NAch den Erlebnissen in den elf Städten kommen Ash und Alica nun auf unterschiedlichen Wegen in das Reich der drei Mächte, eine relativ junge Union mit vergleichsweise jungen Herrschern, die gemeinsam versuchen ein ausgeglichenes System zu schaffen. Ash kommt dazu nach Dsita, die Stadt, die sich in erster Linie militärischen Dingen verschrieben hat, um dort Soldaten in She-Bashi auszubilden. Hier trifft er wieder auf Alica, die in einem etwas anderem Auftrag dort ist und mit der er wenig später zu einer Mission aufbricht, die ihnen und den Leserinnen und Lesern mnoch mehr von den drei Mächten und auch ein paar andere Gegenden zeigt.
Ash und Alica sind als Reisende diejenigen, die nicht nur den äußeren Wandel dieser Welt sehen, sondern ihn zum Teil durch das Reisen im Inneren nachvollziehen. Deswegen gibt es auch immer wieder Fragen zum Unterschied zwischen inneren und äußeren Reisen, Lernprozessen und dem Wert der Sesshaftigkeit, die bereits in den ersten Büchern dieser Reihe eine Rolle spielten.
Die sprachlichen Anpassungen kämpferischer und philosophischer Begriffe in diesem Buch verorten den Autoren klar im japanischen und chinesischen Kulturhintergrund und Ash könnte durchaus mit einem Ronin der japanischen Tradition verglichen werden. Auch die gelegntli-hen Kampfszenen ' die erfreulicherweise nur handlungstragend eingesetzt werden ' zeigen eine deutliche Verhaftung in diesem Kulturbereich und auch eine ziemlich realistische Auffassung davon, wie Kampf, wenn er sich wirklich nicht vermeiden lässt, aussehen kann.
Ein guter weiterer Teil dieser Reihe, die erfreulicherweise im Sommer dieses Jahres schon fortgesetzt werden soll.