So gerne lese ich die Nothomb-Bücher und beinahe jedes Mal komme ich zu dem gleichen Schluß: Ja, aber das Ende...
So auch bei "im Namen des Lexikons" - bis auf das Ende ein vortreffliches Buch! Beinahe würde man sich eine Alternative, wie sie einem in "Quecksilber" geboten wird, wünschen. Die Charaktere sind - wie immer - unrealistisch und dennoch glaubhaft überzogen, die Geschichte mitsamt ihrer Atmosphäre düster und fast schon bösartig (wenn eine Neunzehnjährige ihrem Ehemann ein komplettes Magazin in die Schläfe schießt, sollte man nicht "fast" sagen), was genial durch liebevolle Details, die plötzlich schillernd und bunt daherkommen verstärt wird.
Ein phantastisches Buch! Nur das Ende...