungen über den Buddhismus, Kritik am "zweitreichsten Menschen der Welt" und das Leben im Himalaya-Gebiet im Text einflicht. Dieses Buch kann man auch lesen, wenn man den ersten Teil "Die Stadt der wilden Götter" noch nicht gelesen hat. Auf meine nächste Wunschliste kommt das erste Abenteuer von Nadia und Alex!
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