Der Film besticht schon allein durch seine arktische Kulisse. Man verliert sich in diesem Paradies aus Schnee- und Eiskristallen, mit mächtigen Eisblöcken und endlosen Eiswüsten, untermalt mit hervorragender orchestraler und choraler Filmmusik mit asiatischer Tonleiter (Komponist: Franco Lavagnino).
Anthony Quinn und seine Partnerin Yoko Tani verstehen es hervorragend, die naive Unschuld und Einfalt der Eskimos, die sie sich trotz ihres rauhen Lebens (oder deshalb) bewahrt haben, darzustellen und rühren die Zuschauer zu Tränen.
Lehrreich ist der Film auch, was das harte Leben der Eskimos betrifft, ihre Jagd mit primitivsten Waffen, das furchtbare Schicksal der Alten, wenn sie der Familie zur Last fallen, der einfältige Aberglaube usw.
Trotz dieser Härte scheinen die Eskimos viel glücklicher und freier als der lasterhafte Mensch des Industriezeitalters - von diesem Widerspruch nährt sich der Film.
Er beruht übrigens auf einer Novelle von Hans Ruesch aus den 50er Jahren. Zu einer Novelle gehört natürlich auch eine Pointe - aber ich will nicht zuviel verraten...
(Mit wieviel Recht ein christlicher Missionar als Störenfried in der eisigen Idylle auftritt und ob sich ein Seitenhieb auf die Christen dahinter verbirgt, sei dahingestellt.)