Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Im Namen der Anklage: Meine Jagd auf Kriegsverbrecher und die Suche nach Gerechtigkeit
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Im Namen der Anklage: Meine Jagd auf Kriegsverbrecher und die Suche nach Gerechtigkeit [Gebundene Ausgabe]

Carla Del Ponte , Chuck Sudetic , Gabriele Gockel , Thomas Wollermann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert EUR 10,95  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2 (6. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100139119
  • ISBN-13: 978-3100139115
  • Originaltitel: Madame Prosecutor (La Caccia)
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 390.728 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Carla Del Ponte
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Carla Del Ponte auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer Im Namen der Anklage. Meine Jagd auf Kriegsverbrecher und die Suche nach Gerechtigkeit aus der Feder der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs; Carla del Ponte, und ihres Mitautors Chuck Sudetic aufschlägt, ist zunächst etwas verwirrt. Denn es beginnt mit der Aussage einer Frau, die beim Massaker von Srebrenica im Juli 1995 unter den rund 8.000 Toten lag, bevor sie mit einem Überlebenden entkommen konnte. „Als er mich verbunden hatte, bin ich auf seinem Schoß eingeschlafen, denn ich hatte schon sehr, sehr lange nicht geschlafen“, heißt es in dem Motto. Und als der Mann sie am nächsten Morgen fragt wohin sie gehen sollen, sagt die Frau: „Ich weiß es nicht.“ So eine Belanglosigkeit, erwischt man sich zu denken, steht als Motto vor einem Buch, von dem man sich ja nicht zuletzt Auskunft über Kriegsverbrechen und die Arbeit im Namen der Gerechtigkeit erhofft?

Bald schon aber wird klar, dass Im Namen der Anklage die lauten Töne gar nicht nötig hat. Einfühlsam schildert das Buch den Werdegang einer Frau, die von einer Gastwirtstochter im Tessin zur wohl wichtigsten Streiterin gegen die Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurde: von den Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien und des Prozesses gegen den serbischen Präsidenten Slobodan Milošević oder die vergebliche Jagd auf General Ratko Mladić über den Völkermord in Ruanda bis hin zum mühevollen Kampf gegen die Bürokratie des Tribunals oder zum Ringen mit Serbien um Kompromisse.

All dies ist spannend und aufschlussreich zu lesen. Im Namen der Anklage ist ein wichtiges Buch. Und es ist auch noch gut geschrieben. - Isa Gerk

Kurzbeschreibung

Bewundert und gehasst - kaum jemand polarisiert so wie die ehemalige Chefanklägerin des UN-Tribunals in Den Haag, Carla Del Ponte.
In ihren explosiven Enthüllungen schildert Carla Del Ponte freimütig, wie sie systematisch an ihrer Arbeit gehindert wurde und wie schwierig ihre kompromisslose, oft einsame Jagd nach Kriegsverbrechern im ehemaligen Jugoslawien und in Ruanda war. Eine unbeirrbare, außergewöhnliche Frau, die ihr Leben in den Dienst der Gerechtigkeit gestellt hat und dafür einen hohen Preis zahlt.Von der Wirtstochter aus einem kleinen Ort im Tessin hin zur international gefürchteten Anklägerin: Carla Del Ponte schildert überraschend offen ihren ungewöhnlichen Werdegang und ihren resoluten Kampf gegen das Verbrechen. Ob sie als Staats- und Bundesanwältin gegen die Mafia kämpfte, was ihr den Spitznamen »Carlita la pesta« eintrug, russischen Oligarchen oder dem Bhutto-Clan das Geld einfror, ob sie die gefährlichsten Kriegsverbrecher jagte, die USA offen kritisierte oder sich allein gegen die NATO stellte, immer forderte sie für die Justiz ein, auch dann zu richten, wenn es gegen sämtliche Spielregeln der Politik und Diplomatie ging.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Roman mit Sachbuchcharakter 12. August 2010
Von Heidi Zengerling TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Dieses mir jetzt vorliegende Buch, welches ich durch Zufall entdeckte, hat mich gleich fasziniert, es ist eine Taschenbuchausgabe (gebunden auch zu haben) aus dem Fischer Verlag und die Autorin ist keine geringere als die sicher vielen von euch bekannte Carla del Ponte, die im Zusammenhang mit der Jagd auf Kriegsverbrecher und der Suche nach Gerechtigkeit bekannt sein dürfte.

Frau del Ponte hat das Buch gemeinsam mit Chuck Sudetic geschrieben.

