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Keine Frage: Die Frau wurde nicht nur getötet, sondern auch fachgerecht zerlegt. Das kann nur ein Schlachter - zumal die Frau beziehungsweise ihre Einzelteile in einem Schlachthof gefunden wurden. Hauptkommissar Pujol aber analysiert Gedichte und spricht mit Psychologen, denn im Mund der Leiche steckte ein Zettel mit dem Satz: "Im Namen des Schweins." Der Spruch ist die fehlende letzte Zeile eines Gedichtes, das wenige Wochen vor dem Mord unter Pseudonym veröffentlicht wurde. Pablo Tusset, der ebenfalls unter Pseudonym schreibt, schert sich trotz dieser guten Ausgangslage wenig um eine nervenzerreißende Fortführung seines Plots und kümmert sich lieber um das Privatleben von Pujol und dessen Ziehsohn Thomas. Nicht nur das: Er widmet den Roman seinem Helden Pujol mit dem Hinweis, dass er ihn umgebracht habe. Lesen Sie mal einen Thriller, bei dem Sie schon wissen, dass der Ermittler irgendwann dran glauben muss! Obwohl - das ginge noch. Wenn nicht Thomas, der zweite Held der Geschichte, irgendwann vom Himmel in die Hölle wechseln würde. Noch immer nicht neugierig? Selbst schuld! (jw)
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Pressestimmen
"'Im Namen des Schweins' ist fesselnd und rätselhaft zugleich." (Süddeutsche Zeitung )
"Ein Epos für unsere Zeit: Pablo Tusset renoviert 'Im Namen des Schweins' die Hölle." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )
"Ein Meisterwerk, das sich so vergnüglich und spannend liest, wie der Krimi, der es nicht ist." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )
"Ein Epos für unsere Zeit: Pablo Tusset renoviert 'Im Namen des Schweins' die Hölle." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )
"Ein Meisterwerk, das sich so vergnüglich und spannend liest, wie der Krimi, der es nicht ist." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )
Süddeutsche Zeitung, 9. Mai 2008
"Im Namen des Schweins" ist fesselnd und rätselhaft zugleich. Ein Beispiel dafür, wie man der Wirklichkeit - nicht nur der spanischen - nur noch mit der Groteske auf die Schliche kommen kann.
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Volltext, Nr.2 / 2008 Volltext, Nr. 2/2008
Ein fesselndes Buch. Über all der großartigen Zeichnung der Charaktere vergisst man dabei beinahe den Anlassfall, die Ermordung und anschließende Verstümmelung einer alten Frau in einem Schlachthof. In der Aufklärung dieses Verbrechens findet sich dann doch noch eine schelmische Wendung, denn der Leser kann davon ausgehen, dass er mehr weiß, als Polizei und Justiz.
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Titel-Magazin, 26. April 2008
"Im Namen des Schweins" ist ein extrem unterhaltsames Buch. Weil es eine ganze Menge guter Geschichten zu erzählen hat und weil es ironisch mit den eigenen makrostrukturellen Ironien umgeht, ist es ein gelungenes Buch. Ein Einzelstück, ein fantastischer Kriminalroman.
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Kleine Zeitung, 19. April 2008
Auf der kürzlich gebrachten Liste persönlicher Lieblingswerke fehlte, notgedrungen, eines: Pablo Tussets listig-raffinierter Krimi aus der spanischen Provinz mit Abstechern nach New York. In bester Montalban-Manier und hochliterarisch spult sich eine Geschichte ab, in der letztlich nichts ist, wie es scheint. Feinstarbeit.
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Kurzbeschreibung
Hauptkommissar Pujol wird kurz vor dem Ruhestand in ein abgelegenes Bergdorf außerhalb von Barcelona gerufen. In einem Schlachthof wurde die in 36 Einzelteile zerlegte Leiche einer stark übergewichtigen Frau gefunden. Der Fall erscheint ebenso rätselhaft wie skurril, denn im Mund der Frau findet man einen Zettel mit der Aufschrift »Im Namen des Schweins«.
Klappentext
"Ein Kriminalroman für literarische Schlemmer. Ein Buch, das man nicht verschlingt, sondern in Ruhe genießt."
Krimi-Couch
Krimi-Couch
"'Im Namen des Schweins' ist fesselnd und rätselhaft zugleich."
Süddeutsche Zeitung
"Ein Epos für unsere Zeit: Pablo Tusset renoviert 'Im Namen des Schweins' die Hölle."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Über den Autor
Pablo Tusset wurde 1965 geboren, arbeitete als Maurergehilfe, Möbelpacker, Straßenverkäufer, Nachtwächter, Grafiker, Tankwart, Blumenverkäufer und Programmierer. In Spanien stand sein erster Roman, »Das Beste, was einem Croissant passieren kann« wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerlisten und erhielt den Premio Tigre Juan für das beste Debüt des Jahres. Was Pablo Tusset tut, wenn er keine Romane schreibt, darüber kann nur spekuliert werden. Glaubt man den Gerüchten, hat er eine Churrería aufgemacht oder arbeitet in einer Bar in seiner Geburtsstadt Barcelona.