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Im Regen stehen
 
 
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Im Regen stehen [Gebundene Ausgabe]

Zoran Drvenkar
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Carlsen (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551552541
  • ISBN-13: 978-3551552549
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 859.978 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Zoran Drvenkar
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
In einer Doppelbesprechung beschäftigt sich Monika Osberghaus mit den folgenden zwei Büchern von Zoran Drvenkar:
1) "Im Regen stehen"
Mit diesem Buch ist der Autor zurückgekehrt in die Welt seines ersten Buches "Niemand so stark wie wir", also in die Welt einer Jungenclique im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Aber er hat die Jungen, die älter geworden sind, in "ein härteres Licht" gestellt und erzählt schnörkelloser und weniger gewollt, meint Monika Osberghaus. Tatsächlich findet sie, hat er erst hier "den eigenen Ton und Rhythmus" gefunden. Seine Aufmerksamkeit für Alltags- und Nebengeräusche läßt den Leser noch dichter an die Jungen herankommen und die "trotzige Neugier" nachempfinden, mit der sie "Sex und Gewalt" erleben, suchen und meiden.
2) "Der Winter der Kinder oder Alissas Traum"
Eine "schwergewichtige Geschichte", die mit dem Tod von Alissas Vaters, ihrer depressiven Mutter und fidelen Oma "auf der Welle der kinderliterarischen Modethemen schwimmt", schreibt Monika Osberg verärgert und fragt sich, warum es für junge Autoren so schwer ist, ein gutes Kinderbuch zu schreiben. Bücher wie dieses sind für Kinder so "lästig", wie "ein Besuch bei einem unbegabten Schulpsychologen", urteilt die verstimmte Rezensentin kurz und bündig.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

Ein im Berlin der 70er Jahre aufgewachsener jugoslawischer Junge erzählt von sich, seiner Familie, seinen Freunden. "Das Buch ist spannend, und es erspart mindestens ein Dutzend wissenschaftlicher Artikel zu den Problemen junger Ausländer in Deutschland. Es ersetzt den Besuch mehrerer Tagungen - und es macht viel mehr Vergnügen. Wenn man es in der S-Bahn liest, kann es geschehen, das man auszusteigen vergisst." (Süddeutsche Zeitung.)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Macadora
Format:Taschenbuch
Über den Inhalt des Buches haben sich die anderen Rezensenten schon ausgelassen und dem gibt es kaum etwas hinzuzufügen. Ich hatte das Buch gelesen und wusste nicht, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Das Lebensgefühl eines Auswandererjungen, seine Angst vor der Ausgrenzung, die Sehnsucht nach Nähe werden sehr eindrücklich transportiert. Andere Ereignisse werden geradezu gefühllos beschrieben, die Mutter versucht sich das Leben zu nehmen. Zoran entdeckt dies und rettet die Mutter direkt aus dem Todeskampf. Das ändert das Verhältnis zur Mutter in keinster weise - irgendwie fehlt hier was.

Diese und einige weitere Stellen bei denen es um die erwachende Sexualität geht, Missbrauch recht explizit geschildert wird machen das Buch mit Sicherheit nicht für jeden 12-jährigen zur geeigneten Lektüre. Eher schon ab 14, aber Kinder entwickeln sich in diesem Alter recht unterschiedlich.

Das Ende des Buches ist ohne Not sehr desillusionierend. Es muss ja nicht unbedingt ein Schluss für Leihbibliotheken her, dennoch hätte ich mir eine Andeutung gewünscht, dass es nach der Hofclique eíne neue Beziehung gibt, Zoran sich für die Schule wieder motivieren kann oder einen anderen Weg findet. Irgendwie ist am Ende alles zerbrochen und das war's. Find ich etwas arg heftig.

Dennoch ein sehr eindrückliches Buch für Jugendliche ab 14. Nix für zarte Seelchen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eine Charlottenburger Straße im Berlin der Siebziger. Die Angst vor einer Scheidung der Eltern treibt den Ich-Erzähler regelmäßig aus dem Haus. In locker gebündelten Kapiteln werden Freundschaften geschlossen, blühen auf, bewähren sich, verkümmern und enden. Erste Liebe, erwachende Sexualität, Zärtlichkeit und Gewalt. Lust auf Leben, Angst vor Enttäuschungen. Hinter allem eine spürbare, unbeholfene Sehnsucht nach Nähe, die verweigert wird, sobald sie einkehrt - die komplette, verwirrende Packung also. Ein permanenter Schwebezustand zwischen Jubel und Trauer. Kein spektakulärer Erlebnisbericht, nur ein Leben.

'Im Regen stehen' ist nicht nur ein großartiger Roman von Zoran Drvenkar, sondern auch zu selben Teilen Vor- und Nachgeschichte seines preisgekrönten Erstlings 'Niemand so stark wie wir'. Das Buch pendelt im Erzählton zwischen verhaltener Lakonie, sicher gesetzten Bildern und einem großartigen Humor. Unbedingt lesen!

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Es geht um Zoran (wahrscheinlich den Autor selbst), der Ausländer ist und nach Berlin zieht. Er findet neue Freunde, die z.T. älter sind als er. Er wird älter, kommt in die Pubertät und so werden auch Mädchen zum Hauptthema. Seine Freunde und er legen Wert darauf, sich gegenseitig beweisen, wie toll sie sind, doch in brenzligen Situationen sind sie meistens dann doch keine Clique mehr. Auch von Schul- und Ausländerproblemen ist die Rede. Es ist ein Buch, bei dem man vor Gefühlen oft vergeht, sei es, weil es spannend oder weil es so traurig oder so schön ist. Ein Lob auf den Autor!
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