Nun auch gleich etwas zu den beiden Autoren:

Carla del Ponte:
============

Jahrgang 1947
geboren in Bignasco im schönen Tessin als Tochter eines Wirts-Ehepaares
1981 wurde sie Staatsanwältin im Kanton Tessin.
Schon von diesem Zeitpunkt an ging sie hart aber fair gegen Geldwäsche und Wirtschaftskriminalität vor.
Sie arbeitete mit dem späteren Richter Giovanni Falcone zusammen.
1994 wurde sie zur Bundesanwältin der Schweiz berufen.
Von 1999 bis 2007 war sie Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes für Jugoslawien (ehemaliges) und Ruanda.
Seit 2008 fungiert sie als Botschafterin für die Schweiz in Argentinien.
2002 wurde ihr der Westfälische Friedenspreis verliehen.

Chuck Sudetic:
===========

'. Ist ein bekannter Journalist und Buchautor.
1990 bis 1995 war er für die New York Times tätig und berichtet aus Jugoslawien.
Ab dem Jahr 2001 bis zum Jahr 2005 arbeitete er als Analyst für das UN-Tribunal über Kriegsverbrechen in Jugoslawien.

Momentan arbeitet er für das Open Society Institute.

Er schrieb ein Buch über den Jugoslawienkrieg ('Blood and Honey A Balkan War Journal'), welches mehrfache Auszeichnungen erhielt.

Das Buch wurde aus dem Englischen von Gabriele Gockel und Thomas Wollermann übersetzt.

Meine Meinung:
============

Ich finde die offenen und ehrlichen Schilderungen teils faszinierend, teils aber auch zum Nachdenken anregend und allemal für Gänsehaut-Feeling gut.

Es ist schon Wahnsinn, welche geheimen und nie offen gelegten Recherchen und Details diese Frau in dem Buch preisgibt.

Man liest von einer Seite zur anderen, blättert immer weiter und kann nicht mit dem Lesen aufhören. Es ist wirklich der Hammer, wie flüssig dieser ' doch eigentlich auch als Sachbuch zu bezeichnende ' Abrechnungs- und Biografie-Roman unter die Haut geht.

Wie mutig sie sich für ihre Sache, ihre Gedanken und Einstellungen einsetzt, all dies und viel mehr beschreibt sie auf den über 500 Seiten des Buches in einer sehr dichten Handlung, die perfekt gegliedert ist, um sich, auch wenn man nicht mit dem Thema bekannt ist, sehr flüssig und verständlich liest.

Dieser brisante Stoff inhaltlich und literarisch so perfekt verpackt, hat schon wirklich etwas Besonderes. Ihr merkt, ich komme ins Schwärmen. Ich bin ja für solche 'Enthüllungs' ' und biografische Romane zu haben, auch nichts desto trotz, ist dieses Buch für jeden lesenswert, der sich z. B. für Biografien oder Politik im Allgemeinen interessiert.

Die Autorin hebt sich aber nicht in den Himmel, obwohl sie das verdient hätte, sondern schreibt sehr selbstkritisch, was mich dieser Frau noch näher gebracht hat.

Sie ist einfach außergewöhnlich, wie sie unbeirrt ihren Weg ging und unbeirrt jetzt auch diese Enthüllung zu Papier brachte.

Man lernt aber nicht nur vieles über ihre Arbeit, welche Gefahren damit verbunden waren und wie viel Mut und Weitsicht gefordert waren, sondern man kann auf Grund der konkreten und detaillierten zeitkritischen Details auch sehr gut historisch einordnen, was passierte.

All dies im Zusammenhang gesehen, ist das Buch ein tolles, interessantes Buch, welches zudem noch lehrreich ist und einen tiefen Blick hinter die Kulissen ermöglicht.

Frau Ponte lässt dem Leser bei allen Enthüllungen aber auch Zeit und Raum, sich seine eigenen Gedanken zu machen, was nicht unterbleibt, bei den Schilderungen, die man zu lesen bekommt. So außergewöhnlich wie diese Frau, so außergewöhnlich lesenwert ist auch dieses Buch.

Wäre es nicht die Wahrheit, könnte man das Buch als spannenden Krimi lesen, aber leider sind diese außergewöhnlichen und schrecklichen Dinge wirklich passiert '

Inhalt:

Prolog

1 Von der muro di gomma zum Jahr 1999
2 Erste Konfrontation mit den Kriegsverbrechen in Jugoslawien
3 Der Völkermord in Ruanda
'.
13 Die letzten Jahre am Jugoslawien-Tribunal ' Belgrad und Montenegro 2006 und 2007

Epilog
Anmerkungen
Karten
Diagramme
Personenverzeichnis und 'register
Danksagung

Die nach dem Kapitel 13 angeführten Karten und Diagramme usw. bilden noch das I-Tüpfelchen auf dem ganzen Buch. Sie lassen dem Leser auch während des Lesens die Möglichkeit nachzuschlagen und noch besser verstehen und nachvollziehen zu können.

