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Im Land der Regenbogenschlange: Unterwegs in Australien Taschenbuch – 1. März 2010


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Im Land der Regenbogenschlange: Unterwegs in Australien + Reise durch einen einsamen Kontinent: Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile + Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499253178
  • ISBN-13: 978-3499253171
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 160.804 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anushka am 28. März 2010
Format: Taschenbuch
Andreas Altmann macht sich von Deutschland aus via Sydney auf den Weg durch Australien. Dabei ist er drei Monate fast ständig unterwegs: per Anhalter, Bus, Bahn oder Flugzeug. Unterwegs trifft er viele Menschen und kann sie für bereichernde Gespräche gewinnen. Auffällig häufig sind es Australier erster Generation, also solche Menschen, die im Verlauf ihres eigenen Lebens aus einem anderen Land nach Australien eingewandert sind. Und laut ihren Erzählungen scheint Australien auch wesentlich offener gegenüber Flüchtlingen des zweiten Weltkriegs gewesen zu sein. Aber Altmanns Berichte erzählen auch von einem intoleranten Australien und einer sehr gewalttätigen Geschichte gegenüber den Ureinwohnern. Altmanns Buch dient also keineswegs dazu, sich ein verklärtes und romantisiertes Bild dieses riesigen Landes aufzubauen. Im Gegenteil, häufig ist Altmann in (Zitat) "Kuhdörfern" unterwegs, die weder Unterhaltung noch manchmal eine ordentliche Unterkunft zu bieten haben. Die Trostlosigkeit in diesen verwaisten Orten macht der Autor fast greifbar. Und er bringt einem Episoden nahe, die man im eigenen Urlaub wohl nur sehr selten erleben wird.
Und genau dies macht Altmann dem Leser (?)/anderen Reisenden zum Vorwurf. Oder den Menschen insgesamt. Er verdammt den Massendrang und die Durchschnittlichkeit und verkennt dabei, dass es Individualismus nur geben kann, wenn es auch eine breite Masse gibt, von der man sich abhebt. Er moralisiert: die Menschen sollten für sich selbst denken (sicher ein wunderbares Ziel, aber nicht jeder verfügt über die geistigen Kapazitäten) und sich nicht von der Konsumgesellschaft einlullen lassen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rudido am 19. Februar 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich hatte mir dieses Buch - zum Glück billig und gebraucht - gekauft, weil ich mich im Urlaub auf einen schönen Reisebericht gefreut habe. Herrn Altmann habe ich erstmalig beim "Kölner Treff" mit Böttinger gesehen, als er über das Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend erzählt hat. Meine Vermutung war schon damals - obwohl ich das "Scheißleben" interessant fand, dass ganz viel Bitternis in diesem Mann steckt. Jedoch hätte ich nicht erwartet, dass ich diese im Reisebericht wiedergefunden hätte.
Ich dachte, ein Reisebericht soll Lust auf mehr machen, auf das Selbererleben fremder Länder, für die Entdeckungen des Schönen im Kleinen, ein Aufruf, genauer hinzuschauen auf die Pflänzchen am Wegesrand.
Stattdessen schnöselte mir dieser überzeugte Raucher etwas über sein Verständnis von Freiheit... soweit ok, wenn er nicht gleichzeitig die Lebenseinstellungen der Unwissenden, Angepassten, Dahergelaufenen, Nichtraucher, Standardmenschen so abwerten würde. Auch der Ton ist so gehalten, dass man sich irgendwie dumm vorkommt, weil man nichts über die Massaker an den Ureinwohnern wusste. Und diese "Größe" seinerselbst, weil er sich mit den Pennern von Sidney einlässt und ihnen Geld zusteckt. Oh ja, schaut her, so sozial und aufgeschlossen ist er.
Die Lebenslooser sind beim Autoren die Reihenhausbesitzer, die einen Pauschalurlaub mit Tagesausflügen buchen. Und er lässt seinen Leser spüren, dass er sie verachtet.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Cooley am 24. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Furchtbar! Andreas Altmann hat keinen Reisebericht im eigentlichen Sinne verfasst. Man gewinnt bereits nach wenigen Seiten den Eindruck, er würde nur reisen, um in aller Welt die Bestätigung für seine Theorie zu suchen, dass alles sowieso nur schlecht und überhaupt alle Welt böse ist.
Ätzende Kommentare aus einer verätzten Seele über nahezu alles was ihm im Laufe seiner Reise durch Australien begegnet. Wenn einer der auftretenden Charaktere Herrn Altmann mal ein positives Fazit entlockt, dann allenfalls, wenn dieser seine Weltsicht teilt oder zu den vollends Abgestürzten zählt, die es irgendwie "aushalten" und unter der Last der Welt nicht zusammenbrechen. Dies scheint auch das Hauptproblem Andreas Altmanns zu sein, da alle paar Seiten seine Lieblingsphrase "die Dinge aushalten" auftaucht und im Zusammenhang dann einen kurzen Blick auf sein verbittertes Innenleben zulässt. So ist er auch die ganze Reise über mit dem "Aushalten" so beschäftigt, dass er vollends vergisst, dass er über Australien schreiben wollte. Aber über lächerlichen Alltagsquatsch, der jederzeit überall auf der Welt genauso passiert, kommt er dabei nicht hinaus. Dieses Buch hätte er auch schreiben können, wenn er sich ein paar Tage im Frankfurter Hauptbahnhof herumgetrieben hätte. Wahrscheinlich hätte er da mehr zu erzählen gehabt.

Alles in allem die ängstliche Selbstdarstellung eines "Mannes", der gerne als "Lonesome Wolf" gesehen werden möchte, aber als "angstbeissender Köter" im Gedächtnis bleibt. Journalistisch wertlos, da zu befangen, schriftstellerisch reizlos, da nicht in der Lage, Bilder im Geiste des Lesers zu entfalten.
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