Die Texte sind allesamt so geschrieben, dass sie sich flüssig und leicht verständlich lesen lassen. Dies möchte ich jetzt anhand einer kurzen Leseprobe beweisen:

Ein befreundeter Geheimdienst hatte uns einen Tipp über Mladics Aufenthaltsort gegeben, einschließlich Luftaufnahmen, doch das hatte zu nichts geführt. #die Polizei behauptete, sie hätte Mladics Frau, seinen Sohn und die Wohnung die letzten zehn Tage ergebnislos überwacht. Dindic meinte jedoch, die Polizei habe ihm noch nie verlässliche Angaben über Mladic gegeben. 'Mladic lässt sich nicht überraschen', sagte er. 'Es lastet zu viel Druck, zu viel Aufmerksamkeit auf ihm' Dindic schlug vor, Mladic fürs Erste in Ruhe zu lassen, ihn als Kleinkriminellen und Feigling darzustellen, um ihn in Sicherheit zu wiegen und ihn erst zu verhaften, wenn er nicht mehr damit rechne '.

Man sieht, dass hier die vielen kleinen Details sehr genau wieder gegeben werden, dass man hinter die Kulissen schauen kann und auch mit der wörtlichen Rede gearbeitet wird, und dass der Leser somit sehr schnell in die Handlung integriert ist. Man kann auf Grund der politischen und zeitlich geschichtlichen Erklärungen die Zusammenhänge gut nachvollziehen.

Die Namen lassen sich nicht immer einfach lesen, aber das muss man halt akzeptieren.

Diese Aufarbeitung des Lebensabschnittes der Autorin Carla del Ponte ist etwas ganz besonderes und ich habe es mit Interesse gelesen und deshalb auch diesen äußerst positiven Bericht verfasst, weil ich finde, dass viel mehr Menschen sich mit diesem Thema beschäftigen sollten.

Volle Punktzahl von mir für diesen Roman mit Sachbuchcharakter.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Egozentrik 24. Oktober 2011
Format:Broschiert
Ich bin Frau del Ponte - vor langer Zeit - in Bosnien kurz begegnet, viel kurz um mir eine Meinung zur Person zu bilden. Sehr eindeutig allerdings die Stellungnahmen von Mitarbitern aus ihrem Stab: Selbstherrlich, herrisch, unnahbar, kaum lernfähig...
Und so lese ich nun dieses Buch und stelle fest: Ja, die Dame ist stets ihr eigener Mittelpunk, das offenbart an jeder Stelle eine kaum überbietbare Egozentrik.
Mir ist schon klar, dass man von einem Ankläger nicht unbedingt erwarten kann, dass er/sie großen Wert darauf legt, unbedingt als "Sympath" überzukommen. Aber Carla del Ponte arbeitet sich mit ganz harten Ellenbogen durch die eigene Karriere, da ist kein Moment des Innehaltens, gar des Selbstzweifels, da ist ganz wenig Diplomatie... Frau del Ponte sozusagen gegen den Rest der Welt! Ob durch die polternde Art der Dame auch nur ein einziger Kriegsverbrecher schneller der Gerechtigkeit zugeführt wurde? Ich persönlich glaube, auf dem Balkan hat Carla del Ponte wohl leider eher bestehende Widerstände - auf allen Seiten - verstärkt.
Ich empfinde das Buch als extrem einseitig, aus der eigenen subjektiven Überhöhung, als fast schon peinliche Selbstbelobhudelung... und das macht es auch mühsam zu lesen, es ist langatmig und wiederholt auf ermüdende Weise einmal formulierte Positionen immer wieder neu.
Mut? Was ist an diesem Buch mutig? Hier steht nichts was nicht auch in den Archiven von FAZ, NZZ, New York Times... (besser) nachzulesen wäre.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leseratte
Format:Gebundene Ausgabe
Im Namen der Anklage: Meine Jagd auf Kriegsverbrecher und die Suche nach Gerechtigkeit
Ich hab zwar das Buch noch nicht zu Ende gelesen aber mir ist klar warum Carla del Ponte von der Schweizer Regierung einen "Maulkorb" erhalten hat und für dieses Buch nicht werben darf. Carla de Ponte nennt die mutigen und weniger mutigen Politiker mit Namen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar